Kölner Museen

Rubrik:
  Kultur in Köln - Kunst in Köln
Thema: Kölner Museen
                   mit Anhang
"Stil-Epochen der klassischen und modernen Malerei. Datensammlung zur Kunstgeschichte"

 > Museumsführer - Wallraf-Richartz-Museum - Museum Ludwig - Römisch-Germanisches Museum - Schnütgen - Kolumba      

Themen-Seite der privaten Web-Präsenz "Köln - die Rheinmetropole und alte Römerstadt". Diese Web-Präsenz verfolgt ausschließlich private und keinerlei kommerzielle Interessen!

0. Vorbemerkungenn und Inhalt

Kölns Bedeutung als Kunststadt - Stadt der Museen und Galerie-Stadt - wird insbes. dargestellt durch

  • die in 8 städtischen Museen und in insges. ca. 30 Museen  ausgestellten Kunstwerke und Sammlungen der verschiedensten Kunstbereiche (siehe Museumsführer und Beschreibungen unten),
  • eine Vielzahl von Galerien (mehr als 60; laut Kölner Branchenbuch über 100 - Stand: 08.2011 -), - so viele wie kaum in einer anderen deutschen Stadt - und vielen Kunsthändlern, wobei der renommierte Galerie-Standort Köln zwischenzeitlich  durch den Sog der Hauptstadt Berlin und auch einiger Nachlässigkeiten der Stadtverwaltung einige Galerien verloren hat, sich aber trotzdem wegen seiner gewachsenen  Grundstrukturen  weiterhin  behauptet (u. a. hatten die Kölner Galerien 2008 erstmalig wieder unter dem Motto "Cologne Open 2008" mit  einem  gemeinsam Programm die Herbstsaison eröffnet; 2011 eröffnen die Kölner und Düsseldorfer Galerien zum dritten Mal gemeinsam die Herbstsaison unter "Düsseldorf-Cologne open"),
  • die jährlich stattfindende "ART Cologne", die Messe für moderne Kunst - nach wie vor die Nr. 1 in Deutschland -,  und die  "Cologne Fine Art und Antiques", eine neue Messe mit einem Angebotsspektrum von der Antike bis zu zeitgenössischem Design.

Inhalt

1.   Museumsführer
2.   Art Cologne und Cologne Fine Art und Antiques
3.   Kölner Museen
3.1 Wallraff-Richartz-Museum

3.2  Museum Ludwig
3.3  Römisch-Germanisches Museum und Archäologische Zone
3.4  Museum Schnütgen
3.5  Rautenstrauch-Jost-Museum
3.6  Museum Kolumba 
3.7 weitere städtische und private Museen Anhang. "Stil-Epochen der Malerei" mit Zuordnung der bekanntesten Maler der Kunstgeschichte zu einer (oder auch mehreren) Stilrichtungen beigefügt.



1. Museumsführer: Übersicht und Beurteilung der 10 bedeutendsten Kölner Kultur/Kunst-Museen *

MuseumTrägerSammlungLage/AdresseMerkmaleNote *
Sammlung
Note *
 Inzenierung/
Präsentation
Wallraf-Richartz-Museum



städtisch



Europäische Malerei  vom 13. bis zum 19. Jhdt.  (vom Mittelalter bis zum Impressionismus)

Innenstadt Nähe Rathaus und Alter Markt/
50667 Köln, Obenmarspforten


u. a. hochrangige Mittelalter-, Barock- und Impressionismus-Sammlungen; hervorragende neue Präsentation mit neuer Hängung und sehr informativer Beschreibung der Räume und Gemälde; hochrangige Architektur11
Museum Ludwig


städtisch


Kunst des 20. Jhdt. und 21. Jhdt.

Innenstadt direkt am Dom und Hauptbahnhof/
50667 Köln, Heinrich-Böll-Platz

wichtigste deutsche Sammlung der Modernen mit insbes. Expressionismus, Russische Avantgarde, Picasso, POP Art; beeindruckende Architektur; sehr großzügige Raumgestaltung12
Römisch-Germanisches Museum





städtisch





Archäologische Exponate von der Urgeschichte bis zum frühen Mittelalter (insbes. aus der antiken römischen und der frühmittelalterlichen fränkischen Phase Kölns)


Innenstadt direkt am Dom und Hauptbahnhof/
50667 Köln, Roncalli-Platz 4





hochrangige archäologische Sammlung, aber eine Übersicht zur 2000-jährigen Geschichte der Stadt von der Gründung an (mit Hinweis auf  die Sammlung zur nachrömischen Phase im Stadtmuseum) fehlt; Gebäude erstellt auf römischen Grund  (über dem berühmten  Dionysos-Mosaik); die Präsentation der Sammlung müsste dringend überarbeitet und auf ein heute übliches Niveau gebracht werden. >    13
Rautenstrauch-Jost-Museum
(Haus der Kulturen)


städtisch



Sammlung von Kulturobjekten  und Kunst  außereuropäischer Völker


Innenstadt direkt am Neumarkt  (neues Kulturzentrum)/
50667, Cäcilienstr. 29-33

hervorragende Inszenierung des Eröffnungs-Parcours mit einem neuen Sammlungskonzept; sehr informative Beschreibung der Bereiche; beeindruckende Architektur des neuen Kulturzentrums  21
Museum Schnütgen




städtisch




Sammlung vorwiegend kirchlischer Kunst des Mittelalters (bis zur frühen Neuzeit) 


Innenstadt direkt am Neumarkt (neues Kulturzentrum)/
50667, Cäcilienstr. 29-33


hochrangige Sammlung dieser Kunstrichtung, neu und bestens präsentierte in der Romanischen Kirche St. Cäcilien und im Verbindungstrakt zum neuen Kulturzentrum; sehr  informative Beschreibung der Bereiche
22
Museum Kolumba



kirchlich



Kunstmuseum des Erzbistums Köln mit Kunst von der Spätantike bis in die Gegenwart

Innenstadt Nähe Opernhaus/
50667 Köln, Kolumbastr. 4


großzügige Gestaltung der Räume mit jährlich wechselnder Ausstellung; hervorragende Präsentation mit  Einbeziehung einer bedeutenden Ausgrabung (Antike bis zum Mittelalter); preisgekrönter Kunstbau3 **1
Kölnisches Stadtmuseum




städtisch




Sammlung zur Geschichte der Stadt Köln vom Mittelalter bis heute



Innenstadt Nähe Opernhaus/
50667 Köln, Zeughausstr. 1-3



reichhaltige Sammlung, aber eine Übersicht zur 2000-jährigen Geschichte der Stadt von der Gründung an (mit Hinweis auf  die Sammlung zur römischen Phase im RGM) fehlt; die Inszenierung/ Präsentation der Sammlung müsste dringend überarbeitet und auf ein heute übliches Niveau gebracht werden.  24
Museum für angewandte Kunst


städtisch


Sammlung europäischen Kunsthandwerks vom Mittelalter bis zur Gegenwart und eine Designsammlung des 20./21. Jhdt.Innenstadt Nähe Dom und Hauptbahnhof/
50667 Köln, An der Rechtsschule


einziges Kunstgewerbe-Museum in NRW und mit der Design-Sammlung europaweite Alleinstellung


