1. FC Köln und andere Fußball-Vereine in Köln

Rubrik:
  Kölner Sport
Thema: 1. FC Köln und andere Fußball-Vereine in Köln

 1. FC Köln: Geschichte -  Daten und Erfolge - Spieler -  Statistiken - Nachwuchs / Fortuna Köln / Viktoria Köln                                                     

Themen-Seite der privaten  Web-Präsenz "Köln - die Rheinmetropole und alte Römerstadt". Diese Web-Präsenz verfolgt ausschließlich private und keinerlei kommerzielle Interessen!

Inhalt

1.    Kölner Fußball
2.    1. FC Köln
2.1. Clubgeschichte des FC
2.2. Historische Daten und Erfolge des 1. FC Köln
2.3. FC-Spieler
2.4.  Weitere Statistiken
2.5. Nachwuchs- und Jugend-Mannschaften
2.6. Frauen-Fußball
3.    Andere Kölner Fußball-Vereine
3.1 SC Fortuna Köln 
3.2 SCB/FC Viktoria Köln
3.3 Sonstige Vereine



1. Kölner Fußball

In den 50-iger Jahren begann unter dem legendären ersten Präsidenten Franz Kremer (1948-1967) die große Zeit des  1. FC Köln
in der Oberliga West als einer der damals noch mehrgleisigen höchsten Ligen und ab 1963 in der neu gegründeten eingleisigen ersten Fußball-Bundesliga. 1962 wurde der "FC" erstmals in seiner Vereinsgeschichte Deutscher Meister und 1964 erster Deutscher Meister der Bundesliga-Geschichte. In dieser Zeit war der Club in Deutschland nicht nur sportlich, sondern auch managementmäßig führend und der Zeit voraus (so wie später und heute Bayern München) und war über Jahrzehnte einer der besten Mannschaften in Deutschland mit vielen Spielen in den europäischen Wettbewerben und einer Vielzahl von Nationalspielern. In den 90-iger Jahren endete diese glanzvolle Epoche des FC und der Fußball-Hochburg Köln - zumindest vorerst. Der 1. FC Köln strebte nach dem vierten Abstieg in die 2. Liga ab Saison 2006/2007 mit neuem Schwung den Wiederaufstieg und mittelfristig die Rückkehr in die Spitzengruppe der Bundesliga an. Zumindest der Wiederaufstieg wurde im Mai 2008 geschafft und die ersten 3 Spielzeiten in der 1. Liga wurden ohne ganz große Abstiegsprobleme überstanden!

Fortuna Köln spielte ab deren Gründung 1974 in der 2. Fußball-Bundesliga (und ein Jahr in der 1. Liga), ist aber dann bis in die Verbandslig, abgestiegen und stand mehrfach vor der Insolvenz. Die Fortuna spielte aber ab Saison 2008/2009 in der neuen NRW-Liga (neue 5. Liga) und spielt ab 2011/2012 in der Regionalliga (4. Liga). In der Verbandsliga (ab 2008/2009 Mittelrheinliga = 6. Liga) spielte zuletzt auch ein anderer Kölner Traditionsverein, nämlich Viktoria Köln, der von 1949 bis 1963 (anfangs noch unter dem Namen Preußen Dellbrück) zusammen mit dem 1. FC Köln in der Oberliga West gespielt hatte. Die Viktoria landete jedoch in der Insolvenz! Ab 2010 erfolgte  mit der Neugründung des FC Viktoria Köln ein neuer Start, der unter Übernahme des Senoiren-Teams vom FC Junkersdorf ab 2011/2012 in der NRW-Liga beginnt. Beide Vereine streben perspektivisch eine Rückkehr in den Spitzen-Fußball an.

Die Kölner Spitzenvereine spielen in Saison 2011/2012 in folgenden Fußball-Ligen:

Zum Kölner Fußball-Umfeld und zur Sportstadt Köln gehört auch
die Hennes-Weisweiler-Akademie in der Deutschen Sporthochschule (benannt nach dem ehemaligen Spieler und Trainer des FC), in der mit dem Fußball-Lehrer-Lehrgang die  höchste  Stufe der Trainerausbildung des Deutschen Fußball- Bundes durchgeführt wird, die zugleich als höchste Stufe der UEFA-Trainerausbildung (= UEFA-PRO-Lizenz) anerkannt ist (Ausbildungsleiter seit 1947: Sepp Herberger,  Hennes Weisweiler,  Gero Bisanz und Erich Rutemöller).



2. 1. FC Köln

                                                   
1. FC Köln
FC-Logo
Kölner Fußball/1. FC Köln
Mosaik  in der Westtribüne
des Stadions

Die beiden Vorgängervereine des FC gehörten in der Vorkriegszeit zu den bekanntesten deutschen Fußball-Vereinen. Nach dem Krieg hatte dann der spätere erste FC-Präsident, Franz Kräemer, eine Vision. Er stellte 1948 die legendäre Frage: „Wollt ihr mit mir Deutscher Meister werden?“ und erreichte damit die Fusion der Stadtteilvereine Kölner BC 01 (Klettenberg) und der SpVgg Sülz 07 (Sülz, der benachbarte Stadtteil, in dem das heutige Geißbockheim liegt) zum 1. Fußball-Club Köln 01/07 e. V. und damit zum zum ersten gesamtstädtischen Fußballverein Kölns. Als Vereinsfarben wurden rot-weiß gewählt - die Farben der Stadt. 14 Jahre später wurde Kremers Vision Realität. 1962 wurde der 1. FC Köln zum ersten Mal Deutscher Meister!
Kölner Fußball/1. FC Köln
Fundstelle:
Hohenzollernbrücke
 
