Kölner Sport - Sportstadt Köln

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Kölner Sport - Sportstadt Köln

>  1. FC Köln - Kölner Haie - Hockey -  Kölner Erstligavereine - Kölner Stadion - Kölnarena - Galopprennbahn

 Rubrik (mit 4 Themen-Seiten und einem Anhang) der privaten  Web-Präsenz "Köln - die Rheinmetropole und alte Römerstadt".Diese Web-Präsenz verfolgt ausschließlich private und keinerlei kommerzielle Interessen!

O. Inhalt und Kölner Sport-Höhepunkte

Inhalt


1.   Merkmale der Sportstadt Köln
2.   Prominenteste Sportarten in der Sportstadt Köln
2.1 Fußball
2.2 Eishockey
2.3 Basketball
2.4 Hockey
2.5 Leichtathletik
2.6 Radsport und Boxen
3.   Weitere Disziplinen
3.1 Turnen
3.2  Pferdesport
3.3 Triathlon
4.   Kölner Vereine in ersten Ligen
5.   Kölner Sportstätten


Kölner Sport-Höhepunkte 2010/2011/2012

07.05.  - 23.05.2010
IIHF-Eishockey-Weltmeiserschaft  2010

in Köln und Mannheim (mit Eröffnungsspiel in Gelsenkirchen)  mit 29 (von 56) Spielen in der Kölnarena* mit 11 Spielen der Vor- runde-Gruppen A und D (Weißrussland, Kasachstan, Slowakei, Russland, USA, Deutschland, Finnland und Dänemark), 9 Spielen der Qualifikationsrunde-Gruppe E, 3 Spielen der Relegationsrunde, 2 Viertelfinal-Spielen sowie allen Halbfinal- und Final-Spielen
Ergebnis:  Weltmeister: Tschechien (2:1 gegen Russland),  Vize-Weltmeister: Russland, Dritter: Schweden (3:1 gegen Deutschland), Vierter: Deutschland
                       Eishockey-WM 2010 in Köln       Eishockey-WM 2010 in Köln        Eishockey-WM 2010 in Köln     

15.05.2010
DFB-Fußball-Pokalendspiel 2010
im RheinEnergie-Stadion, 2010 eine erstmalig eigenständige Veranstaltung, losgelöst vom Finale der Männer in Berlin (bis mind. 2015 dauerhaft in Köln)
 Ergebnis: FCR Duisburg - USV Jena 1:0 vor 26282 Zuschauern (= europäischer Zuschauerrekord für Frauenfußball-Vereinsspiele)
   
29./30.05.10
Handball-Champions-League 2010
Finalturnier in der Kölnarena
* mit Halbfinal- und Final-Spielen
mit BM Ciudad Real (Spanien), FC Barcelona (Spanien), Medwedi Tschechow (Russland) und THW Kiel
Ergebnis: Sieger: THW Kiel (36:34 gegen FC Barcelona) vor 19374 Zuschauern, Zweiter: FC Barcelona, Dritter: Ciudad Real

31.07. - 07.08.2010
VIII. Gay-Games Cologne

eine alle vier Jahre stattfindende olympiaähnliche Sport- und Kulturveranstaltung der Lesben, Schwulen und Bisexuellen. Im sportlichen Teil nahmen an den Wettkämpfen in 35 Sportarten ca. 10000 aktive Teilnehmer/innen aus 70 Nationen teil. Die Eröffnungsfeier der Spiele fand am 31.07.2010 im Kölner RheinEnergie-Stadion statt. Etwa 60% der Wettbewerbe wurden im Sportpark Müngersdorf ausgetragen. Weitere Austragungsstätten waren der Fühlinger See in Köln sowie in Troisdorf, Bergisch Gladbach und Kerpen. (Zahlenangaben laut Veranstalter)

04./05.09.2010
Triathlon-Wochendende "Cologne-Triathlon"

Siegerzeiten 05.09.2010: Cologne 226: Männer 8:40:45, Frauen 9:10:19; Cologne 226 half: Männer 3:40:18, Frauen: 4:16:06

07.09.2010
Qualifikationsspiel
für die Fußball-Europameisterschaft  2012
Deutschland - Aserbaidschan  im RheinEnergie-Stadion
Ergebnis: Deutschland - Aserbaidschan 6:1

