Die Kölner Haie/KEC - Eishockey in Köln 

Rubrik:  Kölner Sport
Thema:   Die Kölner Haie/Kölner ECEishockey in Köln

Geschichte - Erfolge - Spieler und Statistiken

Themen-Seite der privaten  Web-Präsenz "Köln - die Rheinmetropole und alte Römerstadt". Diese Web-Präsenz verfolgt ausschließlich private und keinerlei kommerzielle Interessen!

Inhalt

1. Clubgeschichte des KEC

2. Erfolge des KEC
3. Spieler und Statistiken



1. Clubgeschichte des KEC


Vorgängerclub des Kölner EC (KEC) war der 1932 gegründete Kölner Eisclub (KEK), der 1969/70 eine Saison in der Bundesliga gespielt hatte. Die Eishockeyabteilung des KEK trennte sich 1972 von dem KEK und spielte fortan als separater Eishockey-Verein unter dem Namen Kölner EC "Die Haie". Die Haie spielten seit dem Aufstieg in der Saison 1973/74 ununterbrochen in der 1. Deutschen Eishockey-Bundesliga und ab deren Gründung 1994 in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) - nunmehr in der Rechtsform einer GmbH  unter dem Namen KEC Kölner Eishockey Gesellschaft "Die Haie" mbH - und waren seit dem Aufstieg fast durchgängig einer der Spitzenvereine der obersten  Liga.  Der KEC gewann bisher 8 Deutsche Meisterschaften (6  in der früheren Bundesliga - erstmals 1977 - und 2  in der nachfolgenden DEL).  Der KEC hatte sich seit der Einführung der Play-off-Runden in Saison 1980/1981 bis 2008 jedes Jahr in der Punkterunde für diese PO qualifiziert. Nachdem der KEC 2008 nur ganz knapp im Meisterschaftsfinale gescheitert war, wurde in der Saison 2008/09 die Play-off-Teilnahme erstmalig verpasst. Auch in der Saison 2009/10 langte es im Umfeld von finanziellen Turbulenzen nur bis zur sog. Pre-Play-Off-Serie (neu: PO-Runde 1). In der Saison 2010/11 ist das Viertelfinale erreicht worden. Nun deuten alle Zeichen auf einen neuen Aufschwung hin (finanziell sowie sportlich ab Saison 2011/12 mit dem vormaligen Bundestrainer und ehemaligen Haie- und NHL-Profi Uwe Krupp als neuem sportlichen Leiter).

Unter den vielen packenden Spielen der KEC-Geschichte ragte stets das rheinische Lokalderby - davon einige auch in den  Play-off-Spielen - mit der Düsseldorfer EG heraus. Das alte Kölner Eisstadion und seit 1998 die Kölnarena waren bei den Heimspielen dieses Derbies immer sehr gut besucht (so die  Kölnarena fast immer mit ca. 18600 Zuschauern) und fast  immer ausverkauft (z. B. am 29.01.06 mit 18681 und zuletzt mal wieder am 29.01.2012 mit 18581 Zuschauern). Nach 194 Spielen lautet die Bilanz: 95 Siege Kölner Haie, 88 Siege DEG, 11 unentschieden (aus  der "Vor-Penalty/Verlängerungs-Zeit"),  704:632Tore  (Stand: Jan. 2012).  

Am 01.12.05 stellte der KEC seinen DEL-Rekord von 1995 mit 13 Siegen in Folge (inkl. Siegen nach Penalty-Schießen) ein.  Einen weiteren ungewöhnlichen Rekord gab's in der Kölnarena am 22.03.08 in den Play-Offs. Das 3. Viertelfinalspiel KEC - Adler Mannheim endete erst in der 6. Verlängerung nach insges. 168:16 Min. mit einem 5:4-Sieg des KEC: das längster Spiel der deutschen Eishockey-Geschichte und das zweitlängste der Welt! 