2.1. Clubgeschichte des FC

Der 1. FC Köln ist als Fusion der Vereine Kölner BC (von 1901) und SpVVg Sülz 07 (von 1907) am 13.02.1948 gegründet worden (Ort der Gründungsversammlung: ehemalige Gaststätte Roggendorf in Köln-Klettenberg). Er ist einer der deutschen Fußball-Traditionsvereine und hatte seine große Zeit ab den 1950iger Jahren bis Anfang der 1990iger Jahre. Er spielte ab 1949 in der Oberliga West, eine der damals noch mehrgleisigen höchsten Ligen, und wurde dort fünfmal Westdeutscher Meister (erster Meistertitel der Clubgeschichte: Westdeutscher Meister 1954;  erster Titel: Westdeutschen Pokalsieger 1953). Ab der Gründung der einteiligen ersten Bundesliga in der Saison 1963/64 spielte der FC in dieser Liga  und wurde 1964 der erste Deutsche Meister der Bundesliga-Geschichte. Bis Anfang der 1990iger Jahre war der FC stets einer der führenden Vereine der Bundesliga - mit  Meisterschaften, Vize-Meisterschaften und Pokalsiegen -, führte bis Nov. 1983 die ewige Bundesligatabelle an und war zumeist auch in internationalen Wettbewerben beteiligt. In dieser Zeit spielten beim FC zahlreiche Nationalspieler und herausragende Spielerpersönlichkeiten (siehe auch nachfolgende Statistiken und Listen). Von den Präsidenten ist vor allem der Gründungs- präsident Franz Kremer herauszuheben. Von den Trainern seien 3 besonders erwähnt: die legendären Hennes Weisweiler,  nach dem das 1950 dem FC gestiftete FC-Maskottchen - der Geißbock Hennes - benannt ist (ab Saison 2008/2009 ist Hennes VIII "im Amt"),  Zlatko "Tschik" Cajkovsky  und Christoph Daum. Das Clubheim des FC - das "Geißbockheim - wurde 1953 im äußeren Grüngürtel Kölns im linksrheinischen Stadtteil Köln-Sülz eröffnet, übrigens über den Fundamenten eines Forts des äußeren Befestigungsrings aus dem des 19. Jhdt. im Neuzeitlichen Köln.

Ab Anfang der 1990iger Jahre begann es dann leider - insbes. verursacht durch längeres Mißmanagement des Vorstands und der Gremien - zunehmend zu kriseln im Verein. Viele machen den Niedergang terminlich fest an den Ereignissen im Sommer 1990 mit dem Verkauf von Thomas Häßler unmittelbar nach der 2. Vize-Meisterschaft in Folge und der überstürzten Entlassung des Erfolgstrainers Daum. Danach häuften sich vor allem Jahr für Jahr die Spieler-Fehleinkäufe. Der letzte wirklich erfolgreiche Transfer zum FC jener Zeit war der von Toni Polster 1993. Und so traf es als vorletzten der Gründervereine der Bundesliga auch den 1. FC Köln: 1998 Abstieg in die 2. Liga (von den Gründervereinen der Bundesliga ist nur der Hamburger SV noch nie abgestiegen). Und damit begann eine Achterbahnfahrt: 1998 erster Abstieg; 2000 als souveräner Meister der 2. Liga Wieder- aufstieg. Im ersten Jahr in Liga 1 eine für einen Aufsteiger sehr gute Saison; 2002 nach unsäglichen Trainerfehlern (Ewald Lienen, zuvor der "Held" des Aufstiegs) zweiter Abstieg. 2003 sofortiger Wiederaufstieg (unter Friedhelm Funkel); 2004  nach zumeist  guten Spielen, aber trotzdem vielen knappen Niederlagen dritter Abstieg.

Wenigstens führte dieses erneute Desaster dazu, dass sich nun - wie bei anderen Vereinen und insbes. Bayern München schon längst praktiziert - frühere Leistungsträger um den Verein kümmern, allen voran Wolfgang Overath, der am 14.06.2004 zum 8. Präsident der FC-Geschichte gewählt worden ist. Dem Team um Wolfgang Overath wurde zugetraut, den FC wieder auf den Weg nach oben zu bringen. Erstes Ergebnis jedenfalls: in Saison 2004/2005 direkter Wiederaufstieg als Meister der 2. Liga.  Trotzdem folgte in 2006 - was vor Beginn gerade dieser Saison mit der großen Aufbruchs-Stimmung und endlich mal wieder 2 Kölner Nationalspielern (Lukas Podolski und Lukas Sinkiewicz, beide aus dem eigenen Nachwuchs), niemand ernsthaft erwartet hatte - der vierte Abstieg in die 2. Liga, für die vielen außerordentlich treuen und begeisterungsfähigen Kölner Fans eine Horrorerlebnis. Nun sollte der im Nov. 2006 zurückgekehrte frühere Kölner Erfolgstrainer Christoph Daum mittelfristig den Weg zur früheren Stärke des Clubs ebnen. Der angestrebte sofortige Wiederaufstieg in der Saison 2006/07 gelang zwar noch nicht, aber am 11.05.08 ist im 33. Spiel der Saison mit dem 2:0 gegen Mainz 05 der erneute Aufstieg geschafft  worden ... und das pünktlich zum 60-jährigen Jubiläum des 1. FC Köln! In der Erstliga-Saison 2008/09 konnte der Klassenerhalt frühzeitig gesichert werden. Mit Saisonende 2009 verließ Herr Daum - nach seinen vielen Lippenbekenntnissen zum FC unerwartet und stillos - den FC wieder ... und zerstört wohl damit sein Denkmal in Köln. Dafür ist ab der Saison 2009/10 der "verlorene Sohn" zurück aus München wieder in Köln: Lukas Podolski, der - aus der FC-Jugend kommend - ein sehr erfolgreicher Nationalspieler geworden ist. In der 3. Saison 2010/11 kämpfte der FC lange Zeit wieder gegen den Abstieg - aber letztendlich erfolgreich mit dem Platz 10 - und der neue Vorstand hatte  an Glanz verloren. Zumindest gibt es seit 2010 Oppostitionsgruppen unter den Mitgliedern, wovon eine mit gerichtlichen und dem Vernehmen nach auch mit einer sonst wenig zimperlichen Vorgehensweise den Vorstand attakierte. Wolfgang Overath trat am 13.11 2011 zusammen mit seinen Vorstandskollegen - offenbar entnervt - zurück. Wer kommt nun danach?

Bezüglich der Mitgliederzahl ist der 1. FC Köln nach starkem Anstieg in den letzten Jahren schon längst in der Spitzengruppe des deutschen Fußballs angelangt: von rund 10000 in 2002 über 16500 in 2004 mit jetzt fast 55500 (Stand: Anfang November 2011) und damit  laut DFL-Zahlen Platz 4 aller 36 deutschen Profivereine (hinter Bayern München, Schalke 04 und Hamburger SV). Über 130 Fan-Clubs unterstützen den Verein (Stand: Nov. 2009). Auch die Zuschauerzahlen des FC sind bemerkenswert. In der Saison 2006/2007 stand er als Zweitligist mit ca. 42000 im Zuschauer-Schnitt an 9. Stelle aller deutschen Profivereine und stellte hiermit einen  Rekord für die 2. Liga auf, der in der Saison 2007/2008 mit ca. 43700 noch überboten wurde. In der BL-Saison 2008/2009 hatte der FC als Aufsteiger einen Zuschauerschnitt von 49300 und lag damit auf Platz 7 der Bundesliga (bei einer durchschnittlichen Stadionauslastung von 98,6 %!). In der Saison 2010/2011 war der Schnitt ca. 47800 (= Platz 5).