03.10.2010
Köln-Marathon
Siegerzeiten 03.10.2010: Männer 2:14,12, Frauen 2:46,04

26.03.2011
DFB-Fußball-Pokalendspiel  2011 der Frauen
im RheinEnergie-Stadion
Ergebnis 2011: 1. FFC  Frankfurt - Turbine Potsdam 2:1

28./29.05.11
Handball-Champions-League 2011
Finalturnier in der Kölnarena
* mit Halbfinal- und Final-Spielen
mit BM Ciudad Real (Spanien), FC Barcelona (Spanien), Rhein-Neckar Löwen, HSV Hamburg
Ergebnis: Sieger:  FC Barcelona,  Zweiter: Ciudad Real, Dritter: HSV Hamburg
Das Finale 2011 sahen 19.750 Zuschauer. Das war Besucherrekord bei europäischen Club-Wettbewerben. 

03./04.09.2011
Triathlon-Wochendende "Cologne-Triathlon"
Siegerzeiten 04.09.2011: Cologne 226: Männer 8:28:25, Frauen 9:11:59/ 4200 Teilnehemer insges.

02.10.2011
Köln-Marathon
Siegerzeiten 02.10.2011: Männer 2:08:53, Frauen 2:32:20

12.05.2012
DFB-Fußball-Pokalendspiel  2012 der Frauen
im RheinEnergie-Stadion

26.-27.05.2012
Handball-Champions-League 2012 ("Final Four")
Finalturnier in der Kölnarena
* mit Halbfinal- und Final-Spielen

21. - 24.06.2012
Golf International Open,
das wichtigste Golf-Turnier Deutschlands
auf dem Gut Lärchenhof, Pulheim bei Köln

01./02.09.2012
Triathlon-Wochendende "Cologne-Triathlon"

14.10.2012
Köln-Marathon


1. Merkmale der Sportstadt Köln

Die Sportstadt Köln erlebte in ihrer jüngeren Geschichte unterschiedliche sportliche Phasen - mit Höhepunkten und Enttäuschungen -, sie spielte aber stets in der ersten Liga der deutschen Sportstädte. Im Jahre 2006 gab es  einen  besonderen Höhepunkt: die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 mit Köln als einem der Austragungsorte. Und 2007 folgte die Handball-WM 2007 mit den Schlussrunden in der Kölnarena. 2010 ist Köln (zusammen mit Mannheim und dem Eröffnungsspiel in Gelsenkirchen) Austragungsort der Eishockey-WM, nachdem bereits 2001 Köln einer der Austragungsorte dieses Wettbewerbs war.

Die prominentesten Sportarten und Kölner Vereine in ersten Ligen sowie die wichtigsten Sportstätten Kölns werden nachfolgend kurz vorgestellt. In separaten Themenseiten werden Fußball, Eishockey und Leichtathletik/Hockey/Handball in Köln näher beschrieben.

Alleinstellungsmerkmale der Sportstadt Köln sind 
Das Bewusstsein für die historische Dimension des Sports wecken ist eines Ziele des Verein Kölner Sportgeschichte. Zur Sporthistorie Kölns ist noch zu erwähnen, dass 1931 die erste deutsche Tennis-Wimbledonsiegerin aus Köln kam: Cilly Aussem von RW Köln.
 

2.  Prominenteste Sportarten in der Sportstadt Köln

2.1 Fußball


In den 1950iger Jahren wurde Köln zur
Fußball-Hochburg mit dem 1. FC Köln in der
Oberliga West als vormals höchsten Liga
und ab 1963 in der damals neu gegründeten 1. Fußball-Bundesliga sowie mit Fortuna Köln ab deren  Gründung 1974 in der  2. Fußball-Bundesliga (mit einem Jahr in der 1. Liga). In den 1990iger Jahren endete diese glanzvolle Periode des Kölner Fußballs - zumindest vorerst -. Aber die Zeichen deuten auf einen neuen Aufschwung!

