Kölner Denkmäler

Rubrik:
  Kultur in Köln - Kunst in Köln
Thema: Kölner Denkmäler
> Stadtmauern - Praetorium - röm. Wasserleitung - Ausgrabungen - Stadttore -  viele kleine Denkmäler


Themen-Seite der privaten Web-Präsenz "Köln - die Rheinmetropole und alte Römerstadt". Diese Web-Präsenz verfolgt ausschließlich private und keinerlei kommerzielle Interessen!

0. Vorbemerkungen und Inhalt

Unter "Denkmal" wird auf dieser Seite nicht der formale Begriff im Sinne der Denkmalpflege verstanden, sondern gemeint sind archäologische Ausgrabungen,  historische Bauwerke und Skulpturen aus der über 2000-jährigen Geschichte der Stadt, dabei zum Teil solche mit großer historischen Bedeutung. In den nachfolgend Kapiteln werden einige der erhaltenen Denkmäler  beschrieben. Diese Seite ist somit eine Ergänzung zu der Rubrik über die Kölner Stadtgeschichte mit ihren Themenseiten zu den drei geschichtlichen Epochen

Römisches Köln
                                                                          
um 19 v. Chr. -  um 455 n. Chr.
ab 50 n. Chr. Status einer Colonia (Stadt römischen Rechts)
ab um 90 n. Chr. römischen Provinzhauptstadt
zeitweise Kaiseresidenz
Mittelalterliches Köln um 455 - um 1500

um 460 - 8. Jhdt. Residenzstadt der Franken
bis 1288 Residenzstadt des Kurfürstentum Köln
ab 1288 de facto und ab 1475 de jure Freie Reichsstadt
Neuzeitliches Köln - Köln heute
ab um 1500
1794 - 1814 französische Besatzung
1815 - 1918 Königreich Preußen
aktuell größte Stadt in NRW und viertgrößte in der BRD

und zu der Themenseite über Kölner Bauwerke

Inhalt
1. Denkmäler des Römischen Köln
2. Denkmäler des Mittelalterlichen Köln und des Neuzeitlichen heutigen Köln
3. Kleinere personen- oder ereignisbezogene DenkmälerSiehe hierzu auch die Seite Mängelliste Kölner Denkmäler   .


1.Denkmäler des Römischen Köln
(Römisches Köln: um 19 v. Chr. bis ca. 455 n. Chr.ab 50 n. Chr. Colonia)

Aus der glanzvollen Zeit der antiken römischen Colonia ab dem 1. Jhdt. n. Chr. sind im Stadtbild leider nur relativ wenige Bauwerke und Denkmäler erhalten geblieben, jedenfall weniger als in Trier aus dessen zeitlich nachrangigern ebenfalls glanzvollen Periode (ab Ende 3. Jhdt.) als römische Residenzstadt . Allerdings sind in Köln im Römisch-Germanischen-Museum unzählige und zum Teil hochrangige Exponate aus insbes. der römischen und fränkischen Periode Kölns ausgestellt. Als Ergänzung zu den Seiten über das Römische Köln und über Kölner Bauwerke werden hier einige Denkmäler  sowie Skulpturen aus dieser Epoche Kölns vorgestellt.

Inhalt

1.1  Römischen Stadtmauer
1.2  Exponate im Römisch-Germanischen-Museum 
1.3  Ubier-Monument
1.4  Praetorium
1.5  Römische Wasserleitung
1.6  Ausgrabungen unter Groß St. Martin
1.7 
Weitere römische Denkmäler