Seine Heimspiele trägt der FC im RheinEnergie-Stadion des Sportparks Müngersdorf (früher "Müngersdorfer Stadion") als eine der städtischen  Kölner Sportstätten aus. In dieser 2004 fertiggestellten neuen Arena gibt es bei Bundesligaspielen ca. 50000 Sitz- und Stehplätze und bei internationalen Spielen ca. 46200 Sitzplätze ... übrigens perspektivisch zu wenig Plätze, wie sich jetzt schon gelegentlich zeigt und wie es manche schon bei der Planung vorhergesagt haben.

Seit 2002 wird der Lizenzspielbetrieb sowie der Spielbetrieb von U 23, U 19 und U 17 von einer Kapitalgesellschaft, der 1. FC Köln GmbH u. Co KGaA, betrieben und von der 1. FC Verwaltungs-GmbH geleitet. Das operative Sportgeschäft obliegt damit der Geschäftsführung der GmbH (Vorsitzender der Geschäftsführung derzeit Claus Horstmann,  Sportdirektor und seit 11.2011 Mitglied der Geschäfsführung derzeit Volker Finke). 100% der Aktien an der Kapitalgesellschaft und 100% der Anteile an der Verwaltungs-Gesellschaft besitzt der Verein 1. FC Köln 01/07 e. V., dessen höchstes Organ die jährlich stattfindende Mitgliederversammlung ist. Der Vorstand und zwei weitere Mitglieder bilden die Gesellschafterversammlung der GmbH. (Präsident z. Zt. nach dem Rücktritt von Wolfgang Overath vorübergehend Dr. Wolf,  Vorsitzender des Verwaltungsrats).

2.2. Historische Daten und Erfolge des 1. FC Köln

Deutscher Meister
1962 (Endspiel 4:0 gegen 1. FC Nürnberg), 1964 (1. Bundesliga-Saison), 1978 (Bundesliga)

erste Meistermannschaft 1962: Ewert; Pott, Schnellinger; Hemmersbach, Wilden, Sturm; Thielen, Habig, C. Müller, Schäfer, Breuer
Deutscher Vizemeister
1960 (Endspiel 2:3 gegen HSV), 1963 (Endspiel 1:3 gegen Borussia Dortmund) sowie 1965, 1973, 1982, 1989, 1990 (Bundesliga) 
Deutscher Pokalsieger

1968 (Endspiel 4:1 gegen VfL Bochum), 1977 (1:1 n.V. + 1:0 gegen Hertha BSC Berlin), 1978 (2:0 gegen Fortuna Düsseldorf; Double mit DM), 1983 (1:0 in Köln gegen Fortuna Köln!)
Deutscher  Vize-Pokalsieger                             
1954 (0:1 n. V. gegen VfB  Stuttgart), 1970 (1:2 gegen Kickers Offenbach), 1971 (1:2 n. V. gegen Bayern München, 1973 (1:2 n. V. gegen Bor. Mönchengladbach), 1980 (1:2 gegen Fortuna Düsseldorf), 1991 (1:1 n. V, 3:4  im 11m-Schießen gegen Werder Bremen)
Westdeutscher Meister
1954, 1960, 1961, 1962, 1963 (in der Oberliga West als einer der damals noch mehrgleisigen obersten Ligen und Vorläufer der eingleisigen Bundesliga)
Spiele in europäischen Wettbewerben
160 Spiele  im Europapokal der Landesmeister (heute Champions League) und Pokalsieger sowie im UEFA-Pokal (vormals Messepokal), davon bis Halbfinale oder Finale:
   63/64 Messepokal                     HF gegen CF Valencia 1:4, 2:0
   68/69 Pokal der Pokalsieger   HF gegen FC Barcelona 2:2, 1:4
   70/71 Messepokal                     HF gegen Juventus Turin 1:1, 0:2    
   74/75 UEFA-Pokal                    HF gegen Borussia Mönchengladbach 1:3, 0:1
   78/79 Pokal der Meister           HF gegen Nottingham Forest 3:3, 0:1
   80/81 UEFA-Pokal                    HF gegen Ipswich Town 0:1, 0:1
   85/86 UEFA-Pokal                    F   gegen Real Madrid 1:5, 2:0
   89/90 UEFA-Pokal                    HF gegern Juventus Turin 2:3, 0:0
  ... und das legendäre VF-Spiel im Pokal der Meister 64/65 gegen FC Liverpool 0:0, 0:0 + 2:2 auf neutralem  Platz, Losentscheidung für Liverpool

In der UEFA-Rangliste aller Europäischen Wettbwerbe von Beginn an (jetzige Wettbewerbe und deren Vorläufer)  ist der FC unter den deutschen Vereinen  immer noch Fünfter (Reihenfolge nach Punkten/Stand: Juli 2011):
        EU 1.           FC Barcelona      
        EU 2.           Real Madrid        
        EU 3.           Juventus Turin            
        EU 4. / D 1.  Bayern München 
        EU 23./D 2.  Hamburger SV
        EU 33./D 3.  Werder Bremen 
        EU 34./D 4.  Borussian Dortmund
        EU 37./D 5. 1. FC Köln (mit insges. 160 Spielen)        
Nachwuchs- und Jugendmeisterschaften


1981                    1. FC Köln Amateure Deutscher Amateur-Meister
1971                    1. FC Köln U19 Deutscher Meister A-Junioren
1990 und 2011   1. FC Köln U17 Deutscher Meister B-Junioren

Präsidenten Trainer
Franz Kremer (1948 - 1967)
Werner Müller
(1967 - 1968)
Oskar Maaß (1968 - 1973)
Peter Weiand (1973 - 1987)
Dietmar Artzinger-Bolten (1987 - 1991)
Klaus Hartmann (1991 - 1997)
Albert Caspers (1997 - 2004)
Wolfgang Overath (2004 - 2011)
                                                                  
Trainer-Auswahl:

Hennes Weisweiler (1948 - 1952, 1955 - 1958, 1976 - 1980)
Zlatko Cajkovski (1961 - 1963, 1973 - 1975)
Rinus Michels (1980 - 1983)
Hennes Löhr (1983 - 1986)
Morten Olsen (1993 - 1995)
Ewald Lienen (1999 - 2002)
Friedhelm Funkel (2002 - 2003)
Huub Stevens (2004 - 2005)
Christoph Daum (1986 - 1990, 2006 - 2009)     
Frank Schaefer (2010 - 2011)
    
aktuell: Stale Solbakken (NOR) (seit 2011)   
    