1964 wurde der 1. FC Köln erster Deutscher Fußball-Meister der neugegründeten Fußball-Bundesliga, war in Deutschland zu dieser Zeit auch managementmäßig führend und der Zeit voraus (so wie später und heute Bayern München) und hatte über Jahrzehnte (bis Anfang der 90-iger Jahre) eine der besten Mannschaften in Deutschland mit vielen Spielen in den europäischen Wettbewerben und einer Vielzahl von Nationalspielern. Der ruhmreiche FC und mehrmalige Meister strebte nach insges. 4 Abstiegen ab der Saison 2006/2007 mit neuem Schwung die Rückkehr in die 1. Bundesliga und dort mittelfristig wieder in die Spitzengruppe an; das wird aber noch ein weiter Weg. 2007/2008 wurde zumindest schon mal der Aufstieg geschafft und in den 3 folgenden Spielzeiten ein Mittelplatz erreicht. Der ebenfalls traditionsreiche Verein Fortuna Köln spielte zuletzt in der 5. Liga, nachdem er mehrfach dicht vor dem finanziellen Ruin stand. Die Fortuna strebt nun einen neuen Erfolgsweg an (ab 2011/2012 in der Regional-Liga/4. Liga). Sportlich weit abgefallen war auch ein anderer Kölner Traditionsverein, nämlich Viktoria Köln, der von 1949 bis 1963 (zunächst unter dem Namen Preußen Dellbrück) zusammen mit dem 1. FC Köln in der damaligen Oberliga West spielte. Die alte Viktoria ist wegen Insolvenz aus dem Spielbetrieb ausgeschieden. Nun wird es aber doch weitergehen. Der Fußball-Verband Mittelrhein hat der Aufnahme des Senioren-Mannschaft des FC Junkersdorf zum neuen FC Viktoria zugestimmt, der damit den Liga-Platz des FC-Junkerdorf übernehmen kann (ab 2011/2012 in der NRW-Liga/5. Liga).

2.2 Eishockey


In  den 1970iger Jahren begann die Zeit des Kölner EC (KEC) und Köln wurde eine Eishockey-Hochburg.

Der Kölner EC "Die Haie"  spielt seit 1973  ununterbrochen in der höchsten deutsche Eishockey-Liga  und ist seitdem eine der führenden Eishockey-Mannschaften  in Deutschland. Der KEC war seit deren Einführung immer in den Play-Offs dabei und wurde mehrfach - zuletzt 2002 - Deutscher Eishockey-Meister. 2009 und 2010 jedoch wurden erstmalig die Play-Off-Teilnahmen verpasst, aber 2011 wieder erreicht.

2.3 Basketball

In  den 1980iger Jahren hatte Köln mit dem BSC Saturn Köln eine Phase mit Spitzen-Basketball und mehreren Meisterschaften dieses Vereins, der aber leider 1990 nach einer Insolvenz den Spielbetrieb einstellen musste. Seit 2001 soll mit RheinEnergie Köln  an diese Zeit angeknüpft werden. Schon nach den ersten  Jahren sah es so aus, als könnte bald wieder ein Basketball-Meister aus Köln kommen. Und in der Tat: 2006 war es soweit. RheinEnergie Köln wurde erstmals Deutsche Basketball-Meister. Ab Saison 2007/2008 hieß der Club Köln 99ers. Aber 2008 stand schon wieder ein Kölner Basketball-Verein vor dem Aus, das damals noch in letzter Minute abgewendet werden konnte. In der Folge dieses Beinah-Desasters kämpfte der Club zunächst mal gegen den Abstieg, der 2009 knapp vermieden wurde. Dann musste jedoch im Juli 2009 ein erneuter Insolvenzantrag gestellt werden, dem die Lizenzrückgabe folgte  ... das erneute Aus des Spitzen-Basketballs in Köln!  Köln99ers = insolvent!