..
Museum für Ostasiatische Kunst


städtisch


Kunst aus China, Japan und Korea vom 15. Jhdt v. Chr. bis 17. Jhdt.  n. Chr. sowie der Neuzeit
westliche Rand der Innenstadt am Aachener Weiher und Nähe Universität/
50674, Universitätsstr. 100
bedeutende Sammlung  ostasiatischer Kunst


23
Archäologische Zone
(unterirdisches historisches Museum)



Ausgrabungen von der Römerzeit an aus 2000 Jahren Köln

Innenstadt am Rathaus und Alter Markt mit Außenstellen, u. a.  Ubier-Monument (Nähe Heumarkt)
Museum in Planung (bereits zugänglich das bestens präsentierte Praetorium und - leider derzeit nur eingeschränkt zugänglich - weitere Ausgrabungs-Objekte)-
2
(Praetorium)
  * nach individueller Meinung des Autors
** jährlich wechselnde Ausstellung aus der Sammlung
Die Fundstellen aus der römischen Epoche Kölns werden außer im (zumindest hinsichtlich der Anzahl und Qualität des Exponate, leider nicht hinsichtlich der musealen Gestaltung) hervorragenden Römisch-Germanischen Museumwerden in der Stadt weitestgehend versteckt.


Das meistbesuchte Museum Kölns  - das Schokoladen-Museum - ist in dieser Favoritenliste nicht erwähnt, weil es nicht in die Gattung Kultur/Kunst-Museum einzuordnen ist. Gleichwohl ist es ein sehenswertes Museum. Daneben bietet Köln zahlreiche weitere Museen.


2. ART Cologne und Cologne Fine Art und Antiques

Der
internationale Kunstmarkt "ART Cologne" (1967 unter dem Namen "Kunstmarkt" gegründet) ist - immer noch - Deutschlands bedeutendste Kunstmesse sowie die älteste und ehedem führende Kunstmesse für zeitgenössische Kunst der Welt (KStA: "Auch vom 28.10. bis  01.11.05 zeigten wieder 250 renommierte Galerien aus 22 Ländern - darunter führende ihrer Branche aus Europa und Übersee - einen umfassenden Überblick über das Kunstgeschehen des 20. u. 21. Jhdt."). Die "ART" hat allerdings mittlerweile längst harte Konkurrenz von anderen bedeutenden Kunstmessen in Basel, Berlin, London und Paris  bekommen, so dass die frühere sehr große Ausstrahlungskraft der Kölner Messe nachgelassen hat. Die inzwischen wohl bedeutendste Messe für zeitgenössische Kunst ist die Art Basel.

Die 40.
ART Cologne fand im Nov. 2006 statt. 2007 wechselte die ART erstmals auf einen Frühjahrstermin (18. - 22.04.07). Bei der  43. ART Cologne 2009 unter dem neuen Direktor Daniel Hug zeigten diesmal - mit der gewünschten zahlenmäßigen Beschränkung der Aussteller und einer Konzentration auf die eigene Stärke -  184 Galerien aus 22 Ländern Kunst der Klassischen Moderne, Kunst nach 1945 sowie moderne und zeitgenössische Kunst (insbes. Malerei, Skulpturen und Installationen). Dies war nach Pressemeinung ein neuer Anfang in Richtung früherer Bedeutung der Ausstellung, der bei der Ausstellung 2010 fortgesetzt wurde. Spätestens nach der 45. ART Cologne 2011 mit ca. 200 Galerien aus 21 Ländern ist man sich in der Kunstszene einig, das die ART wieder im Aufwind ist und die Marktführerschaft in Deutschland bestätigt hat. Nächster Termin: 18. - 22.02.2012

Die neue Messe "Cologne Fine Art und Antiques" mit  Alter Kunst, Moderner Kunst, Angewandter Kunst und Design besteht seit 2007. Nächster Termin: 16. - 20.11.11


3. Kölner Museen


3.1 Wallraf-Richartz-Museum (WRM) 

Das städtische WRM  ist das älteste Kölner Museum und heute eine der bedeutendsten Gemäldegalerien Deutschlands (aktueller Direktor: Dr. Andreas Blühm). Es ist 1824 gegründet worden und war ab 1827 bis 1861 unter dem Namen "Wallrafianum" im sog. Kölnischen Hof (Quartier der Kölner Erzbischöfe) untergebracht.. Die Sammlung hatte der Gelehrte und Sammler Ferdinand Franz Wallraf 1818 der Stadt Köln vermacht. Zu der Sammlung gehörte alles, was mit der Geschichte Kölns zusammenhing, vor allem mittelalterliche Gemälde sowie Altertümer ab der römischen Zeit und mittelalterliche Skulpturen. Der erste eigenständige Museumsbau ist am 01.07.1861 in zentraler Lage neben der Minoritenkirche in Dom-Nähe eröffnet worden und verblieb dort bis 1943. Dieser Bau war mittels einer Stiftung des Kaufmanns Johann Heinrich Richartz ermöglicht worden. Von 1957 bis 1986 war das Museum in einem Neubau am früheren Standort untergebracht, der heute für das Museum für angewandte Kunst benutzt wird. 1976 wurden die Gemälde der Neuzeit (ab 1900) in das neugegründete Museum Ludwig überführt. 1986 wurden beide Museen (WRM und ML) in den Neubaukomplex Philharmonie/Museum Ludwig am Dom verlegt. Die Altertümer aus der Römerzeit waren schon früher in das Römisch-Germanische Museum ausgelagert worden. Am 19.01.2001 ist der heutige attraktiven Neubau für das WRM eröffneten worden (Adresse: Obenmarspforten - gegenüber dem Rathausplatz -), ein Tuffstein-Kubus des Architekten Oswald Ungers, angelehnt an den Baukomplex mit der Ruine von Alt St. Alban und dem Gürzenich und in unmittelbarer Nachbarschaft zu Heumarkt/Alter Markt/Rathaus gelegen. Dort wird 

Europäische Malerei  vom 13. bis zum 19. Jhdt.
 (vom Mittelalter bis zum Impressionismus)

präsentiert. Das WRM feiert also 2011 seine 150. Geburtstag als eigenständiges Haus!

Nach einer umfangreichen Schenkung des Schweizer Sammler und  Mäzens Gérard J. Corboud (* 18. Mai 1925)  kurz nach der Neueröffnung im März 2001 (173 Gemälde) heißt das Museum offiziell "Wallraf-Richartz-Museum/Fondation Corboud". Mit der Sammlung der Fondation Corboud besitzt "Wallraf - das Museum" - wie das WRM neuerdings kurz genannt wird - die "umfangreichste Sammlung der impressionistischen und neo-impressionistischen Kunst in Deutschland" (Zitat WRM!). Leider kann diese Sammlung derzeit nicht komplett gezeigt werden; ein Anbau gegenüber dem Museum ist in Vorbereitung (leider schon lange überfällig und mit ungewissem Termin).