*
FC-Spielführer (Auswahl mit Amtszeit von 5 oder mehr Jahren):
Hans Graf (1950 - 1956),  Hans Schäfer (1958 - 1965), Wolfgang Overath (1968 - 1977), Pierre Littbarski (1983 - 1984 + 1988 - 1993), Dirk Lottner (1999 -2004
)
*

2.3. FC-Spieler

Seit 1950 spielten beim 1. FC Köln  viele prominente Spieler, darunter insges. 42 deutsche Nationalspieler. Der erste Nationalspieler des FC war am 22.11.1950 der damalige Spielmacher Jupp Röhrig. Von 1954 bis 1994 waren bei allen Welt- und Europa- Meisterschaften  - zumeist mehrere - FC-Spieler beteiligt. Der FC ist der einzige Verein mit Spielern in  den 3 deutschen Weltmeister- Mannschaften (1954, 1974, 1990). 1996 war's damit zunächst mal vorbei, auch ein Zeichen des - hoffentlich nur vorübergehenden - Niedergangs des einst ruhmreichen Clubs. Erst acht Jahre später spielte mit Lukas Podolski bei der EM 2004 erstmals wieder ein FC-Spieler in einem großen Turnier mit - und das als 19-jähriger -, dem dann 2005 mit Lukas Sinkiewicz ein zweiter 19-jähriger Kölner als Nationalspieler folgte. "Poldi" war auch bei der WM 2006 dabei (dritter Platz) und wurde zudem als bester Junior-Spieler der WM 2006 gekürt.. Ein neuer Anfang? Allerdings waren diese beiden FC-Eigengewächse wegen des erneuten Abstiegs in die 2. Liga in 2006 leider nicht zu halten. Die EM 2008 fand dann wieder ohne FC-Spieler statt (Patrick Helmes scheiterte ganz knapp an einer Berufung). Aber bei der WM 2010 (dritter Platz) war der inzwischen zum FC zurückgekehrte Lukas Podolski wieder dabei.

WM/EM-Erfolge von FC-Spielern:

          - 1954  Hans Schäfer beim 3:2-Endspielsieg gegen Ungarn (im Kader noch Paul Mebus)
          - 1974  Wolfgang Overath beim 2:1-Endspielsieg  gegen die Niederlande (im Kader noch Bernd Cullmann und Heinz Flohe)
          - 1990  Thomas Häßler, Bodo Illgner und  Pierre Littbarski beim  1:0-Endspielsieg gegen Argentinien (im Kader noch  Paul Steiner)          - 1966 Wolfgang Overath und Wolfgang Weber beim 2:4 n. V. gegen England (Tor zum 2:2: Weber)
         - 1982 Klaus Fischer, Pierre Littbarski und Harald "Toni"  Schumacher beim 1:3 gegen Italien
         - 1986 Klaus Allofs und  Harald Schumacher beim 2:3 gegen Argentinien (im Kader noch Pierre Littbarski)           - 1970 Hennes Löhr, Wolfgang Overarath und Wolfgang Weber beim 1:0 gegen Urugay (Tor: Overath)
          - 2006 Lukas Podolski beim 3:1 gegen Portugal
          - 2010 beim 3:2 gegen Uruguay Lukas Podolski im Kader (im letzten Spiel wegen Krankheit nicht dabei)
          - 1972 3:0 gegen UdSSR (Hannes Löhr im Kader)
          - 1980 Bernd Cullmann, Harald  Schumacher und Bernd Schuster beim 2:1 gegen Belgien (im Kader noch  Herbert Zimmermann)

         - 1976 Heinz Flohe und Dieter Müller beim  2:2/5:7 n.  E.  gegen die CSSR
         - 1992 Bodo Illgner beim 0:2 gegen Dänemark 

Beim WM-Dritten 1934 (3:1 gegen Österreich) sowie beim EM-Sieg 1996 (2:1 n. V.  gegen Tschechoslowakei) und beim EM-Finale 2008 (0:1 gegen Spanien) waren keine FC-Spieler dabei (Lukas Podolski 2008 bei Bayern München!).

                                                                                                                                                                                                            
wichtigste Spielerpersönlichkeiten der FC-Geschichte seit 1948 (in Klammern Zeiträume als Spieler beim beim FC) *  **

  • ab 1948 - 1960
Hennes Weisweiler (48-52)          
Stefan Langen (48-55)
Hans Graf (48-58)
Hans Schäfer (48-65),  1954 (6 WM-Spiele), 1958, (6), 1962 (4)
Franz de Munck  (NL) 50-54
Martin Hirche (50-58)
Berthold Nordmann (50-58)
Jupp Röhrig (50-60)

Paul Mebus (51-57), 1954 (1)
Hans Sturm (51-67), 1958 (1), 1962 (1)
Walter Müller  (52-58)
Fritz Breuer (52-65)
Herbert Dörner (53-59) 
Georg Stollenwerk (53-66), 1958 (6)
Zlatko Cajkovsky (JUG) (55-58)

Fritz Ewert (57-66)
Christian Breuer (58-62)
Karl-Heinz Schnellinger  (58-63),  1962 (4)
Leo Wilden (58-66), 1962 (0)
Christian Müller (59-66)
Fritz Pott (59-70)
Karl-Heinz Thielen (59-73)
Ernst-Günter Habig (60-63)
Toni Schumacher (60-68)
  • ab 1961 - 1970
Toni Regh (61-69)
Mathias Hemmersbach (61-73)
Heinz Hornig (62-70), 1966 (0)
Wolfgang Overath (62-77), 1966 (6), 1970 (6), 1974 (7)
Wolfgang Weber (62-77), 1966 (6), 1970 (2)   
Hannes Löhr (64-78), 1970 (6), 1972
Heinz Flohe (66-79), 1974 (3), 1978 (4), 1976
Dieter Prestin (66-89)
Karl-Heinz Rühl (67-70)
Heinz Simmet (67-78)
Bernd Cullmann (69-83), 1974 (3), 1978 (0), 1980
Herbert Neumann (69-80, 83)
Hans-Josef Kapellmann (70-73)
Jürgen Glowacz (70-79)
Harald Konopka (70-83), 1978 (1) 








  • ab 1971 - 1980
Gerhard Strack (72-85), 1984
Harald "Toni" Schumacher (72-87), 1982 (7), 1986 (7), 1980, 1984 
Dieter Müller (73-81), 1978 (4), 1976    
Herbert Zimmermann (74-84), 1978 (2), 1980
Roland Gerber (75-81)
    