2.4 Hockey

Köln war über Jahrzehnte Hockey-Hochburg (mit den Vereinen RW Köln, SW Köln, BW Köln und Marienburger SC) mit zahlreichen Deut
schen Meisterschaften und Europapokal-Siegen der Herren- und Damen-Mannschaften auf dem Feld und in der Halle, eine Phase, die zumindest bei den Männern längere Zeit unterbrochen war. Die Hockey-Damen von RW Köln waren hingegen weiterhin durchgängig erfolgreich; sie wurden zuletzt 2007 Deutscher Feld-Hockeymeister. Aber auch bei den Männern spielt RW Köln mittlerweile auf dem Feld und in der Halle wieder in der 1. Bundesliga. Und 2009 gelang den Herren von RW die ersten Erfolge nach langer Durststrecke. Die Herren von RW Köln schafften das Double und wurden zuerst Deutscher Hallen-Hockeymeister und darauf nach 35 Jahren erstmalig wieder Deutscher Feld-Hockeymeister. Auf dem feld konnten die RW-Herren 2010 den Titel verteidigen.

3 Damen von RW Köln standen auch im Goldmedaillen-Team bei den Olympischen Spiele 2004. Bei den Olympischen Spielen 2008 standen 7 Herren von RW Köln in der Goldmedaillen-Mannschaft und 6 Spielerinnen von RW Köln in der Damen-Auswahl, die Vierter geworden ist. 1999 wurde in Köln die Feld-Hockey-EM der Damen ausgetragen (EM Niederlande vor Deutschland und England).


2.5 Leichtathletik

Die Kölner Leichtathletik spielte viele Jahre eine große Rolle mit dem schon 1929 gegründeten Traditionsverein ASV Köln und dessen leider seit 2000 eingestelltem jährlichen großen und international bedeutenden Leichtathletiksportfesten. Diese große Zeit ist vorbei! 
Die aktuell größeren Kölner Leichathletik-Vereine ASV Köln und Leichtathletik-Team der Deutschen Sporthochschule Köln bildeten 2008 eine Leichtathletik-Gemeinschaft ("LG ASV Deutsche Sporthochschule Köln"). Sie traten bei Wettkämpfen unter der Bezeichnung LG ASV DSHS Köln gemeinsam auf und wurden zuletzt im Mai 2009 Deutscher Mannschaftmeister bei den Männern und Frauen. Am 31.12.2010 wurde diese LG jedoch schon wieder aufgelöst; die Vereine agieren nun wieder getrennt.  LT  DSHS Köln wurde 2011 bei den Herren zum fünften Mal und bei den Frauen zum vierten Mal in Serie (inkl. der Titel in der LG)  Deutscher Manschaft-Meister.

Seit etlichen Jahren ist aber als jährliches sportliches Kölner Großereignis der Köln-Marathon hinzugekommen - mit zumeist über 20000 Teilnehmern (2007 insges. ca. 29000, davon ca. 12000 über die volle Marathondistanz, und ca. 800000 Zuschauer; 2009 über 23000 aktive Teilnehmer und mit einem neuen Marathon-Streckenrekord für Köln durch den Kenianer Kipkogei mit 2:08:36) -. Der Köln-Marathon ist mit Berlin, Hamburg und Frankfurt einer der vier größten Straßen-Marathonläufe Deutschlands und zählt national und international zu den bedeutenden und anerkannten Langlaufwettbewerben. Am 02.10.2011 fand bereits der 15. Köln-Marathon mit über 25000 Teilnehmern in den diversen Disziplinen (knapp 7000 im Voll-Marathon) statt. Nächster Termin: ...... .2012.

2.6 Radsport und Boxen

In den 1930iger Jahren und auch noch in den ersten Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg war Köln eine Hochburg des Boxsports  und des Radsports - insbes. des  Bahnradsports -. Aber diese große Zeiten sind vorbei; Box- und Radsport-Hochburgen gibt es heutzutage gar nicht mehr.

Aber tätig in Köln ist noch der Boxclub SC Colonia Köln 06, der älteste noch aktive Boxclub Deutschlands, in der
3. Box-Liga West.