1.1  Römische Stadtmauer

Das römische Köln (mit einer fast quadratischer Fläche) war von einer einer knapp 4 km langen sowie ca. 8 m hohen und ca, 2,50 breiten Stadtmauer mit 9 Stadttoren (1  im Norden,  3 im Westen,  2 im Süden,  3 im Osten zum Hafen), 19 runden Wehrtürmen und 1 großen quadratischem Turm in der SO-Ecke (Ubiermonument) umgeben. Die Mauer ist nach neueren Ausgragungsergebnissen  (Zitat Dr. Trier, RGM Köln)  um 90 n. Chr. gebaut worden (frühere Schätzungen: um 50 bis 70 n. Chr.). Die römische Stadtmauer umfasste das römische Köln und damit das Kerngebiet der späteren mittelalterlichen Stadt mit deren Grenze im Verlauf heutigen Ringe. Sie verlief im Osten auf dem Hügel westlich vom heutigen Alter Markt/Rathaus (damals Praetorium), im Norden nördlich vom Dom und entlang der heutigen Komödienstraße/Zeughausstraße, im Westen nördlich des Neumarkts und im Süden entlang des Straßenzugs der sog. "Bäche". Das Nordtor und eines der 2 Südtore gehörten zur Cardo Maximus, der Nord-/Süd-Hauptstraße (heutige Hohe Str.). Eines der 3 Westtore gehörte zur Decumanus Maximus, der Ost-/West-Hauptstraße (im Zuge der heutigen Schildergasse). Die 3 Ostore in Richtung Rhein/Rheininsel standen von Süden nach Norden a) südlich des Kapitolstempel (heutige Kirche St. Maria im Kapitol), b) im Zuge der heutigen vom Heumarkt ausgehenden Straße Obermarspforten (daher der Straßenname!) und c) südlich des heutigen Römisch-Germanischen Museums im Zuge der römischen Hafenstraße (s. Foto weiter unten). Bei der ersten urbanen Stadterweiterung, die nach neueren Ausgrabungsergebnissen vermutlich schon in der spätrömischen Phase erfolgte,  ist die Römermauer wohl im Norden und Süden bis zum Rhein verlängert worden. Die römische Stadtmauer war bis zur 2. Stadterweiterung des Mittelalterlichen Köln (1106) in Funktion und verfiel danach allmählich. Im Mittelalter wurden Mauerteile zum Teil in die Bebauung integriert. So bildete sie z. B. die östliche Begrenzung des Stifts St. Aposteln am Neumarkt, was durch eine (heute zugemauerte) Tür,  die von der Maueroberkante in die Stiftskirche führte, zu erkennen ist (s. Foto unten).

 Von dieser römischen Stadtmauer sind als Kultur-Denkmäler im Stadtbild erhalten: 
(Diese Denkmäler werden leider teilweise vernachlässigt und nicht gepflegt, manches wird den Kölner Bürgern und den vielen Besuchern der Stadt nicht angemessen oder gar nicht  präsentiert; siehe hierzu Mängelliste Kölner Denkmäler  )

Kölner Denkmäler/römisches Köln/Stadtmauer
Trasse der Römischen Stadtmauer/
Bodenplatten in den Gehwegen der heutigen Stadt
(Ziffern 1 ... 10 verweise auf die Fotos)
 >

Anmerkung:

Wer den Verlauf der römischen Stadtmauer verfolgen möchte, kann dies am besten mit Hilfe des Buches "Das römisch-germanische Köln" von Gerta Wolff (Bachem-Verlag) und der an vielen Stellen in der Trasse der Mauer im Boden eingelassenen Metallplatten, beginnend am besten am Dom.

Kölner Denkmäler/römisches Köln/Stadtmauer
1. Teil der Nordmauer/
 Dom-Parkhaus
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Stadtmauer
1. Teil der Nordmauer/
 Dom-Parkhaus
Kölner Denkmäler/römisches Köln/StadtmauerKölner Denkmäler/römisches Köln/Stadtmauer




1. Teile der Nordmauer/
Dom-Schatzkammer
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Nordtor
2. Abdruck  "CCAA" im römischen Nordtor
(im RGM)
Kölner Denkmäler/römischen Köln/Nordtor
2. Teil des römischen Nordtors/
neu aufgestellt am Dom
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Lysolpfsturm
3. Wehrturm in der Nordmauer
(im Mittelalter "Lysolphturm")/

Komödienstr., Nähe Dom
 

.
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Stadtmauer
4. Teil der Nordmauer/
Burgmauer, Nähe Zeughaus/Stadtmuseum

Kölner Denkmäler/römisches Köln/Stadtmauer
4. Teil der Nordmauer/
Burgmauer, Nähe Zeughaus/Stadtmuseum


.
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Stadtmauer
Skizze Römisches Köln
(Ziffern 1 ... 10 verweisen auf Fotos)
>
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Römerturm
5. "Römerturm"
(Nord-/West-Ecke der Mauer
)/  
 Zeughausstr.

Kölner Denkmäler/römisches Köln/Römerturm
5. "Römerturm"
(Nord-/West-Ecke der Mauer
)/  
 Zeughausstr.

Kölner Denkmäler/römisches Köln/Römerturm
5. "Römerturm"
(Nord-/West-Ecke der Mauer
)/  
 Zeughausstr.