Stefan Engels (76-89), 1982 (0)          
Holger Willmer (77-84)
Bernd Schuster (78-80), 1980
Pierre Littbarski (78-86, 87-93), 1982 (7), 1986 (5), 1990 (6), 1984, 1988
Tony Woodcock (GB) (79-82, 86-88)
Ralf Sturm (79-94)
Rainer Bonhof (80-83)
Andreas Gielchen (80-91)










  • ab 1981 - 1990
Klaus Fischer (81-84), 1982 (6)
Klaus Allofs (81-87), 1986 (7), 1984
Matthias Hönerbach (81-89)
Paul
Steiner (81-91), 1990 (0)
Thomas Häßler (83-90), 1990 (5)
Bodo Illgner (83-96), 1990 (7), 1994 (5) , 1988, 1992
Olaf Janßen (84-96)                            
Thomas Allofs
(86-89)
Morten Olsen (DK) (86-89)
Armin Görtz (86-90)
Horst Held (86-95)   
Jürgen Kohler (87-89), 1988
Alexander Voigt  (87-05)
Falko Götz (88-92)
Frank Greiner (88-95)
Karsten Baumann (88-98)
Frank Ordenewitz (89-93)
Andrezej Rudy (PL)  (89-92, 93-95)
Alfons Higl (89-95)

  • ab 1991 - 2000
Rico Steinmann (91-97)
Toni Polster (AU) (93-98)
Ralf Hauptmann (93-01)
Janosch Dziwior (94-97, 99-02)
Dorinel Munteanu (ROM) (95-99)
Markus Pröll (95-03)
Thomas Cichon (95-04)
Lukas Podolski (95-06, ab 09), 2004, 2006 (7), 2010 (6)
Lukas Sinkiewicz (96-07)
Carsten Cullmann (ab 96)
Patrick Helmes (97-00, 05-08)
Dirk Lottner (98-04) 
Christian Springer (98-06) 
Christian Timm (99-02)
Markus Kurth (99-03)
Mathias Scherz (99-09)



  • ab 2001 - 2010
Stefan Wessels (03-07)
Thomas Broich (06-09)
Milivoje Novakovic (SLO) (ab 06)
Ümit Özat (TUR) (07-09)
Kevin Mc Kenna (CAN) (ab 07)
Youssef Mohamad (LIB) (07-11)
Miso Brecko (SLO) (ab 08)
Pedro Geromel (BRA) (ab 08)
Petit (POR) (ab 08)










  • ab 2011 - 2020
Michael Rensing (ab 11)



..
         *  Quelle: Mitgliederzeitschriften des 1. FC Köln 
           ** Aufgeführt sind Spieler mit über 150 Pflichtspielen für den FC und weitere wichtige Spieler nach persönlicher Auswahl des Autors (Zeiträume ggf. inkl. als Jugend- und/oder Amateur-Spieler) (Stand: 01.01.11). 
           In rot WM-Teilnehmer (mit Anzahl der Spiele), in blau EM-Teilnehmer; aufgeführt jeweils nur Teilnahme als FC-Spieler.  

          
Deutsche Nationalspieler des 1. FC Köln *

ab 50 Spiele

81 Spiele/Wolfgang Overath  
76 
Harald Schumacher  
71 Pierre Littbarski  

63 
Lukas Podolski  (insges. 95)  
54 Bodo Illgner 
 
53 Wolfgang Weber  




ab 20 Spiele

40 Bernhard Cullmann   
39 Heinz Flohe   
39 Hans Schäfer
29 Klaus Allofs   
24
Karl-Heinz Schnellinger
20 Jürgen Kohler  
20 Johannes Löhr 





ab 10 Spiele

19 Georg Stollenwerk
17 Thomas Häßler  
15 Klaus Fischer
15 Leo Wilden  
14 
Herbert Zimmermann  
12 Dieter Müller
12 Josef Röhrig
10 Gerhard Strack





ab 1 Spiel

9 Bernd Schuster  
8 Stephan Engels
7 Heinz Hornig   
6
Paul Mebus,
6 Helmut Rahn
5 P
atrick Helmes  
4 Fritz Ewert  


Fritz Pott,
Lukas Sinkiewicz,
Hans Sturm
 
2
Rainer Bohnhof, Herbert Dörner,
Armin Görtz,
Hans-Josef Kapellmann, 
Harald Konopka, Manfred Manglitz,

Karl-
Heinz Thielen
1
Thomas Allofs,  Bruno Labbadia,
Herbert Neumann, Paul Steiner

Die meisten Länderspieltore als FC-Spieler schossen:
Lukas Podolski 25 (insges. 43), Pierre Littbarski 18, Wolfgang Overath 17, Hans Schäfer 15, Klaus Fischer 9, Dieter Müller 9, Heinz Flohe 8
aktuelle deutsche Nationalspieler des FC

1. FC Köln/Lukas Podolski
Lukas Podolski
 
(2006 - 2009 Bayern München)  


 
       * Aufgeführt sind alle 42 deutsche Nationalspieler des 1. FC Köln seit 1950 (enthalten sind ggf. nur die Anzahl der Länderspiele als FC-Spieler!)                                Stand: aktuell 
Aus den Spielerlisten ragen im Bewußtsein der meisten Fans 3 Spieler heraus:
Ultimative Geißbock-Elf 2004:
2004 wählten die Fans die "Ultimative Geißbock-Elf" (beste Spieler Tor, Abwehr, Mittelfeld und Sturm der FC-Geschichte) wie folgt:

Harald "Toni" Schumacher   //   Harald Konopka - Karl Heinz Schnellinger - Wolfgang Weber   //
Heinz Flohe - Thomas Häßler - Pierre Littbarski - Wolfgang Overath   //    Hennes Löhr - Dieter Müller - Hans Schäfer


Traum-Team 60 Jahre FC:
Anfang 2008 wurde zum 60-jährigen Jubiläum ab der Fusion 1948 über das Internet eine neue Fan-Abstimmung über das "Traum-Team aus 60 Jahren 1. FC Köln" durchgeführt. Sie ergab folgendes Ergebnis (jeweils in der Reihenfolge der Stimmenprozente):



Tor
Abwehr
Mittelfeld
Stürmer
Trainer  
Fan-Abstimmung:

Harald Schumacher   
Wolfgang Weber, Jürgen Kohler, Harald Konopka   
Wolfgang Overath, Pierre Littbarski, Thomas Häßler, Heinz Flohe
Dieter Müller, Lukas Podolski,  Hans Schäfer   
Hennes Weisweiler
Wahl des Autors :