Auch
beim Radsport ist Köln noch mit dabei: in jedem Jahr mit dem jeweils ersten großen Straßenrennen der Saison in Deutschland, dem erstmals 1908 ausgetragenen Klassiker "Rund um Köln". Unter den Siegern der letzten 20 Jahre befanden sich u.a. die deutschen Spitzenfahrer Erich Zabel (1996 u. 2004), Jan Ullrich (2003)Udo Bölts (1994), Jens Heppner (1999) und Steffen Wesemann (2000). 2007 gehört das Rennen erstmalig zur sog. HC-Klasse, der 2. Kategorie nach dem ProTour-Status. Zum 100. Geburtstag zu Ostern 2008 mußte das Rennen leider wegen frischen Schneefalls kurzfristig abgesagt werden. Ostern 2009 fand Rund um Köln wegen der aktuellen großen (Doping-) Krise des Radsports ohne die zuletzt gewohnte hohe Fahrerqualität statt. Am 05.04.2010 gab es die 94. Auflage dieses Rad-Klassikers ... und man hatte das Gefühl, dass es wieder aufwärts geht.

Bekanntester Kölner Bahnradsportler der 193-iger Jahre war Albert Richter, deutscher Sprintmeister von 1933 bis 1939, 1932 Weltmeister bei den Amateuren, von 1933 bis 1939 an der Weltspitze bei den Profis. 1940 wurde er von der Gestapo ermordet, nachdem er stets eine ablehnende Haltung gegen die Nazis eingenommen und sich einem Spionageauftrag im Ausland verweigert hatte. Weiteres nachzulesen ist in einem Buch von Renate Franz "Der vergessene Weltmeister". Aus der Nachkriegszeit ist u.a. Jean Breuer zu erwähnen - 1974 Weltmeister der Amateur-Steher und ein Jahrzehnt Weltspitze in dieser Sportart -. 
Sportstadt Köln/Albert Richter
Albert Richter
Das Kölner Boxidol der 1950iger/1960iger Jahre - der mehrmalige deutsche Meister im Mittelgewicht der Profis  Peter Müller, die "Müllers Aap" - kämpfte in seiner wechselvollen Karriere 169 Kämpfe, von  denen er 132 gewann (davon 66 durch k.o.). In aller Welt - wenn auch unrühmlich - bekannt wurde er 1952, als er in einem Kampf um die deutsche Mittelgewichts-Meisterschaft gegen Hans Stretz wegen vermeintlicher Benachteiligung den Ringrichter k.o. schlug. Daraufhin wurde er gesperrt, später aber wieder begnadigt. Seine Karriere beendete er 1966 nach der Niederlage im legendären Meisterschaftskampf gegen den anderen Kölner Meister-Boxer Jupp Elze.

Und in Köln hatte eine ganz große Box-Karriere ihren Beginn: Max Schmeling war zwar kein Kölner, trat - irgendwie in Köln angelangt - im Dez. 1923 in den BC Köln-Mülheim ein, begann hier auch seine Profilaufbahn mit ab 1924 12 Auftritten als Profiboxer in der Domstadt, bevor seine Karriere in der Welt  begann.
Sportstadt Köln/Peter Müller
Müllers Aap 1952


3.  Weitere Disziplinen

3.1 Turnen

Das Turnteam Toyota Köln e. V. 
ist 8-maliger Deutscher Mannschafts-Meister im Damen-Geräteturnen (1998, 1999, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005 und 2006). Toyota Köln ist 1987 aus der Turnabteilung der Universität zu Köln, dem damaligen Verein für Kunstturnen an der Deutschen Sporthochschule Köln, hervorgegangen. Seit 1997 ist das Turnteam Toyota eine Abteilung des Sportclub Deutsche Sporthochschule Köln. Anfang 2010 hat sich Toyota  vorerst aus dem Sportsponsoring für das Turnteam  zurückgezogen.