Das Museum besitzt u. a. eine der "wichtigsten Sammlungen mittelalterlicher Malerei weltweit" (Zitat WRM!) mit als Höhepunkt Stefan Lochners "Muttergottes in der Rosenlaube", eine bedeutende Barock-Sammlung mit vor allem Werken der bedeutendsten flämischen und niederländischen Malern (mit u. a. dem berühmten Rubensgemälde "Juno und Argus" und dem berühmten Alters-Selbstbildnis von Rembrandt) sowie eine umfangreiche Sammlung von Gemälden des 19. Jhdt. (inkl. der Sammlung der Fondation Corboud - s. oben -) mit Gemälden von fast allen prominenten Malern diese Kunstepoche.

Die Werke werden wie folgt präsentiert:

          -  Gemälde aus der berühmten Kölner Malerschule (Altkölner Malerei) mit u. a. Werken von Stefan Lochner
          -  italienische, niederländische und deutsche Malerei des 13. bis 16. Jhdt.,              -  in mehreren Räumen flämische und niederländische Malerei mit u. a. Werken von Rubens und Rembrandt
          -  italienische, spanische, französische und deutsche Malerei
          -  im Graphischen Kabinett (Raum 10) kleinere Sonderausstellungen           -  Gemälde der Romantik sowie des Realismus,  Impressionismus und  Neoimpressionismus,          -  Sonderausstellungen  

Zwischen 1000 und 1550 war Köln eine Kunstmetropole von Rang. Vor allem von ca. 1350 bis 1550 hatte Köln eine künstlerisch ungewöhnlich fruchtbare Epoche mit der renommierten mittelalterlichen Kölner Malerschule (Altkölner Malerei), mit der in Köln eine eigene Ausprägung der Kunst geschaffen worden ist und mit der Köln hinsichtlich Qualität und Quantität der Gemälde eine Spitzenstellung eingenommen hatte. Hiermit ist wohl auch der heutige Ruf Kölns als Kulturmetropole begründet worden. Zahlreiche Werke aus dieser Phase sind in der 1. Etage ausgestellt. Die meisten Maler, die sich damals als Handwerker verstanden, sind nur mittels Kunstnamen identifizierbar.

Das neue Haus ist an historischen Ort erbaut worden. Mit der Lage des Treppenhauses wird die mittelalterliche Straße "In der Hohle", in der Stefan Lochner lebte und arbeitete, nachempfunden. In dessen Haus lebte und arbeitete später Bartholomäus Bruyn. In den nach Malerei-Epochen der ständigen Sammlung sortierten drei Etagen ergeben sich durch eine intelligente Architektur mit großen Fenstern unterschiedliche Blicke auf die Kölner Altstadt mit Dom und Rathaus (insbes. mit einem Panorama-Fenster in der 3. Etage), die dadurch quasi in die Ausstellung einbezogen wird.

2007 bis November 2008 wurden die drei OG des WRM mit der ständigen Sammlung komplett neugestaltet. Die Gemälde wurden chronologisch und thematisch neu aufgehängt, die individuellen Farben der einzelnen Räume folgen dieser Logik, in jedem Raum wird das jeweilige Thema auf einer großen Tafel erläutert und an vielen Gemälden ist neben Künstler und Titel eine Erläuterung des Bildes zu lesen ... eine hervorragend gelungene Runderneuerung (Zitat Kölner Stadtanzeiger) der ständigen Sammlung des Hauses mit einer strukturierten Präsentation, wie sie kaum ein Museum sonst aufweist. Besucher/innen haben so die Möglichkeit, an den Werken einfach vorbeizuschlendern oder aber kunsthistorische Studien zu betreiben. Das Untergeschoss wird für die unterschiedlichsten Sonderausstellungen jeweils individuell hergerichtet. Bei soviel Lob bleibt nur zu kritisieren, dass bei der letzten Neugestaltung (Mittelalterabteilung) nun auch die Museumsleute des Wallraf oder zumindest diejenigen dieser Abteilung offenbar meinten, den Anglizismuswahn mitmachen zu müssen (mit Factory als eines der Raumthemen sowie in den Gemälde- texten solch überflüssige Anglizismen wie Fundraising (Englisch-Wörterbuch mitnehmen!), Like a virgin, Comic strips, A star is born u. a.), obwohl doch gerade Kulturschaffende mit dem Kulturgut Sprache sensibel umgehen sollten.

Einige der prominenten Maler mit Werken in der ständigen Sammlung des WRM

Ausstellungen

Neben der bedeutenden ständigen Sammlung werden regelmäßig Sonderausstellungen gezeigt, wie in den letzten Jahren  u. a.
Kölner Museen/Wallraf-Richartz-MuseumKölner Museen/Wallraf-Richartz-MuseumKölner Museen/Wallraf-Richartz-MuseumKölner Museen/Wallraf-Richartz-Museum

Wallraf-Richartz-Museum/Fondation Corboud

15 Favoriten des Autors in der ständigen Ausstellung:

"Mittelalter-Abteilung"
 
  (1. OG)  

                                                        

Stefan Lochner "Muttergottes in der Rosenlaube" - neu präsentiert -
Stefan Lochner "Weltgericht"
Meister des Marienlebens "Anna selbdritt  und die Hl. Christopherus, Gereon und Petrus"     

Seit  Nov. 2008 wird auch die hochrangige Mittelalter-Sammlung unter dem Motto "Das neue Mittelalter" neu
präsentiert. Auch diese Neugestaltung ist hervorragend gelungen ... so wie diejenigen bei den anderen beiden  Abteilungen zuvor.  
"Barock-Abteilung"    

  (2. OG)
Paris Bordone "Bathseba im Bade"
Francois Boucher "Ruhendes Mädchen"
Rembrandt "Selbstbildnis"

Peter Paul Rubens "Juno und Argus"
Peter Paul Rubens "Die Stigmatation des Hl.  Franziskus"
Frans Snyders "Stillleben mit Geflügel und Wildbret"
Jan Steen "Samson und Delila"

Die Sammlung der Barock-Abteilung wird seit Nov. 2007 neugestaltet "in neuem Glanz" (Zitat WRM!) präsentiert ... eine großartige Verbesserung.
"19.-Jhdt.-Abteilung"

 (3. OG)
 
                                       
Karl Eduard Blechen "Grotte am Golf von Neapel"
Henri Edmond Cross "Die Lichtung"
Caspar David Friedrich "Flussufer im Nebel"
Vincent van Gogh "Die Zugbrücke"
Max Liebermann "Die Rasenbleiche"

Der große Mittelsaal wird seit 2007 unter dem Titel "Aufbruch zur Moderne" neugestaltet präsentiert. Darüberhinaus ist die gesamte dritte Etage mit ihrer umfangreichen Sammlung neu strukturiert worden.
                                                                                                                                                                                                                                                                                 
Sonder-Ausstellungen 
          
(UG)

Kölner Museen/Wallraf-Richartz-Museum

                                                                  
Eine der früheren größeren SA (2005 anläßlich des Weltjugendtags in Köln):
"Ansichten Christi - das Christusbild von der Antike bis zum 20. Jhdt.", 
vorbereitet in Kooperation Vatikan, Erzbistum Köln und WRM
mit u. a. Werken von Michelangelo, Veronese, El Greco, Rubens, Elsheimer, Carracci, Zurbarán, Picasso und Warhol sowie vielen frühchristlichen Werken wie das berühmte "Mandylion - Das wahre Antlitz Christi" aus Genua.