Kölner Denkmäler/römisches Köln/Stadtmauer
6. Helenenturm/ 
St. Apernstr./Helenenstr. 
*
Römische Stadtmauer Köln
Tür (zugemauert) in der Ostseite von St. Aposteln, die im Mittelalter von der Maueroberkante der damals noch erhaltenen römischen Stadtmauer in die Kirche  führte.
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Stadtmauer
7. Fundament der Mauer/
Clemensstr.
.
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Stadtmauer
8.Teil der Westmauer/
Wohnanlage östlich Mauritiussteinweg
.
 
.
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Stadtmauer
9. Teil der Südmauer/
   Rothgerber- und Blaubach 

Kölner Denkmäler/römisches Köln/Stadtmauer
9. Teil der Südmauer (Nachbildung)/
   Rothgerber- und Blaubach 
.
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Stadtmauer
10. Mauerteile am Ubier-Momument
(Süd-Ost-Ecke der Mauer)/
 An der Malzmühle, Ecke Mühlenbach   
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Stadtmauer
10. Mauerteile am Ubier-Momument
 (Süd-Ost-Ecke der Mauer)/ 
An der Malzmühle, Ecke Mühlenbach 
  * Turm leider völlig zugewachsen (im Sommer unsichtbar); siehe vorgenannte Mängelliste

1.2 Exponate im Römisch-Germanischen-Museum (RGM)

Das Römisch-Germanische-Museum ist neben dem Wallraf-Richartz-Museum (mit Malerei bis zum 19. Jdht.) und dem Museum Ludwig (mit Kunst des 20. Jhdt. und der Gegenwart) eines der drei bedeutendsten Kölner Museen. Im RGM sind umfangreiche und zum Teil hochrangige archäologische Sammlungen aus der rheinischen Vorgeschichte, der römischen Kunst-, Kultur- und Stadtgeschichte Kölns und  der fränkischen Zeit des frühen Mittelalters in Köln und im Rheinland ausgestellt, deren Präsentation leider den meisten Besuchern derzeit noch etwas unübersichtlich geordnet erscheinen dürfte. Höhepunkte sind wohl das Dionysos-Mosaik und das riesige Poblizius-Grabmal. Nachfolgend werden aus der großen Anzahl ausgestellter Exponate einige Lieblingsobjekte des Verfasser aufgeführt:

Dionysos-Mosaik (3. Jhdt.) - Poblizius-Grabmal (40 n. Chr.) -  Bogen des Nordtors der römischen Stadtmauer (mit der Inschrift "CCAA") - ein Diatretbecher (Trinkgefäß 4. Jhdt., ein Höhepunkt der Glastechnik) - 2 Toga-Statuen (1. Jhdt. v. Chr. und 2. Jhdt. n. Chr.) - Kaiserstatuen  (u. a. von Vispania Agrippina, Mutter der Stadtmitbegründerin Agrippina, sowie des Augustus und dessen Frau Livia)  - Pfähle der röm. Rheinbrücke - viele Grabsteine - spätantike Gläser - Philosophen-Mosaik und Wandbemalungen. *

* Die frühere Veröffentlichung von privaten Fotos hierzu in diesem nichtkommerziellen Internet-Auftritt wurde vom Römisch-Germanischen Museum leider leider nicht erlaubt!


1.3 Ubier-Monument

Das Ubier-Monument aus der Zeit des römischen Köln ist der älteste datierte Steinbau Deutschlands und damit die erste steinerne Urkunde der Stadt Köln. Das Bauwerk ist von den Römern zur Zeit des Oppidum Ubiorum (= von den Römern gegründete zivile Siedlung)  um 5 n. Chr. erbaut und später in die nach der Verleihung der römischen Stadtrechte einer Colonia (in 50 n. Chr.) ab zwischen 50 und 70 n. Chr. erbaute römische Stadtmauer an deren Süd-Ost-Ecke integriert worden ist. Der ursprüngliche Zweck des Baus ist noch unbekannt (möglicherweise ein Hafenturm oder ein Monument). Die bei seinem Fund von den Archäologen gewählte Bezeichnung ist im übrigen irreführend, da nicht etwa die um 19 v. Chr. hier angesiedelten Ubier, sondern nur römische Architekten den Bau errichtet haben können, denn den rrh. Germanenvölkern fehlten zu jener Zeit die technologischen Fähigkeiten zum Errrichten solcher Bauwerke. Die eindrucksvollen Ausgraben befinden sich an der Strasse An der Malzmühle/Ecke Mühlenbach. Diese wichtige und auch gut präsentiert Ausgrabung ist ärgerlicherweise derzeit nur bei Führungen zugänglich (siehe hierzu Mängelliste Kölner Denkmäler  ). Eine Integration des Ubier-Monumentsin die geplante Archäologische Zone ist in Vorbereitung.