3.2  Pferdesport

Die Galopprennbahn Köln-Weidenpesch
im Norden Kölns ist eine der deutschen Hochburgen des Pferdesports. Hier finden seit 1897 Pferderennen statt. 1934 wurde auf dieser Bahn erstmals der traditionelle Gerling-Preis als ältestes Sponsoring-Rennen veranstaltet. Aktuelle Spitzenrennen: das Gruppe 1-Rennen "Preis von Europa" und die klassischen Gruppe 2-Rennen "Gerling-Preis", "Mehl-Mühlens-Rennen" und "Oppenheim-Union-Rennen". Die Galopp-Rennbahn Köln-Weidenpesch ist auch eine große Trainerstelle. Zitat des Kölner Rennvereins (Auszug): "Das gesamte Jahr über logieren in allen Weidenpescher Ställen zusammen ständig weit mehr als 400 Rennpferde. Köln ist damit der bedeutendste Galoppstandort des Landes. Dies allerdings keineswegs nur ob der beachtlichen Quantität seiner Pferdebewohner. Vielmehr wird hier zugleich ein Großteil der deutschen Spitzenvollblüter auf ihre Starts im In- und Ausland vorbereitet."  Sehr oft schon gingen die wichtigsten Championate  des deutschen Galopprennsports an den Trainingsstandort Köln. Ein besonderer Tag für den Pferde-Standort Köln war der 02.10.2011. Die in Köln von Peter Schiergen trainierte dreijährige Stute Danedream schaffte einen sensationellen Erfolg. Sie gewann in Paris den Prix de l’ Arc de Triomphe, den begehrtesten Preis des internationalen Galopp-Rennsports, und gilt damit als bestes Rennpferd der Welt.  Die Stute ist nach Star Appeal 1975 (auch in Köln trainiert) erst das zweite deutsche Pferd, das dieses bedeutende Rennen gewinnen konnte ... und das mit 5 Längen Vorsprung!

3.3 Triathlon

Seit 1984 wird in Köln ein internationaler Triathlon-Wettbewerb (Schwimmen, Radfahren und Laufen) durchgeführt. Am 05./06.09. 2009 wurde in das Triathlon-Wochenende des "Cologne Triathlon" erstmalig der Kölner Innenstadtbereich mit einbezogen. Ironman-Langdistanz "Cologne 226" (226 km mit Schwimmen 3,8 km, Radfahren 90 km und Marathon-Lauf 42,2 km) und Mitteldistanz "Cologne 226 half" (113 km mit Schwimmen 1,9 km, Radfahren 90 km und Halbmarathon-Lauf 21,1 km) als Hauptwettbewerbe des Wochenendes bestanden 2009 aus einem Langstrecken-Schwimmen in der WM-Regattabahn im Fühlinger See im Kölner Norden, einem Radfahr-Rundkurs vom Fühlinger See aus entlang des lrh. Rheinufers bis in die City mit Wechselpunkt im rrh. Köln-Deutz in Nähe der Hohenzollernbrücke und einem Lauf-Rundkurs entlang des rrh. Rheinufers mit Ziel der Wettbewerbe in Deutz nahe der Hohenzollernbrücke und direkt gegenüber Dom und Altstadt-Panorama.

2010 mit den Hauptwettbewerben "Cologne 226", " Cologne 226 half" und
Olympische Distanz (1,5 + 40 + 10 km) wurde - noch attraktiver - der Wechselbereich Rad/Laufen  in die linksrheinische Altsstadt und das Ziel auf den Heumarkt verlegt. 2011 nahmen ca. 4200 Sportler teil. Die Kölner Veranstaltung gehört mittlerweile zu den 10 größten der Welt.  Nächster Termin: 01./02.09.2012

> Automobilsport/Formel 1
In Köln-Marsdorf (also nur wenige Autominuten entfernt vom Heimatort Kerpen der beiden Formel-1-Piloten Michael und Ralf Schumacher) war das Formel-1-Team des japanischen Automobilproduzenten Toyota beheimatet, für das von 2005 bis 2007 Ralf Schumacher gefahren ist. Fahrer 2009: Jarno Trulli (Italien) und Timo Glock (Deutschland). 2010 ist Toyota jedoch aus dem Formel-1-Zirkus wieder ausgeschieden!


4. Kölner Vereine in ersten Ligen

Fußball-Bundesliga:                       1. FC Köln
Deutsche Eishockey-Liga:            Kölner EC - die Haie
Handball-Bundesliga:                     VfL Gummersbach (Oberbergischer Kreis, Spielort teilweise Köln)
Basketball-Bundesliga:                  Köln 99ers (seit Juli 2009 insolvent und leider nicht mehr dabei)
Hockey-Bundesliga Herren:         RW Köln (Feld und Halle)
Hockey-Bundesliga Damen:         RW Köln (Feld und Halle)
Turnliga/1. Bundesliga Damen:   Turnteam Toyota Köln
Rugby-Bundesliga:                         ASV Köln
Baseball-Bundesliga:                     Cologne Cardinals (2010 abgestiegen und 2011 wieder aufgestiegen)
Leichtathletik-Mannschaft-BL:     LT  Deutsche Sporthochschule Köln (Herren und Damen)
Wasserball-Bundesliga:                SG Rhenania/Blau Weiß Poseideon Köln (ab 2011/2012)
Triathlon-Bundesliga:                     Kölner Triathlon-Team 01