Sonderausstellungen 2009/2010/2011:
"Der Mond" (26.03. - 16.08.09)
"Vincent van Gogh: Schuhe. Ein Bild zu Gast" (18.09.09 - 31.01.10)
"Mit Napoleon in Ägypten. Die Zeichnungen des Jean-Baptiste Lepère" (02.10.09 - 31.01.10)
"Liebermann - Corinth - Slevogt. Die Landschaften" (30.04. - 01.08.10)
"Auf Leben und Tod. Der Mensch in Malerei und Fotografie" (17.09.10 - 09.01.11)
"Alexandre Cabanel. Die Tradition des Schönen" (04.02. - 15.05.11)
"Tat. Ort. Museum" (01.07. - 25.09.11)

aktuell:

"Panoptikum –  Die geheimen Schätze des Wallraf" mit Werken aus dem umfangreichen Depot des Museums (21.10.11 - 22.01.12)
 "Wilhelm Leibl und die Farbe Schwarz" (im Graphischen Kabinett) (25.11.11 - 12.02.12)


geplant:
"Artisten der Linie. Hendrik Goltzius und die Kunst der Graphik um 1900" (16.03. - 10.06.12)

"1912 - Mission Moderne. die Jahrhundertschau des Sonderbundes" (im 3. OG) (31.08. - 30.12.12).
Die sog. Sonderbundausstellung im Sommer 1912 in Köln verschaffte mit 577 Gemälden und 58 Skulpturen von 173 Künstlern einen Überblick über den damaligen Stand der aktuellen Kunst. Gezeigt werden in der Ausstellung über 100 Werke der damaligen Ausstellung.


Kölner Museen/Wallraf-Richartz-Museum
Kölner Museen/Wallraf-Richartz-Museum
Kölner Museen/Wallraf-Richartz-Museum


          

3.2 Museum Ludwig (ML)

Im städtischen Museum Ludwig (aktueller Direktor: Prof. Kasper König - bis Ende 2012 -),
in dem 1986 eingeweihten Kulturensemble Philharmonie/Museum Ludwig direkt an Dom und Hauptbahnhof untergebracht (Adresse: Heinrich-Böll-Platz)wird auf 8000 qm

Kunst des 20. Jhdt. und 21. Jhdt.

präsentiert. Nach einer umfangreichen Schenkung des Sammler-Ehepaars Peter und Irene Ludwig  kam es 1976 zur Gründung des Museums als eigenständiges Museum für die Moderne Kunst ab 1900. Es verblieb zusammen mit dem Wallraf-Richardz-Museum, zu dem die Sammlung dieser Epoche bis dahin zugehörte, zunächst  in dem Gebäude, in dem heute das Museum für Angewandte Kunst untergebracht ist, bis es 1986 in den Neubau umzog.

Wichtigste Abteilungen der ständigen Sammlung sind


In dem großzügig konzipierten Museum (mit u. a. zwei sehr großen Räumen im 1. OG und UG für großflächige Werke bei Ausstellungen) kann der Besucher aufgrund der verspielten Architektur mit Etagen und Halbetagen und vielen tollen Aussichten durch große Fenster und von Terrassen auf den direkt gegenüber stehenden Dom und den Rhein einen quasi Gemälde-Wanderweg abschreiten. Bis zu dem Umzug in sein neues Gebäude in 2001 war in dem Gebäudekomplex am Dom auch das Wallraf-Richartz- Museum mit untergebracht.

Die Werke des ML werden wie folgt präsentiert (wobei sich je nach aktuellem Ausstellungsprogramm diesbezüglich häufig Änderungen ergeben):
        - in der nördlichen Geschossseite die Sammlung Haubrich (Expressionismus, Neue Sachlichkeit  und  Kölner  Progressive)
        - im der südlichen Geschossseite die Sammlungen Russische Avantgarde,  Picasso,  Surrealismus und Nouveaux Réalistes/ Fluxus sowie Sonderausstellungen
        - in dem großen Sonderausstellungs-Raum Ausstellungen mit Großobjekten         - Sammlung Abstrakte Tendenzen/aktuelle Kunst ab 1960
         - Sammlung Pop Art und Sonderaustellungen                  - große Sonderausstellungen

sowie verteilt im Gebäude weitere zumeist kleinere Sonderausstellungen.

Übrigens lohnt es sich, das Museum häufiger aufzusuchen, da sich - im Zusammenhang mit Ausstellungen oder weil präsentierte Werke gegen andere ausgetauscht werden - die Aufhängung der ständigen Sammlung häufig ändert. Somit gibt es im ML immer wieder neue Kunsterlebnisse.

Die Sammlung dieses Museums gilt als die wichtigste deutsche Sammlung der Modernen. Das Museum wurde 1976 im Zusammenhang mit der Schenkung von ca. 350 Werken moderner Kunst (Russische Avantgarde und Pop Art) durch das Sammlerehepaar Ludwig an die Stadt Köln gegründet. 1994 und 2001 folgten zwei weitere umfangreiche Schenkungen des Ehepaar Ludwigs mit Werken Picassos, womit  jetzt die komplette Picasso-Sammlung der Ludwigs im Bestand des ML ist (mit 180 Gemälden und Skulpturen sowie 730 Grafiken die drittgrößte Picasso-Sammlung der Welt). Nach dem Tode von Irene Ludwig erhielten 2011 die Museen Ludwig und Schnütgen aus derem Nachlass weitere sehr umfangreiche und wertvolle Schenkungen (insges. jetzt über 500 Kunstwerke). In die ständige Sammlung des ML integriert wurde die 1946 der Stadt geschenkte und vormals zum WRM gehörende Sammlung des Kölner Juristen Dr. Joseph Haubrich  mit Werken des Expressionismus und sonstiger Richtungen der Klassischen Moderne als Basis für die Sammlung zeitgenössischer Kunst.  Auf diesen Stifter haben  sich die namengebenden Sammler Peter und Irene Ludwig bezogen.

Einige der vielen  prominenten Maler mit Werken in der ständigen Sammlung des ML

Max Beckmann, Marc Chagall, James Ensor, Alexej von Jawlensky,
Wassily Kadinsky, Ernst Ludwig Kirchner, Paul Klee, Oskar Kokoschka, Karl August Macke, Franz Marc, Henri Matisse, Piet Mondrian, Otto Mueller und Emil Nolde (Expressionsmus und Abstraktion), Georges Braque und Pablo Picasso (Kubismus), Salvador Dali, Max Ernst, René Magritte, Joan Miró, Man Ray und Ives Tanguy (Surrealismus), Otto Dix (Neue Sachlichkeit), Francis Bacon, Willem de Kooning, Barnett Newman und Jackson Pollock (Abstrakter Expressionismus),  Richard Hamilton, Jasper Johns,  Roy Lichtenstein und Andy Warhol (Pop Art) sowie Georg Baselitz, Joseph Beuys, Yves Klein, Renato Guttuso, Gerhard Richter (lebt in Köln), Diether Roth, Sigmar Polke (lebte in Köln, im Juni 2006 leider verstorben) und Jörg Immendorff (Postmoderne). 