Harald Schumacher 
Wolfgang Weber, Karl-Heinz Schnellinger, Thomas Cichon
Wolfgang Overath, Heinz Flohe, Bernd Schuster, Dirk Lottner
Hans Schäfer, Lukas Podolski, Dieter Müller
Zlatko Cajkovski

 
   
2.4.  Weitere Statistiken  *


  Pflichtspiele beim FC °
1. /2. Bundesligaspiele
beim FC
  °
Bundesliga-
Torschützenkönige
des FC
   
 Pflichtspiel-Tore/
Bundesliga-Tore

 für den FC °
Wolfgang Overath  543    
Harald Schumacher  541
H
ans Schäfer  507
Pierre Littbarski  504
Hannes
Löhr  504 
1. Bundesliga:
Harald Schumacher  422    
Wolfgang Overath  409
Pierre Littbarski  406
Hannes Löhr  381
Heinz Simmet  357   

2. Bundesliga:
Matthias Scherz  148
Alexander Voigt  121
Carsten Cullmann  111
Christian Springer  98
Thomas Cichon   80
                                              
1968 Hannes Löhr  27
1977
Dieter Müller  34
1978 Dieter Müller  24
1985 Klaus Allofs  26
1989 Thomas Allofs  17
2005 Lukas Podolski  24 (2. Liga)
2008 Milivoje Novakovic 20 (2. Liga)

Hans Schäfer  304
Hannes Löhr  235
Dieter Müller  231
Christian Müller  179
Karl-Heinz Thielen  145
                 /
1. Bundesliga:
Hannes Löhr  166  
Dieter Müller  159
Pierre Littbarski  116
Klaus Allofs  88
Wolfgang Overath  84

2. Bundesliga:
Matthias Scherz  45
Patrick Helmes  31
Dirk Lottner  30
Milivoje Novakovic 30
Lukas Podolski  24                 
            °Rang 1 bis 5                                                                                                                                                                                                                                                            Stand:  Juli 2010                                                     

In der ARD-Serie "Tor des Monats" erzielte Lukas Podolski im Febr. 2011 sein 10. Tor des Monats. Er ist  alleiniger Rekordhalter vor Jürgen Klinsmann (7).


  Die Bundesliga-Bilanz des 1. FC Köln: 
Saison
Platz 
Titel
Saison
Platz
Titel
Saison
Platz
Titel
Saison
Platz
Titel
1963/64
1
Meister
1975/76
4
 
1987/88
3
 
1999/00
(2.L.) 1/Aufst.
 
1964/65
2
Vize-Meister
1976/77
5
Pokalsieger
1988/89
2
Vize-Meister
2000/01
10
 
1965/66
5
 
1977/78
1
Meister +
Pokalsieger
1989/90
2
Vize-Meister
2001/02
 17/Abstieg  

1966/67
7
 
1978/79
6
 
1990/91
7
 
2002/03
(2.L.) 2/Aufst.  
1967/68
4
Pokalsieger
1979/80
5
 
1991/92
4
   2003/04  18/Abstieg  

1968/69
13
 
1980/81
8
 
1992/93
12
   2004/05  (2.L.) 1/Aufst.  
1969/70
4

1981/82
2
Vize-Meister
1993/94
11
   2005/06  17/Abstieg  

1970/71
11

1982/83
5
Pokalsieger
1994/95
10
   2006/07 (2. L.) 9  
1971/72
4
 
1983/84
6
 
1995/96
12
   2007/08  (2.L.) 3/Aufst.  
1972/73
2
Vize-Meister
1984/85
3
 
1996/97
10
   2008/09  12  

1973/74
5
 
1985/86
13
 
1997/98
17/Abstieg
   2009/10  13  

1975775
5
 
1986/87
10
 
1998/99
 (2. L.) 10    2010/11
 10  

            +
Meister vor der BL-Zeit:    
 1962
Vize-Meister vor der BL-Zeit: 
1963
Vize-Pokalsieger:
vor der BL-Zeit 1954 sowie 1970, 1971, 1973, 1980 und 1991

Die ewige Bundesliga-Tabelle wurde bis Nov. 1983 vom 1. FC Köln angeführt, bis Bayern München die Spitze übernahm. Bis Mitte der 90-iger Jahre hielt der FC den 2. Platz. Durch die "Fehljahre" in der 2. Liga war der Club zum Ende der Saison 2004/2005 auf den 6. Platz zurückgefallen, inzwischen ist der FC bei 43 (von 49) Spielzeiten Siebter (1. Bayern München, 2. Werder Bremen, 3. Hamburger SV) (Stand: Juli 2011).            


Stadion                  
 >
Fußball/1. FC Köln/Stadion
Kölner Stadion (Südseite/außen)
Kölner Fußball/1. FC Köln/Saisoneröffnung 2004/05
Fassungsvermögen: ca. 50000
Kölner Fußball/1. FC Köln/Saisoneröffnung 2004/05
Kölner Stadion
Kölner Stadion (Nordseite/außen)
Wolfgang Nideggen, Frontmann der Kölner Rockgruppe BAP und bekennender FC-Fan: "Es gibt drei Sachen, die sucht man sich nicht aus. Den Vater, die Mutter und, watt willst de maache, der Club, mit dem man leiden muss". Und zu üblen Pressekampgnen im Frühjahr 2011 sagt er: ... Der FC ist gut beraten, nicht an den Nasenring der Medien zu geraten, sondern sich davon zu entfernen. Nur wenn alle auf einer Seite stehen, können größere Ziele erreicht werden." (Zitate aus FC- Geißbockecho Mai 2011)
Saison 2004/2005
>
Kölner Fußball/1. FC Köln/Saisoneröffnung 2004/05
Kader 2004/05
Kölner Fußball/1. FC Köln/Saisoneröffnung 2004/05
Tanztrupe 2004/2005


Saison-Abschluß  2004/05
1. FC Köln - MSV Duisburg 4:0 + Aufstieg
>
Kölner Fußball/1. FC Köln/Saisonabschluß 2004/05Kölner Fußball/1. FC Köln/Saisonabschluß 2004/05
Saison 2007/2008
 >
Kölner Fußball/1. FC KölnKölner Fußball/1. FC KölnKölner Fußball/1. FC KölnKölner Fußball/1. FC KölnAufstiegs-"Endspiel" 11.05.08 1. FC Köln - Mainz 05  2:0 = Aufstieg erreicht!
<
Saisoneröffnung 2008/2009               
(im Jubiläumsjahr 60 Jahre 1. FC Köln)
>
Fußball/1. FC Köln/Saisoneröffnung 2008/2009Kölner Fußball/1. FC Köln/Saisoneröffnung 2008/2009