Erste Heimspielstätte des KEC in seiner erfolgreichsten Zeit war das Eisstadion an der Lentstraße. Seit 1998 trägt der Club seine Heimspiele in der mit über 18500 Plätzen größten Veranstaltungshalle Europas - der Kölnarena **- aus. Seit dem Umzug in die Kölnarena führte der KEC lange Zeit die Zuschauerrangliste in der DEL an. Die Rekordmarke des Zuschauerschnitts für DEL-Punktspiele stand lange bei dem KEC-Wert 12888/Spiel (Saison 2003/04). Die Gesamtbilanz aller Spiele in der Kölnarena seit 1998 lag Ende der Saison 2006/07 bei 12507 pro Spiel. Auch in der Saison 2007/08 war der Schnitt von 12318 Zuschauer pro Spiel in der Punkte-Runde wieder DEL-Spitzenwert (zugleich 2. Platz in Europa nach dem SC Bern); der Gesamtschnitt  der Saison 2007/08 lag bei 13.098 (= neuer Vereinsrekord). Mit mehrfach über 18600 Zuschauern (4. Finalspiel 2008: 18678!) hält der KEC auch den Zuschauer-Europarekord für Eishockey-Vereinsmannschaften. Ab der nach der vorausgegangenen Beinah-Meisterschaft 2008 sportlich unerwartet schwachen Saison 2008/09 konnte dieser außergewöhnliche Schnitt leider nicht mehr gehalten werden (zuletzt in Saison 2010/11 nur noch 9696 - aber immerhin noch DEL-Platz 2! -), was allerdings - wie in anderen Hallen - auch mit der insges. schwieriger gewordenen wirtschaftlichen Situation zusammenhängen dürfte. Dies führte zwischenzeitlich zu ernsten wirtschaftlichen Problemen bei dem zuvor erfolgsverwöhnten Club. Ab Saison 20011/12 scheint sich die Lage wieder zu stabilisieren. Spitzenreiter in der DEL-Punktrunde 2010/11 waren (mit der neuen Halle) die Eisbären Berlin (mit 13946 Zuschauern).


2. Erfolge des KEC

Deutscher Meister


1977 (1. in Punkterunde), 1979 (1. in Punkterunde), 1984 (2. in Punkterunde; Play-off 3:2 Siege gegen EV Landshut), 1986 (1. in Punkterunde; Play-off 3:0 gegen Düsseldorfer EG), 1987  (2. in Punkterunde; Play-off 3:0 gegen Mann- heimer ERC), 1988 (2. in Punkterunde; Play-off 3:2 gegen SB Rosenheim), 1995 (6. in Punkterunde; Play-off 3:2 gegen EV Landshut), 2002 (6. in Punkterunde; Play-off 3:2 gegen Adler Mannheim)          
Deutscher Vizemeister
1991, 1993, 1996, 2000, 2003, 2008
Play-Off-Teilnahme
Der KEC hatte sich seit der Einführung in Saison 1980/1981 jedes Jahr in der Punkterunde  für die PO qualifiziert. In der Saison 2008/2009 gelang das erstmalig nicht, nachdem  der KEC im Jahr zuvor noch ganz knapp im Meisterschaftsfinale gescheitert war.
Teilnahme bis Finale:                                  1984, 1986, 1987, 1988, 1991, 1993, 1995, 1996, 2000, 2002, 2003, 2008
                bis Halb-Finale:                          1982, 1983, 1985, 1990, 1994, 2006, 2007
                bis Viertelfinale:
                         1981, 1989, 1992, 1997, 1998, 1999, 2001, 2004, 2005, 2011
                bis Pre-PO (neu: PO-Runde 1):    2010
Europapokal 1985 und 1996 Silber-Medaille, 1989 Bronze-Medaille
Spengler-Cup
1999 Sieger
Deutscher Eishockey-Pokal
(ab Saison 2002/03)     
Pokalsieger:           2004 (3:1 gegen Kassel Husskies)    
Endspielteilnahme:   2003, 2004

Deutsche Nachwuchs- liga (DNL)
2007 Deutscher Meister


Kölner Eishockey/KEC - Kölner Haie
Haie 2002:
   
nur 6. in der Punkterunde,  
dann
3:0-, 3:2- und 3:2-Spiel-Siege  im VF, HF und F der Play-Offs)

Kölner Eishockey/KEC - Kölner Haie/Meisterschaft 2002
Di
e Meistermannschaft 2002 
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      *