Ausstellungen

Neben der bedeutenden ständigen Sammlung werden regelmäßig Sonderausstellungen gezeigt.

Von 01.11.01 bis 28.04.02 fand nach der weiteren Schenkung des Sammler-Ehepaars Ludwig als herausragende Sonderausstellung in diesem Museum die Ausstellung "526-mal Picasso" mit 526 Gemälden und Zeichnungen dieses Künstlers statt.  Ein besonderes Ereignis war eine Ausstellung vom 13.03. bis  11.07.2004. Während dieses Zeitraums hatten das ML und das Lenbach-Haus München vorübergehend ihre jeweils bedeutenden Sammlungen "Picasso" und "Blaue Reiter" getauscht; in Köln war demgemäß mit großem Publikumszuspruch die Sonderausstellung "Der Blauer Reiter" zu sehen.  Vom 09.10.04 bis 09.01.2005 war die von noch mehr Kunstfreunden besuchte Ausstellung "Edward Hopper" mit Werken dieses bedeutenden amerikanischen Malers (Neue Sachlichkeit)  zu besichtigen

Weitere größere SA in den letzten Jahren u. a.

Daneben gibt es laufend kleinere Ausstellungen.  

Kölner Museen/Museum LudwigKölner Museen/Museum LudwigKölner Museen/Museum LudwigKölner Museen/Museum LudwigKölner Museen/Museum Ludwig

                 Museum Ludwig

 15 Favoriten des Autors in der ständigen Ausstellung:
Klassische Moderne (ab ca. 1900)    Salvadore Dali "Der Bahnhof von Perpignan"
Max Ernst "Muschelblumen"
Max Ernst "Heuschreckenlied an den Mond"

Ernst Ludwig Kirchner "Eine Künstlergemeinschaft"
Karl August Macke "Dame in grüner Jacke"

René Magritte "Die Riesin"
Piet Mondrian "Tableau I"
Yves Tanguy "Aus der Bläue kommend"
Richard Oelze "Wachsende Stille" 
Pablo Picasso "Harlekin mit gefalteten Händen"               
Kunst der Gegenwart (ab 1945) Renato Guttuso "Café Greco"
Paul Klee "Hauptweg und Nebenwege"
Yves Klein "Monochrome bleu"
Gerhard Richter "Ema - Akt auf einer Treppe"  
Barnett Newman "Midnight Blue"  

  
Sonder-Ausstellungen                 
größere Sonder-Ausstellungen 2008/2009/2010:
"Piet Mondrian - vom Abbild zum Bild" (14.12.07 - 30.03.08)
"köln progressiv 1920-33 - seiwert-hoerle-arntz (15.03. - 13.07.08)
"Paula Modersohn-Becker und die ägyptischen Mumienportraits" (15.03. - 15.06.08)
"Gerhard Richter - Abstrakte Bilder" (18.10.08 - 01.02.09) - eine Ausstellung des in Köln wohnenden Künstlers in seinem "Heimat-Museum" -
"Maria Lassnig. Im Möglichkeitsspiegel " (14.03. - 14.06.09)
"Christopher Wool. Porto-Köln" (21.04. - 12.07.09)
"Sigmar Polke. Die Editionen" (04.07. - 27.09.09)
"Roy Lichtenstein. Kunst als Motiv" (02.07 - 17.10.10)
"La Boheme. Die Inszenierung des Künstlers in Fotografien des 19. und 20. Jhdt." (25.09.10 - 09.01.11)
"Lucie Mc Kenzie. Die Editionen" (10.12.10. - 31.10.11)

eine Projektreihe:
Projektreihe "Russische Avantgarde" unter Verwendung der goßen ML-Sammlung mit
Teil 1 "Eine Ohrfeige dem öffentlichen Geschmack. Der Kubofuturismus und der Aufbruch der Moderne in Russland" (26.05.09  - 03.01.10)
Teil 2 "Kasimir Malewitsch und der Suprematismus"
( 05.02.10 - 20.02.11)
(weitere Teile folgen)

aktuelle Ausstellungen u. a.:
"Ichundichundich. Picasso im Fotoportrait"  (24. 09.11 – 15. 01.12)
"Im Andenken an Irene Ludwig" (29.11.11 - 24.06.12)
"Vor dem Gesetz. Skulpturen der Nachkriegszeit und Räume der Gewgenwartskunst"  (17.12.11 – 22. 04.12)

geplante Ausstellungen:

    




   
             
Kölner Museen/Museum LudwigKölner Museen/Museum Ludwig
                                


3.3 Römisch-Germanisches Museum und Archäologische Zone

3.3.1 Römisch-Germanisches Museum (RGM)

In dem direkt am Dom und Hauptbahnhof gelegenen städtischen RGM ("Rom am Dom") (kommissarischer Direktor:
Dr. Marcus Trier; Adresse: Roncalliplatz 4) sind

archäologische Exponate von der Urgeschichte bis zum frühen Mittelalter

 mit insbes. Sammlungen aus

ausgestellt (siehe auch Seite Kölner Denkmäler). Daneben gibt's auch in diesem Museum häufig Sonderausstellungen.

Das Museum ist hervorgegangen aus einer Sammlung römischer Altertümer des Gelehrten und Sammlers Ferdinand Franz Wallraf aus der Römischen Abteilung des 1861 eröffneten Wallraf-Richartz-Museum. Es ist 1961 eröffnet worden und zwar zunächst im Dombunker untergebracht. 1974 ist der Neubau direkt am Dom eröffnet worden. Er bildet die Fläche und Größe einer römische Villa an der Nord-Ost-Ecke des Römische Köln mit dem berühmten Dionysos-Mosaik des Speisesaals nach.

Die ständige Sammlung enthält insbes. Funde aus der Epoche des Römischen Köln, aber auch aus der rheinischen Urgeschichte und dem frühen Mittelalter, wie


Kölner Museen/Röm.-Germ.-Museum (RGM)
Kölner Museen/Röm.-Germ.-Museum (RGM)Kölner Museen/Röm.-Germ.-Museum (RGM)
Römisch-Germanisches Museum

letzte größere Sonderausstellungen:
"Das Colosseum" (2006) "Die Trajansmärkte in Rom" (Foto-Ausstellung 20.04. - 15.07.07)
"Unterweltsbilder. Fotographien zur U-Bahn-Archäologie in Köln" (07.12.07 - 30.03.08) im
  Zusammenhang mit dem z. Z. größten archäologischen Projekt in Europa
"Echnaton und Armana: Wohnen im Diesseits" (31.05. -  09.11.08)

"Europa brennt - Kunst der Völkerwanderungszeit" (19.06. - 17.01.10)
"Fundgeschichten. Archäologie in Nordrhein-Westfalen" (19.03. - 02.01.11) 
"Divitia - Deutz" (18.03. - 24.07.11)
"Ägyptische Gärten" (28.05. - 06.11.11)  

aktuelle Austellungen u. a.:   

geplante Austellung:
"Die Rückkehr der Götter" (13. 01. – 26. 08.12)





Kölner Museen/Röm.-Germ.-Museum (RGM)Kölner Museen/Röm.-Germ.-Museum (RGM)

  

Als Außenstellen gehören zu dem Museum

 <<< Fotos aus dem Inneren des Museums entfernt!  >>> *
     * Die Veröffentlichung der privaten Fotos auf dieser privaten nichtkommerziellen Homepage wurde vom Direktor des Römisch-Germanischen Museums  auf Anfrage leider ohne nähere Begründung nicht erlaubt!