Saisoneröffnung 2009/2010 (mit dem "Heimkehrerer" Lukas Podolski und den neuen FC-Frauen)                                       
>


                   
1. FC Köln/Saisoneröffnung 2009/20101. FC Köln/Saisoneröffnung 2009/2010
Saisoneröffnung 2009/2011              
>
1. FC Köln/Saisoneröffnung 2010/20111. FC Köln/Saisoneröffnung 2010/2011
.
..
Geißbockheim       
>
Clubheim des 1. FC Köln (Geißbockheim)
Cluheim auf den Fundamenten eines Zwischenwerks des äußeren preußischen Festungsring (19. Jhdt.)
Clubheim des 1. FC Köln (Geißbockheim)...
*  Quelle: Mitgliederzeitschriften des 1. FC Köln 


2.5. Nachwuchs- und Jugend-Mannschaften


Nachwuchs-Mannschaft
Die 2. Mannschaft des Vereins (1. FC Köln II) - bis Saison 2010/2011 als U23, ab 2011/2012 als U21 -  war in der Saison 2002/03 in die damalige 3. Liga, die Regional-Liga Nord, aufgestiegen und schloß das erste Jahr dort mit einem guten 9. Platz ab. Plazierungen danach:

2
003/04: Regionalliga/ Platz 14

2004/05: Regionalliga/ Platz 12
2005/06:
Regionalliga/ Platz 18 = Abstieg in die Oberliga (zeitgleich mit dem erneuten Abstieg der 1. Mannschaft  in die 2. Bundesliga)
2006/07: Oberliga/ Platz 7               (also ebenso wie bei der 1. Mannschaft kein sofortiger Wiederaufstieg)
2007/08: Oberliga/ Platz 3           = Qualifizierung für die neugeschaffene dreigleisige Regional-Liga unterhalb der  neuen 3. Bundesliga (zeitgleich  mit dem Aufstieg der 1. Mannschaft in die 1. Bundesliga)
2008/09: Regionalliga West/Platz 3
2009/10: Regionalliga West/Platz 4
2010/11: Regionalliga West/Platz 7

Zur Historie des FC gehört auch eine Meisterschaft des Vorläufers der heutigen Nachwuchs-Mannschaft: die Deutsche Amateur-Meisterschaft 1981 der FC-Amateure (Endspiel: 1. FC Köln Amateure - FC St. Pauli 2:0).  Dieser Wettbewerb wurde zuletzt 1998 durchgeführt.

Junioren-Mannschaften
A-Junioren/U19:  Deutscher Meister 1971, Deutscher Vize-Meister 1974, 1983, 1992
B-Junioren/U17:  Deutscher Meister 1990, Deutscher Meister 2011

Die U19 des FC wurde zuletzt in der Saison 2007/2008 Westdeutscher Meister und nahm an der Endrunde zur deutschen Meisterschaft teil. Aus der U17-Mannschaft der Saison 2008/09 gehörten 2 Spieler zur deutschen U17-Nationalmannschaft, die mit einem 2:1-Sieg gegen die Niederlande Europameister wurde: Kapitän Reinhold Yabo und Bienvenue Basala-Mazana, inzwischen beide im Profi-Kader des FC. Die U17 des 1. FC Köln wurde in der jüngsten Saison 2010/11 Westdeutscher Meister und dann auch Deutscher Meister (Endspiel: Werder Bremen - 1. FC Köln 2:3 n. V.).


2.6. Frauen-Fußball

Ab der Saison 2009/2010 gibt es beim FC auch Frauen-Fußball. Die in der Saison 2008/09 in die 2. Bundesliga aufgestiegene Damenmannschaft des FFC Brauweiler Pulheim ist von der Kölner Nachbargemeinde zum 1. FC Köln übergetreten. Sie will dort an die großen Erfolge der Frauenfußball-Abteilung von Grün-Weiß Brauweiler, aus der 2000 der FFC Brauweiler Pulheim wurde, anknüpfen. In den beiden ersten FC-Saisons ist das sportliche Ziel des  Aufstiegs in die 1. Liga noch verpasst worden.

Wichtigste Erfolge der Brauweiler:

  >  Für weitere Informationen über den FC  ist die Internet-Seite des 1. FC Köln zu empfehlen.


3. Andere Kölner Fußball-Vereine
 
        

3.1 SC Fortuna Köln   
                                                                                         
SC Fortuna Köln ist 1948 als Fusion von drei Vereinen gegründet worden und spielte seit deren Gründung 1974 in der 2. Fußball-Bundesliga (zunächst in der Gruppe Nord der anfangs zweigeteilten Liga, dann ab 1981 in der eingleisigen Liga) und ist noch heute bei 26 Spielzeiten Zweiter der ewigen Zweitliga-Tabelle hinter Alemannia Aachen (Stand: Juli 2011). Der linksrheinisch beheimatete Verein aus der Kölner Südstadt war ab 1967 über Jahrzehnte unzertrennbar mit dem Namen seines Förderers und Präsidenten Jean Löring verbunden. Mit dessen beruflichem Niedergang begann dann leider auch der Niedergang der Fortuna. Im Jahr 2000 erfolgte der Abstieg in die Regionalliga Nord und danach in die Oberliga Nordrhein ... und schon damals beinahe auch in die Pleite, die aber noch abgewendet werden konnte. Ziel war natürlich ein baldiges Anknüpfen an frühere gute Zeiten und vor allem die finanzielle Konsolidierung, was zunächst auch zu gelingen schien. In der Saison 2004/2005 wurde es diesbezüglich aber leider sehr ernst! Im Zusammenhang mit einem weiteren Insolvenzverfahren mußte sich der Verein aus dem Spielbetrieb der Oberliga abmelden. Sozusagen in der Nachspielzeit wurde im August 2005 mittels eines neuerlichen Insolvenzplans ein neuer Anfang - sportlich in der Verbandsliga (= 5. Liga, nach Einführung der neuen 3. Liga ab 2008/2009 6. Liga) - gesichert; ein Benefizgastspiel des 1. FC Köln am 02.08.05 hat zur Rettung mit beigetragen. Und danach wurde die Rückkehr in höhere Klassen angestrebt. 2008 wurde der Aufstieg in die neue NRW-Liga (= nach Einführung der neuen 3. Liga die 5. Liga in Nachfolge der früheren drei NRW-Oberligen) als Tabellenzweiter zwar sportlich noch ganz knapp verpasst, durch die Verweigerung der Lizenz für den Ersten spielte Fortuna aber dennoch in dieser höheren neuen Liga und landete im ersten Jahr 2008/2009 auf einem gesicherten Mittelplatz. 2011/2012 wurde der Aufstieg in die Regionalliga (= 4. Liga) knapp verpasst, von einem Aufstiegsverzicht eines anderen Vereins profitiert aber nun die Fortuna erneut: Aufstieg in die Regionalliga! Der Vereine strebt nun perspektivisch eine Rückkehr in den Spitzen-Fußball an.