3. Spieler und Statistiken

Nachfolgend einige der bedeutendsten KEC-Spieler der über 30-jährigen Bundesliga-Geschichte des KEC *:

Detlef Langemann (1972-79), Marcus Kuhl (74-79/82-85), Franz Hofherr (74-82), Udo Kießling (76-79/82-92), Erich Kühnhackl (76-79),  Craig Sarner (76-78), Miroslaw Sikora (78-94), Hardy Nilsson (78-79), Gerd Truntschka (79-89),  Uli Hiemer (81-84), Uwe Krupp (82-86) - ab 86 erster deutscher NHL-Spieler -, Helmut de Raaf (83-88), Ralf Philipp (84-85, leider tödlich verunglückt), Helmut Steiger (85-94), Doug Berry (85-92), Dieter Hegen (86-89), Joseph "Peppi" Heiß (88-01), Thomas Brandl (88-96), Ernst Köpf (88-92),  Andreas Lupzig (89-99), Jörg Mayr (90-02), Peter Draisaitl (90-92/94-98), Leo Stefan (90-96/03-05), Mirko Lüdemann (ab 93), Sergej Berezin (94-96), Dwayne Norris (96-03), Bruno Zarillo (96-01), Corey Millen (98-02), Dave McLlwain (2000-09), Tino Boos (00-07, ab 11), Alex Hicks (01-06), Andreas Renz (01-10), Brad Schlegel (01-06), Chris Rogles (01-05), Sebastian Furchner (02-08), Kai Hospelt (89 Jugend/02-08), Moritz Müller (ab 03), Philipp Gogulla (04-09, ab 10), Stéphane Julien (04-10),  Ivan Čiernik (05-08,  09-11), Daniel Rudslätt (06-10), Kamil Piros (07-09), Robert Müller (12.07-05.09, leider verstorben), Aus den Birken (ab 10).

Mirko Lüdemann ist seit 16.02.11 mit 893 Spielen alleiniger DEL-Rekordspieler vor dem ehemaligen Haie-Spieler Andreas Renz mit 892 DEL-Spielen. Vorher war Renz seit seinem 593. DEL-Spiel am 13.03.05 DEL-Rekordspieler. Am 13.02.09 bestritt Mirko Lüdemann als zweiter DEL-Spieler nach Andreas Renz sein 800. DEL-Spiel und erreichte am 08.03.11 als erster die Rekordmarke 900. (!) DEL-Spiel.  Andreas Renz erreichte am 21.01.07 als erster 700 und am 24.10.08 als erster 800 DEL-Spiele. Dave Mc Llwain absolvierte 27.01.09 sein 500. DEL-Spiel und erreichte damit eine Rekordmarke für ausländische DEL-Spieler. Von diesen Rekordspielern ist in Saison 2010/11 nur noch Mirko Lüdemann bei den Haien dabei.

In der Kölnarena hängen seit 2010 die Trikots derjenigen ehemaligen KEC-Spieler, deren Nr. aus unterschiedlichen Gründen nie mehr vergeben werden: 1 Peppi Heiß, 6 Jörg Meyr, 8 Ralf Philipp, 11 Miro Sikora, 80 Robert Müller und ab Nov. 2011 44 Detlef Langemann.

All-Star-Team (gewählt 2002):
  • Tor:                        Peppi Heiß 
  • Verteidigung:      Mirko Lüdemann,   Udo Kießling        
  • Sturm:                   Sergej Berezin,  Corey Millen,   Erich Kühnhackl
  • Trainer:                 Hardy Nilsson
Als beste Spieler des letzten Jahrzehnts wurden von den Fans im März 2010 gewählt:
  • Robert Müller - Mirko Lüdemann, Brad Schlegel - Dave McLlwain, Alex Hicks, Ivan Cierniek 


Lüdemann
Mirko Lüdemann,
aktueller
KEC-Rekordspieler


  KEC-Fan
ein KEC-Fan 
KEC-Vereinsrekorde (Stand: 22.11.2011)  *
die meisten Spiele  die meisten Tore    
die meisten Punkte

die meisten Strafen
Mirko Lüdemann 968
Peppi Heiß  690
Miro Sikora  644
Jörg Mayr  624
Andy Renz545
Andreas Lupzig  537
Udo Kießling  534
Werner Kühn  524
Dave McLlwain 508
Peter Schiller  494