3.3.2 Archäologische Zone

Im Herzen der Domstadt, dem Rathaus-Areal (an der Straße Unter Goldschmied), ist ein herausragendes Kultur-Projekt in der Planung: die Archäologische Zone - ein unterirdisches historisches Museum. Hiermit sollen im Zuge der Regionale 2010 unterirdische und zum Teil begehbare Ausgrabungen aus der römischen, der fränkischen, der frühchristlichen und spätmittelalterlichen Epoche Kölns (inkl. des bereits jetzt zugänglichen Praetorium) und damit die 2000-jährige Geschichte der Stadt erlebbar gemacht werden (Fertigstellung frühestens 2013). Dieses Projekt  sollte  mit dem Bau eines Hauses und Museums der jüdischen Kultur auf historischem Gelände, nämlich dem alten Judenviertel (mit Integration der bereits jetzt zugänglichen Mikwe und den Ausgrabungen der mittelalterlichen Synagoge) gekoppelt werden. Nachdem dessen Finanzierung gescheitert ist, ist nun eine andere Version eines Geschichts-Museums in der Planung: "Archäologische Zone/Jüdisches Museum", wobei für den Anteil Jüdisches Museum noch die Finanzierung ungesichert ist.. Die Ausgrabungen auf dem Rathausplatz sind in vollem Gange.

Bereits jetzt zugängliche Exponate dieser Archäologischen Zone sind

Nähere Informationen siehe Info-Seite der Archäologischen Zone.


3.4 Museum Schnütgen

Das städtische Museum Schnütgen (kommissarische Direktorin: Dr. Dagmar Täube; Adresse: Cäcilienstr. 29-33) nutzt die Romanische Kirche St. Cäcilien - in Nähe des Neumarkt gelegen - und seit  22.10.2010 einen Teil des neuen Kulturzentrums am Neumarkt zur Präsentation von hochrangigen Exponaten der

 Kunst des Mittelalters (bis zur frühen Neuzeit)

mit vorwiegend kirchlichen und auch profanen Schätzen von internationalem Rang aus über 8 Jahrhunderten. Die Sammlung spiegelt wieder, dass der christliche Glaube im Mittelalter das Weltbild viel stärker bestimmte als heute und soll eine Vorstellung vom mittellalterlichen religiösen Leben vermitteln. Das Museum gehört mit seinen Kunstwerken zu den weltweit führenden Museen für mittelalterliche Kunst. Nach einer Renovierung im Frühjahr 2003 wurde die Sammlung in dem romanischen Kirchenraum deutlich besser präsentiert. Im Oktober 2010 ist das Museum mittels des am Neumarkt entstandenen neuen Kulturzentrums erweitert und neu eröffnet worden (Eröffnung des neuen Kulturzentrums mit Rautenstrauch-Jost-Museum + Erweiterung des Museum Schnütgen am 22.10.10). Damit können nun viele vorher nicht präsentierbaren Schätze des reichhaltigen Bestands ausgestellt werden. Zitat des Museums zum neuen Museum Schnütgen: "Erleben sie die Kunst des Mittelalters und begeben Sie sich auf die Suche nach den Wurzeln der christlichen Kunst und Kultur: im neuen Erweiterungsbau, im Bibliotheksbau der 50er Jahre (Anbau an die Kirche), im neuen Cäciliengarten und im Herzstück des Museums, der romanischen Cäcilienkirche."  

Die neue Präsentation zeigt u. a.

Alexander Schnütgen hatte 1906 seine ca. 6.500 Stücke umfassende Kunstsammlung der Stadt Köln gestiftet, die seit 1910 als "Sammlung Schnütgen" (seit 2001 "Museum Schnütgen") ausgestellt wird. Heute gehören über 13000 Exponate zur Sammlung des Museums.

Zwischen 1000 und 1550 war  Köln eine Kunstmetropole von Rang, wie auch eine Ausstellung im Museum Schnütgen "Glanz und Größe des Mittelalters - Kölner Meisterwerke aus den großen Sammlungen der Welt" (04.11.11. - 26.02.12) zeigt. Zahlreiche Objekte aus dieser glanzvollen Zeit sind in der ständigen Sammlung de Museums Schnütgen ausgestellt. Vor allem von ca. 1350 bis 1550 hatte Köln eine künstlerisch ungewöhnlich fruchtbare Epoche mit der renommierten mittelalterlichen Kölner Malerschule, mit der in Köln eine eigene Ausprägung der Kunst geschaffen worden ist und mit der Köln hinsichtlich Qualität und Quantität der Gemälde eine Spitzenstellung eingenommen hatte. Viele Gemälde dieser Epoche sind im WRM ausgestellt.

Kölner Museen/Museum Schnütgen
Kölner Museen/Museum Schnütgen
Kölner Museen/Museum Schnütgen
Kölner Museen/Museum Schnütgen

Museum Schnütgen 

letzte größere Sonderaustellung:
"Rheinische Glasmalerei. Meisterwerke der Renaissance" (bis 29.07.07) mit ca. 120
kostbaren Werken aus Kölner Werkstätten des 16. Jhdt (zumeist Leihgaben  aus England)

aktuelle Ausstellung:
"Glanz und Größe des Mittelalters - Kölner Meisterwerke aus den großen Sammlungen der Welt" (04.11.11 - 26.02.12)  (laut Kunstkritik "die beste Ausstellung in 2011 in NRW")

Auszug aus der Info des Museums: "In seiner Blütezeit von 1000 bis 1550 gehörte Köln zu den führenden Kunstzentren Europas. Heute sind die Meisterwerke aus dieser Schaffenszeit über die großen Museen der Welt verteilt. Doch nun kehren rund 150 Spitzenstücke u. a. aus Berlin, London, Paris, Philadelphia, New York, Cleveland, Washington, Detroit, Chicago und Los Angeles an den Rhein zurück. Aber nur für kurze Zeit: In einer hochkarätigen Sonderschau zeigt das Museum Schnütgen große Kunst aus Kölns besten Jahrhunderten. ..."