In der Saison 1973/74 spielte Fortuna Köln ein Jahr in der 1. Bundesliga. 1986 scheiterte die Mannschaft auf denkwürdige Weise an einem erneuten Aufstieg in die 1. Liga. In den damals üblichen Relegationsspielen gegen den Drittletzten der 1. Bundesliga - Borussia Dortmund! - hatte Fortuna das 1. Spiel in Köln 2:0 gewonnen. Im Rückspiel fehlten wenige Sekunden (im Fall einer 1:2-Niederlage) zum Aufstieg. Es wurde leider noch ein 1:3 und damit kam es zum Entscheidungsspiel (die Auswärtstore-Regel galt damals noch nicht), das dann Fortuna aufgrund zahlreicher Verletzten klar 0:8 verlor. Borussia Dortmund entging so ganz hauchdünn dem Abstieg, stattdessen begann damals deren neuer Aufstieg zu einem Spitzenverein. Ein weiteres denkwürdiges Spiel der Fortuna war das innerkölner Pokalendspiel 1983 in Köln, das Fortuna trotz guter Leistung mit 0:1 gegen den Erstligisten 1. FC Köln verlor, nachdem vorher u. a. Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach ausgeschaltet worden waren.

Aus der Fortuna-Historie  sind sehr prominente Namen in Erinnerung geblieben, wie u. a. Dirk Lottner (das spätere FC-Idol), Tony Woodcock, Wolfgang Rolff, Tony Baffoe und Dieter Schatzschneider als Spieler sowie Hans Krankl, Harald Schumacher, Bernd Schuster und Hannes Linßen als Trainer.

Seine Heimspiele trägt Fortuna Köln im Süd-Stadion, eine der städtischen  Kölner Sportstätten, aus.


3.2 SCB/FC Viktoria Köln    
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  

Der Sportclub Brück Viktoria Köln (jetzt FC Viktoria Köln) ist mit dem Gründungsjahr 1904 des FC Germania Kalk, des ältesten Vereins von mehreren später fusionierten Vereinen, einer der ältesten Kölner Fußballvereine. Seine Glanzzeit hatte der rechtsrheinisch beheimatete Verein in den fünfziger Jahren unter dem Namen Preußen Dellbrück (ab 1957: Viktoria Köln) in der Oberliga West, einer der damals noch mehrgleisigen höchsten Ligen, in der der  Verein ab 1949 bis zur Gründung der eingleisigen Bundesliga 1963 angehörte und in der auch der 1. FC Köln spielte. 1950 stand Preußen Dellbrück im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft, das gegen Kickers Offenbach erst im Entscheidungsspiel verloren ging. 1978 bis 1981 spielte der Verein in der damals noch zweigleisigen 2. Bundesliga, erfüllte dann aber 1981 nicht die Kriterien zur Aufnahme in die neue eingleisige 2. Bundesliga. Nach der bisher letzten Fusion mit dem SC Brück hieß der Verein ab 1994 SCB Preußen Köln und seit 2002  - inzwischen in der 4. Liga, der Oberliga Nordrhein, angelangt -  SCB Viktoria Köln. 2004 ist die Viktoria dann leider weiter in die Verbandsliga abgestiegen (= 5. Liga) und spielte nach Einführung der neuen 3. Liga ab 2008/2009 in der  Mittelrheinliga (= 6. Liga) und strebte wie der Nachbar Fortuna wieder nach Höherem (mit Platz 4 wurde 2008 der Aufstieg relativ knapp verpaßt). Am Ende der Saison 2009/2010 folgte jedoch leider mit viel Pech der Abstieg in die Landesliga und danach die Insolvenz. Dem im Juni 2010 mit der Viktoria-Fußballabteilung als FC Viktoria Köln 1904 neu gegründeten Verein wurde die Übernahme der Landesliga-Lizenz verweigert  ... das endgültige Ende eines Traditionsvereins!? Nun scheint es aber doch wieder aufwärts zu gehen. Der Fußball-Verband Mittelrhein hat der Überführung der Senioren-Mannschaft des FC Junkersdorf (Mittelrheinliga und ab Saison 2011/2012 NRW-Liga) zum FC Viktoria zugestimmt, der damit den Liga-Platz des FC-Junkerdorf in der NRW-Liga (= 5. Liga) übernehmen kann. Der Vereine strebt nun perspektivisch eine Rückkehr in den Spitzen-Fußball an.

Aus der Viktoria-Historie  sind sehr prominente Trainer- und Spielernamen in Erinnerung geblieben, wie u. a. Hennes Weisweiler, Fritz Herkenrath, Carl Heinz Rühl, Jürgen Sundermann, Erich Ribbeck und zuletzt Matthias Hönerbach.

Heimspielstätte der Viktoria ist der rrh. Sportpark Höhenberg,  eine der städtischen Kölner Sportstätten. Dort wird auch die in den FC Viktoria integrierte Mannschaft des FC Junkersdorf zukünftig spielen.


3.3 Sonstige Vereine

Weiterer Kölner Verein in der
Mittelrheinliga  und ab 2011/2012 in der NRW-Liga: FC Junkersdorf  (1. Mannschaft ab 2011/2012 überführt zum FC Viktoria Köln).

Von den vielen übrigen Amateurvereinen Kölns soll die Sportvereinigung Porz (2009 90-jähriges Jubiläum) erwähnt werden, deren Besonderheit es ist, dass aus diesem Amateur-Club 3 Spieler hervorgegangen sind, die beim großen Nachbarn 1. FC Köln Nationalspieler wurden (Vize-WM Wolfgang Weber, WM u. EM Bernd Cullmann und Herbert Neumann).


                                                       
Fotos zumeist vergrößerbar durch Anklicken.
Fotos und Skizzen sind vom Autor selbst erstellt worden oder stammen in Einzelfällen aus nach Kenntnis des Autors nicht urheberrechtlich geschützten Quellen ("gemeinfrei") oder wurden freigegeben und sind nach bestem Wissen des Autors auch sonst nicht urheberechtlich geschützt. Sollten dennoch im Einzelfall Urheberrechte betroffen sein, wäre dies unbeabsichtigt; in diesem Fall wird um einen Hinweis gebeten. © der eigenen Fotos beim Autor!

© GL Köln, Mitglied des 1. FC Köln

Stand: 02.02.2012


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