5. Kölner Sportstätten

Von den vielen Kölner Sportstätten sind herauszuheben
 Sportpark Müngersdorf (mit  dem RheinEnergie-Stadion) - u. a. die Heimspielstätte des 1 .FC Köln

Sportstadt Köln/Müngersdorfer Stadion Köln/alte Hauptkampfbahn
 Stadion alt
Sportstadt Köln/Rhein-Energie-Stadion
Stadion neu
Sportstadt Köln/Rhein-Energie-Stadion
Stadion neu

           
Der oben links abgebildete Bau an der Stelle der früheren alten Hauptkampfbahn des Müngersdorfer Stadions wurde im Nov. 1975 eröffnet. Dieser Neubau war das erste komplett überdachte Stdion in Deutschland, kam nur leider für die Fußball-WM 1974 ein Jahr zu spät. In diesem Stadion fanden neben den Bundesliga- und Europa-Cup-Spielen des 1. FC Köln etliche Fussball-Länderspiele, Spiele der Fußball-EM 88 und bis 1999 jährlich das renommierte internationale Leichtathletiksportfest des ASV Köln sowie zahlreiche große Rock-Konzerte (allein 4 mal mit den Rolling Stones, mit Pink Floyd, Michael Jackson, Tina Turner und anderen) statt. Von Dez. 2001 bis Anfang 2004 wurde diese Anlage unter laufendem Spielbetrieb in eine neue reine Fußball-Arena (mit einem heutzutage wohl leider unvermeidlichen Sponsorennamen - RheinEnergie-Stadion -) umgebaut (Fotos rechts = neue Süd-Tribüne und neue West- und Nord-Tribünen mit einem der 4 Leuchtpylone). Diese Arena war 2006 eine der Spielstätten der FIFA-Fußball-WM (09.06. - 09.07.06) in Deutschland (und war auch einer der Austragungsorte der Generalprobe hierfür, dem Confederations-Cup im Juni 2005). 

                                                                                            
Impressionen von der WM 2006 in der FIFA-WM-Stadt Köln siehe eigene Seite (= Anhang zu "Kölner Sport/Sportstadt Köln").

Seit April 2004 war das RheinEnergie-Stadion einige Saisons auch Spielstätte der neu gegründeten Mannschaft Cologne Centuries, die in der NFLEurope, einem Ableger der US-Liga NFL des American Football,  mitspielte. Diese Liga ist jedoch inzwischen wieder aufgelöst ... also nur ein kurzes Zwischenspiel dieser Sportart in der Arena.

Die Gesamtanlage des Müngersdorfer Stadions (mit der Hauptkampfbahn - heutiges "RheinEnergie-Stadion"- , Radstadion, Schwimmstadion, Hockey-Anlagen und vielen sonstigen Sport-Anlagen) - jetzt "Sportpark Müngersdorf" genannt - war vom damalige Kölner OB und späteren Bundeskanzler Konrad Adenauer initiiert und 1923 eröffnet worden. In diesem Gelände ist heute auch die Sporthochschule Köln untergebracht.

Daten zur Stadion-Hauptkampfbahn bzw. heute RheinEnergie-Stadion:
1.  Hauptkampfbahn:          1923 - 1971      ca. 60000 Zuschauer (mit Zusatztribüne 76000)
2.  Hauptkampfbahn:          1975 - 2001      ca. 61000 Zuschauer (nach Umbau 46000)
3.  RheinEnergie-Stadion:  ab 2004           ca. 50000 Zuschauer mit Sitz- und Stehplätzen (bei internationalen Spielen ca. 46200 Sitzplätze)

Im Nordbereich des RheinEnergie-Stadions hat der 1. FC Köln ein FC-Museum eingerichtet, in dem die Geschichte des Traditionsvereins anschaulich dargestellt wird. Im Gelände des Sportpark Müngersdorf befindet sich auch die 1947 gegründete Sporthochschule Köln, die seit 1970  als Universität des Landes Nordrhein-Westfalen mit Promotions- und Habilitationsrecht anerkannt ist. Die Sporthochschule Köln ist bundesweit die einzige und weltweit die größte Sportuniversität.
 