3.5 Rautenstrauch-Jost-Museum (RJM)

Das städtische Rautenstrauch-Joest-Museum (kommissarischer Direktor: Prof. Dr. Klaus Schneider; Adresse: Cäcilienstr. 29-33), das "Haus der Kulturen der Welt" ist mit einer

Sammlung von Kulturobjekten  und Kunst  außereuropäischer Völker

in Nachfolge des früheren Museums für Völkerkunde (am Ubierring 45 in der Kölner Südstadt) am 22.10.10 im neuen Kulturzentrum am Neumarkt neu eröffnet wordenMit der Fertigstellung des neuen Kulturzentrums (Rautenstrauch-Jost-Museum + Erweiterung des Museum Schnütgen) können im RJM auf 3600 qm deutlich mehr Objekte aus der Sammlung mit einem Bestand von ca. 65.000 ethnografischen Objekten aus Asien, Amerika, Afrika und Ozeanien als bisher gezeigt werden. Dieses neugestaltete Museum verfolgt unter den ethnologischen Museen (Völkerkunde-Museen) einen neuen Weg. Seine Sammlungen sind nicht mehr nach Erdteilen strukturiert, sondern nach Themen sortiert. Damit ist es (zusammen mit nur einem anderen Museum) einzigartig unter den ethnologischen Museen in der Welt und ein bedeutendes Völkerkundemuseum in Deutschland. Die hervorragende neue Konzeption und Präsentation der Objekte zeigt bereits Wirkung; Anfang 2011 hatte das Museum die höchsten Besucherzahlen der städtischen Museen Kölns.

Der Eröffnungs-Parcour der Ständigen Ausstellung mit ca. 2000 Objekten steht unter dem Motto "Der Mensch in seinen Welten". Unter den beiden Themen-Komplexen "Die Welt erfassen" und "Die Welt gestalten" werden kontinentübergreifende Themen wie u. a. Begegnungen und Aneignung, Vorurteile, Kunst der Völker, Lebensformen/Wohnen, Kleidung/Schmuck, Tod/Jenseits, Religionen und Rituale behandelt. Das Museum benennt in diesem Parcour 40 Höhepunkte. Besonders zu erwähnen aus subjektiver Sicht des Autors:
Adele Rautenstrauch hatte die umfangreiche Sammlung völkerkundlicher Gegenstände ihres Bruders Wilhelm Joest 1899 der Stadt Köln geschenkt. Hieraus ist das 1906 gegründete Rautenstrauch-Joest-Museum für Völkerkunde entstanden. 1918 enthielt die Sammlung bereit über 33400 Objekte.

erste Ausstellung (zusätzlich zum Eröffnungs-Parcour!):  
"Afropolis. Stadt, Medien, Kunst" (04.11.10 - 13.03.11)  

letze Austellung:
"Lawrenz von Arabien - Genese eines Mythos" (30.04. - 11.09.11)

Kölner Museen/Kulturzentrum Neumarkt
neues Kulturzentrum am Neumarkt  (Modell)
Kölner Museen/Kulturzentrum Neumarkt
Kulturzentrum Neumarkt
(Rautenstrauch-Jost-Museum und Museum Schnütgen)
Kölner Museen/Kulturzentrum Neumarkt
Kulturzentrum am Neumarkt
Kölner Museen/Kulturzentrum Neumarkt
Kulturzentrum Neumarkt
(Rautenstrauch-Jost-Museum und Museum Schnütgen)
Kölner Museen/Kulturzentrum Neumarkt
Kölner Museen/Kulturzentrum NeumarktKölner Museen/Kulturzentrum Neumarkt.
 
Das Kulturzentrum am Neumarkt (am Ort des zwischenzeitlich berühmt-berüchtigten "Kölner Loch") war eines der bedeutendsten europäischen Kulturbauprojekte in jüngster Zeit. Hier hat das Rautenstrauch-Joest-Museum eine neue Bleibe gefunden und ist das benachbarte Museum Schnütgen erweitert worden. Mit diesem Neubau - verbunden mit einer mit einer beeindruckenden Inszenierung im RJ-Museum und der Erweiterung des Museum Schnütgen - ist ein großartiger neuer Höhepunkt in der schon vorher reichhaltigen Kölner Museumslandschaft entstanden.


3.6 Museum Kolumba

"Kolumba" heißt das neue 
Kunst Kunstmuseum des Erzbistums  mit einer Präsentation von

 Kunst von der Spätantike bis in die Gegenwart

mit  u. a. romanischen Skulpturen, mittelalterlicher Tafelmalerei, modernen Rauminstallationen und moderner Malerei.

Für dieses Museum (Kolumbastr. 4),  zwischen  Dom und Opernhaus gelegen,  ist ein architektonisch äußerst attraktiver  Neubau erstellt worden (Architekt: Peter Zumthor; Einweihung 15.09.07), in den zwei historische Bauwerke, nämlich die  Kriegsruine  der mittelalterlichen Pfarrkirche St. Kolumba und die separat zugängliche kleine Nachkriegs-Kapelle "Madonna in den Trümmern" (Architekt: Gottfried Böhm), integriert sind. Die Ausgrabung mit Resten von römischer Wohnbebauung (2. - 4. Jhdt.) sowie der ersten karolingischen Kirche (9. Jhdt.), der romanischen Kirche St. Kolumba (11. Jhdt.) und des fünfschiffigen gotischen Neubaus dieser Kirche (um 1500) ist eine der bedeutendsten archäologischen Ausgrabungen Kölns. Sie ist innerhalb des Museums zu besichtigen ist.

Das Museum wechselt jährlich im September die Ausstellung und stellt sie unter ein Thema, bei dem bis auf wenige Außnahmen die ausgestellten Objekt ausgetauscht werden. Die Eröffnungsausstellung 07/08 stand unter dem Motto "Der unendliche Raum dehnt sich aus". Die folgenden Ausstellungen hatten folgende Themen: 08/09 "Der Mensch verläßt die Erde", 09/10 "Hinterlassenschaften" und  10/11  "Noli me tangere! - Berührte mich nicht/Halte mich nicht fest". Aktuell läuft bis 31.08.2012 die 5. Jahres-Ausstellung:  "denken"

Dieser Neubau löste das alte Diözesan-Museum am Dom ab. Zitat aus dem Internet-Auftritt des neuen Museums:
"Ein Dreiklang von Ort, Sammlung und Architektur. Zweitausend Jahre abendländischer Kultur sind in einem Haus zu erleben. In der Kunst mit Werken der Spätantike bis zur Gegenwart. In der Architektur im Zusammenwirken der Kriegsruine der spätgotischen Kirche St. Kolumba, der Kapelle "Madonna in den Trümmern" (1950), der einzigartigen archäologischen Ausgrabung (1973-1976) und dem Neubau nach dem Entwurf des Schweizers Peter Zumthor." Peter Zumthor und das Erzbistum Köln erhielten für das Kolumba den 1. Preis 2008 des hochangesehenen Preises für Architektur in Deutschland des Deutschen Architektur-Museums Frankfurt. Zitat der Jury u. a.: "Architektur und Kunstwerke sind zu einer traumhaften, ebenso unkonventionellen wie unspektakulären Einheit verschmolzen. Man möchte wiederkommen, immer wieder." (zu Auszeichnungen s. auch unter www.kolumba.de).