In
dem Ausgrabungsraum sind auch noch einige andere Exponate ausgestellt, u. a. Originalpfähle von der ersten römischen Rheinbrücke (gebaut ca. 310 n. Chr.),  deren Fälldaten mit 324 - 346 ermittelt worden sind  (stammen möglicherweise also von Reparaturmaßnahmen).

Kölner Denkmäler/römisches Köln/Ubier-Monument
Ubier-Monument 
(Teile der Stadtmauer; siehe oben Ziffer 1)
>
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Ubier-Monument


Kölner Denkmäler/römisches Köln/Ubier-Monument


sonstige Fundstücke
>
  
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Brunnen
   römischer Brunnen (Fundort in Innenstadt)
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Bückenpfähle
Brückenpfähle (von erster römischer Rheinbrücke) 

                                                  
1.4 Praetorium 
     
Das Praetorium war fast 4 Jhdt. lang der Sitz des Statthalters in der Hauptstadt der römischen Provinz Nieder-Germanien ("Germania Inferior") bzw. später Germania Secunda sowie damals höchstes Steinhaus nördlich der Alpen und größtes und bedeutendstes Gebäude entlang des Rheins. Es war die zivile und militärische Verwaltungszentrale der Provinz. Die Statthalter waren die Verantwortlichen für die zivile Verwaltung (Kaiserkult, Polizeigewalt, oberste richterlicher Gewalt) und zugleich in direkter Vertretung des Kaisers Oberbefehlshaber der in der Provinz stationierten Legionen. Im Praetorium residierten bzw. verweilten zeitweise auch u.a. die Kaiser Trajan (98, als er als Statthalter in der CCAA von seiner Wahl zum Kaiser erfuhr und noch einige Zeit in der CCAA residierte), Hadrian, Valerian, Postumus und Konstantin.

Die Römer erbauten das Praetorium am östlichen Rande des hochwassersicheren Hügels, auf dem sie die Colonia ausbauten und an derem Rand die römische Stadtmauer verlief. Das prächtige Gebäude wurde ab dem 1. Jhdt. n. Chr. in 4  Stufen erbaut und erweitert. Mit der 180 m langen Front zum Rhein hatte es auch einen repräsentativen Charakter und sollte die Macht des Imperiums dokumentieren. Die Bezeichnung "Praetorium" ist durch einen aufgefundenen und ausgestellten Weihestein belegt. Nach Abzug der Römer diente der Palast bis in's 7. Jhdt. den merowingischen Königen als Residenz ("Aula regia" = Königshof). Heute steht über den Ausgrabungen des Praetoriums das Kölner Rathaus. Köln wird also seit ca. 2000 Jahren vom gleichen Ort aus regiert und verwaltet - ein absolutes Alleinstellungsmerkmal in Europa. Die Ausgrabungen sind als Außenstelle des Römisch-Germanischen Museums zu besichtigen (Zugang in der Budengasse) (künftig integriert in die geplante Archäologische Zone).

Kölner Denkmäler/römisches Köln/Praetorium
Praetorium/
Fundament der Ostseite der Bauphase IV  
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Praetorium
Praetorium/
Fundament der Ostseite der Bauphase IV  
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Praetorium
Praetorium/
Octogon (zentraler Raum)
mit Mauerresten aus den Baustufen
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Ausgrabungen Rathaus
röm. Ausgrabungen unter dem historischen Rathaus neben dem Praetorium
  Kölner Denkmäler/römisches Köln/Ausgrabungen Rathaus
... /
Portikus
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Ausgrabungen Rathaus
Apsis mit Brunnen neben dem Praetorium/
(vermutlich von einem einem  röm. Wohnpalasts 3./4. Jhdt.)/
Rathausplatz