Miro Sikora  442
Gerd Truntschka  270
Marcus Kuhl  250
Peter Schiller  208
Holger Meitinger  198
Helmut Steiger  196
Udo Kießling  178
Mirko Lüdemann 167
Peter Draisaitl  164
Dave Mc Llwain
162

Miro Sikora  838
Gerd Truntschka  825
Mirko Lüdemann 504
Helmut Steiger   500
Dave Mc Llwain 487
Udo Kießling  483
Markus Kuhl 480
Peter Schiller  430
Holger Meitinger  398
Peter Draisaitl  390

Dave Mc Llwain 852
Andreas Lupzig   811
Udo Kießling  791

  rot = aktuelle Spieler


  Kölnarena
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Pokal-Endspiel 2004
Saison  2007/2008
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Kölner Eishockey/KEC - Kölner Haie
Rekordspiel am 22.03.08
PO-Finale KEC - Eisbären Berlin 2008                 >Kölner Eishockey/KEC - Kölner HaieKölner Eishockey/KEC - Kölner HaieKölner Eishockey/KEC - Kölner Haie
      Kölner Eishockey/KEC - Kölner Haie/Saisonabschluß 2008
KEC-Saison-Abschlußfeier nach einer grandiosen Playoff-Serie 2008, die am Schluß im Finale sehr unglücklich endete.
VF:  KEC -Adler  Mannheim 4:1 (4:3, 1:2,  5:4 n. V.,  4:3 n. 6. V,  4:1)        HF:  KEC - Frankfurt Lions 3:2  (7:1,  4:5 n. V.,  2:1 n. V.,  3:4,  3:2)        F:  Eisbären Berlin - KEC  3:1 (3:2 n. V., 1:2, 4:3,  2:1 n.V.)

Kölner Eishockey/KEC - Kölner Haie/Saisonabschluß 2008
Mirko Lüdemann
Kölner Eishockey/KEC - Kölner Haie/Saisonabschluß 2008
Andreas Renz
Kölner Eishockey/KEC - Kölner Haie/Saisonabschluß 2008
Dave McLlwain  
Kölner Eishockey/KEC - Kölner Haie/Saisonabschluß 2008
  Trainer Doug Mason 
Kölner Eishockey/KEC - Kölner Haie/Saisonabschluß 2008
Kai Hospelt bei seinem Abschied
Kölner Eishockey/KEC - Kölner Haie/Saisonabschluß 2008
Philipp Gogulla
                                                                                                                       
>  Für weitere Informationen über den KEC  ist die Internet-Seite der Kölner Haie zu empfehlen.

*  Quelle:  KEC;  Quelle Fotos ganz oben u. Lüdemann (Mitte): KEC-Zeitschrift "Time out"   
** Die europaweit bekannte Kölnarena hat seit 2008 jetzt auch einen der heute leider üblichen - zumeist fiesen - Sponsorennamen bekommen (und das nicht mal mit wenigstens dem Zusatz Köln), obwohl noch vor Jahren versprochen worden war, bei der Kölnarena wolle man diesen Trend nicht mitmachen. In dem Internetauftritt  "Köln - die Rheinmetropole ..."  wird das auch weiterhin nicht mitgemacht  und die "Kölnarena" auch weiterhin  so genannt. 

Fotos zumeist vergrößerbar durch Anklicken.
Fotos und Skizzen sind vom Autor selbst erstellt worden oder stammen in Einzelfällen aus nach Kenntnis des Autors nicht urheberrechtlich geschützten Quellen ("gemeinfrei") oder wurden freigegeben und sind nach bestem Wissen des Autors auch sonst nicht urheberechtlich geschützt. Sollten dennoch im Einzelfall Urheberrechte betroffen sein, wäre dies unbeabsichtigt; in diesem Fall wird um einen Hinweis gebeten. © der eigenen Fotos beim Autor!

© GL Köln

Stand: 29.01.2012


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