Kölner Museen/Museum KolumbaKölner Museen/Museum KolumbaKölner Museen/Museum KolumbaKölner Museen/Blick vom Museum Kolumba
Blick aus dem Museum
Kölner Museen/Museum KolumbaKölner Museen/Museum KolumbaKölner Museen/Museum Kolumba
Ruinenteil St.Kolumba
Kolumba



3.7 Weitere Museen und Ausstellungsstätten:
         Ausstellungen:  2011 mit dem Themen-Schwerpunkt Design, 2012 mit demThemen-Schwerpunkt Architektur           letzte Austellungen:     "Das Herz der Erleuchtung. Buddhistische Kunst aus China (550-600)" (17.10.09 - 10.01.10)
                                                     "Bhutan - Heilige Kunst aus dem Himalaya" (20.02. - 23.05.10)
                                                     
"Der perfekte Pinsel. Chinesische Malerei 1300 - 1900" (16.10.10 - 27.02.11)
                                                      "Entdeckung Korea! Schätze aus deutschen Museen" (26.03. - 17.07.11)
          aktuelle Ausstellung:    "Goldene Impressionen - japanische Malerei 1400 - 1900" (29.10.11 - 15.04.12)

          letzte Austellungen:    "Köln 13 Uhr 58. Geborgene Schätze aus dem Historischen Archiv" (03.10 - 21.11.10), eine hervorragende Dokumentation zu geborgenen Archivalien und deren Restaurierung. Glückwunsch!
                                                    "Der kolossale Geselle. Ansichten des Kölner Dom bis 1842" (10.12.01 - 05.03.11)    
                                                    "Made in cologne - Kölner Marken für die Welt" (10.06. - 11.09.11)
          aktuelle Ausstellung:  "drunter und drüber. Der Waidmarkt. Orte Kölner Geschichte" (08.10.11 -18.02.12)

         geplante  Ausstellung:  "Zur Sache Schätzchen! Raritäten aus dem Depot" (17. 03. – 10. 06.12)  

          aktuelle Ausstellung:  "Himmlischer Glanz" (bis Jan. 2013)

          letzte Ausstellung:  „Paris bezauberte mich." Käthe Kollwitz und die französische Moderne (29. 10. 10 - 16. 01. 11) 

  • Geldgeschichtliches Museum der Kreissparkasse Köln mit einer Ausstellung zur Weltgeschichte des Geldes mit ca. 2000  Exponaten, die zugleich anhand der Geldgeschichte einen kurzen Überblick über die europäische und deutsche      Geschichte ab der griechischen Antike bietet  (Neumarkt 18-24; Kassenhalle); siehe auch den Internet-Auftritt des Museum
           letzte Fenster-Ausstellung:       "Faszination Himalaya ..." (bis Ende März 2011)

           aktuelle Fenster-Ausstellung:   "Schneller, höher, weiter… Sport auf Münzen und Medaillen von der Antike bis zurGegenwart" (01.0411 - Ende 2011)
  • städtisches NS-Dokumentationszentrum in der Gedenkstätte "Ehemaliges Gestapogefängnis" mit der Dauerausstellung  "Köln im Nationalsozialismus",  das 1988 von der Stadt Köln eingerichtet worden ist und sich im Laufe der Zeit zur bundesweit größten lokalen Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus entwickelt hat (ehemaliges EL-DE-Haus, Appellhofplatz 23-25, in  Nähe des Opernhauses)
  • Photographische Sammlung  der Stiftung Kultur der Stadtsparkasse Köln mit u. a. dem August Sander Archiv (Im Mediapark 7)
  • Museum Zündorfer Wehrturm  mit regelmäßigen Ausstellungen und Veranstaltungen (Köln-Zündorf, Hauptstr. 180, )

   
    sowie
im benachbarten

   und im benachbarten 

In Vorbereitung ist  ein archäologisches Museum mit dem Arbeitstitel Archäologische Zone  auf dem Rathausplatz.
Kölner Museen/Schokoladen-Museum
Olympia-Museum/Schokoladen-Museum
Kölner Museen/Schokoladen-Museum
Schokoladen-Museum/Olympia-Museum
Kölner Museen/Schokoladen-Museum
Schokoladen-Museum
Kölner Museen/Schokoladen-Museum
Schokoladen-Museum (Aussichtsdach)
Kunststadt Köln/Kollwitz-Museum
Käthe-Kollwitz-Museum 
Kunststadt Köln/Art Cologne
ART Cologne in der Kölner Messe
Kölner Museen/Skulpturenpark
Kölner Skulpturenpark
Kölner Museen/Skulpturenpark
Kölner Skulpturenpark
Kölner Museen/Dom-Schatzkammer
Dom-Schatzkammer/
Eingang Dom-Nordseite
Kölner Museen/Museum angewandte Kunst
Museum für angewandte Kunst
..


A. Anhang
 
Klassische und moderne Malerei -  Stil-Epochen/Datensammlung zur Kunstgeschichte          
                

  Weitere Informationen können im Internetauftritt der Stadt Köln über die Kölner Museen nachgelesen werden. Außerdem sind die eigenständigen Internetauftritte für das Wallraf-Richartz-Museum, das Museum Ludwig, das Römisch-Germanische Museum, die Archäologische Zone, das Rautenstrauch-Jost-Museum, das Museum Schnütgen , das Museum Kolumba, das Museum für Ostasiatische Kunst, das Museum für angewandte Kunst, das Kölnische Stadtmuseum, die Dom-Schatzkammer und das Käthe-Kollwitz-Museum zu empfehlen.  

Siehe auch Museumsführer von "Köln - die Rheinmetropole und alte Römerstadt" oben!


Einige der Museen sind natürlich auch in die Beschäftigung mit der Kölner Stadtgeschichte und deren historischen Erforschung eingebunden, wie insbes. das Römisch-Germanische Museum (von der Urgeschichte über die Römerzeit bis zum frühen Mittelalter), das Kölnische Stadt-Museum (vom Mittelalter bis heute) , das Wallraf-Richartz-Museum, das  Museum Schnütgen, das Museum Kolumba und das NS-Dokumentationszentrum.

Die beiden größten Kölner Museen werden vom ältesten Kölner Museums-Förderverein, den "Freunden des Wallraf-Richartz- Museum und des Museum Ludwig", unterstützt.

Der Verfasser empfiehlt als jeweiliges Mitglied die Unterstützung des gemeinnützigen Vereins
> Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig,
sowie der Vereine
> Förderverein Romanische Kirchen Köln e. V.,
>
Zentral-Dombau-Verein zu Köln von 1842,
> Fortis Colonia - 2000 Jahre befestigtes Köln e. V.,
die sich um  wichtige und bedeutende Kölner Museen, Bauwerke und Denkmäler  kümmern, durch Mitgliedschaft und/oder Spenden.

Kulturkarree
Eine Vision im Rahmen des Masterplans für die Innenstadt Köln ist die Inszenierung eines Kultur-Karrees, zu dem folgende geplante Prokte gehören würden:

Fotos zumeist vergrößerbar durch Anklicken.
Fotos und Skizzen sind vom Autor selbst erstellt worden oder stammen in Einzelfällen aus nach Kenntnis des Autors nicht urheberrechtlich geschützten Quellen ("gemeinfrei") oder wurden freigegeben und sind nach bestem Wissen des Autors auch sonst nicht urheberechtlich geschützt. Sollten dennoch im Einzelfall Urheberrechte betroffen sein, wäre dies unbeabsichtigt; in diesem Fall wird um einen Hinweis gebeten. © der eigenen Fotos beim Autor!

© GL Köln

Stand: 09.02.2012


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