  Kölnarena *-  Veranstaltungshalle und Sportarena

Die Kölnarena, die je nach Veranstaltungsart  bis zu 19000 Zuschauern fasst, ist die größte Veranstaltungshalle Europas. Sie wird für Monumental-Opern, viele Veranstaltungen der Unterhaltungsbranche, für große Karnevalsveranstaltungen ("Lachende  Kölnarena") und Konzerte der Kölner Mundartgruppen Bläckfööss und Höhner sowie natürlich als Sportarena genutzt. Laut einer Umfrage einer Fachzeitschrift ist die Kölnarena mit 82% mit Abstand die bekannteste Veranstaltungsarena Deutschlands (Quelle: KStA 24.04.07). Die Arena, die 2008 ihr 10-jähriges Jubiläum feierte, steht unter den bekanntesten und gefragtesten Veranstaltungsorten Europas auf Platz 1. Im 1. Hj. 2010 stand sie mit 1,19 Mio. Besuchern unter den Top-100-Hallen der Welt auf Platz 1 vor der Arena in London.

Im Sport ist die Kölnarena

- Heimspielstätte des Kölner Eishockey-Clubs Kölner EC - die Haie,

- eine der Heimspielstätten des benachbarten Handball-Vereins VfL Gummersbach und

- war anfangs bei einigen wichtigen Spielen auch 2. Heimspielstätte des Basketball-Clubs RheinEnergie Köln (später  Köln 99ers)  - inzwischen insolvent -.

2001 fanden hier 11 Spiele der Eishockey-Weltmeisterschaft statt und in 2005 wurde erstmals ein Basketball-Turnier mit den jeweils 2 besten Clubs aus der US-Liga NBA und aus Europa veranstaltet. Mehrfach veranstaltete die Deutsche Basketball-Liga in der Kölnarena im Januar ihren jährlichen Basketballtag mit dem sog. All-Star-Game ... um nur einige wenige der sportlichen Höhepunkte zu nennen. Im Januar/Februar 2007 gab es ein weiteres absolutes Großereignis in der Kölner Halle: die Schlußrunden der Handball-Weltmeisterschaft 2007 (s. Seite Großveranstaltungen in Köln). 2010 wurde in der Kölnarena zusammen mit der Halle in Mannheim erneut die Eishockey-WM ausgetragen; die Arena war mit 29 (von 56) Spielen Hauptspielort.

                                     
Sportstadt Köln/KölnarenaSportstadt Köln/KölnarenaSportstadt Köln/KölnarenaSportstadt Köln/KölnarenaSportstadt Köln/KölnarenaSportstadt Köln/KölnarenaSportstadt Köln/Kölnarena
Kölnarena

* Die europaweit bekannte Kölnarena hat seit 2008 nun leider auch einen der heute leider üblichen - zumeist fiesen - Sponsorennamen bekommen (und das nicht mal mit wenigstens dem Zusatz Köln), obwohl noch vor Jahren versprochen worden war, bei der Kölnarena wolle man diesen Trend nicht mitmachen.  In dem Internetauftritt  "Köln - die Rheinmetropole ..." wird das auch weiterhin nicht mitgemacht und die Arena weiterhin "Kölnarena"  genannt.

Fotos zumeist vergrößerbar durch Anklicken.
Fotos und Skizzen sind vom Autor selbst erstellt worden oder stammen in Einzelfällen aus nach Kenntnis des Autors nicht urheberrechtlich geschützten Quellen ("gemeinfrei") oder wurden freigegeben und sind nach bestem Wissen des Autors auch sonst nicht urheberechtlich geschützt. Sollten dennoch im Einzelfall Urheberrechte betroffen sein, wäre dies unbeabsichtigt; in diesem Fall wird um einen Hinweis gebeten. © der eigenen Fotos beim Autor!

© GL Köln

Stand: 08.01.2012



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