     - z. Zt. im Grabungsgebiet "Archäologische Zone"  -
                   

1.5  Römische Wasserleitung

Mit Gründung der CCAA mußte das römische Köln mit Frischwasser versorgt werden. Es mußte also wie zu anderen Metropolen im römischen Imperium eine Wasserleitung gebaut werden. Zunächst wurde eine Leitung aus dem Vorgebirge westlich der Stadt zur CCAA erstellt - der "Vorgebirgskanal" - . Durch das schnelle Wachstum reichten aber bald Menge und Qualität des Wassers nicht mehr aus, um die antike Großstadt zu versorgen. Um 80 n. Chr. wurde daher eine Leitung aus der Eifel nach Köln gebaut - der "Eifelkanal" -. In der ersten Baustufe hatte der Eifelkanal 3 Quellen im Gebiet der heutigen Gemeinde Mechernich (Kallmuth, Urfey und Dreimühlen). Gegen Ende des 1. Jhdt. kam der einige km weiter von Köln entfernte Quellpunkt "Grüner Pütz" in der heutigen Gemeinde Nettersheim hinzu, der damit der Quellpunkt des insges. 95,4 km langen Kanals ist. Die römische Wasserleitung verlief größtenteils unterirdisch und transportierte das Wasser durch ihr Gefälle. Täler wurden mittels Aquädukten überbrückt. Der Eifelkanal war mit den ca. 95 km Länge einer der  längsten Frischwasser-Fernleitungen  im  römischen  Imperium zur Versorgung von römischen Metropolen mit Wasser und der größte antike technische Bau nördlich der Alpen ... ein Meisterwerk antiker Bautechnik. In der CCAA versorgte sie die öffentlichen Brunnen, die Thermen und private Häuser von wohlhabenden Bewohnern der antiken Stadt. Der Eifelkanal war nur bis ca. 270 in Betrieb (vermutlich zerstört bei den zunehmenden Überfällen der Franken); danach übernahm vermutlich der Vorgebirgskanal wieder die Wasserversorgung.

In der sog. Brunnenstube "Grüner Pütz" bei Nettersheim (eine Brunnenstube ist als Sammler Kernstück der Anlage) wurde das in einer Sickerleitung aufgefangene Hangwasser gesammelt und über eine unterirdische Leitung in Richtung CCAA abgeführt. In der Brunnenstube "Klausbrunnen" bei Kallmuth wurde das dortige Hangwasser mittels torartigen Öffnungen abgefangen und in die Leitung nach Köln geleitet. Die von Nettersheim kommende Leitung war durch die Brunnenstube Kallmuth durchgeführt.

Kölner Denkmäler/römisches Köln/Eifelkanal
Eifelkanal
+
Vorgebirgskanal
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Quelle Eifelkanal
Quellpunkt "Grüner Pütz" des Eifelkanals (Sickerleitung) 
bei Nettersheim
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Quelle Eifelkanal
       Quellpunkt "Grüner Pütz" des Eifelkanals ( Brunnenstube)/
 bei Nettersheim

Kölner Denkmäler/römisches Köln/Eifelkanal (Klausbrunnen)
  Brunnenstube ("Klausbrunnen") des Eifelkanals/
bei Mechernich-Kallmuth
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Eifelkanal (Klausbrunnen)
 Brunnenstube ("Klausbrunnen") des Eifelkanals/
bei Mechernich-Kallmuth
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Eifelkana (Klausbrunnen)
Brunnenstube ("Klausbrunnen") des Eifelkanals/
bei Mechernich-Kallmuth
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Eifelkanal
Aquädukt Vussem/
bei Mechernich-Vussem
..
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Fernwasserkanal
Teil der beiden röm. Wasserleitungen/
an der Realschule Hürth bei Köln
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Fernwasserkanal
Absetzbecken und Teil des Vorgebirgskanals/
Köln-Klettenberg, Berrenrather Str.(Nähe Sportpark des FC)
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Fernwasserkanal
Köln-Klettenberg, Berrenrather Str.(Nähe Sportpark des FC)


1.6 Ausgrabungen unter Groß St. Martin

Die Romanische Kölner Kirche Groß St. Martin (neben dem Dom und dem Rathaus einer der Panorama-Merkmale Kölns und eine der 12 großen Romanischen Kirchen Kölns) steht auf dem Gelände der frühzeitlichen Rheininsel des römischen Köln (CCAA). Auf der dem befestigten römischen Stadtgebiet vorgelagerten frühzeitlichen Rheininsel - zwischen Rhein und einem Nebenarm des Flusses und damit außerhalb der Stadtmauer - nutzen die Römer vom 1. bis Mitte 2. Jhdt. n. Chr. eine Palaestra (Sportanlage) mit Wasserbecken und ab Mitte 2. Jhdt. 4 dreischiffige Horrea (Lagerhäuser) mit einem großen Hofraum. Die um 1150 - 1240 erbaute dreischiffige Romanische Kirche Groß St. Martin steht auf den Fundamenten des südöstlichen dieser römischen Lagerhäuser. Die Ausgrabungen (mit Schautafeln über alle Bauphasen seit der römischen Zeit) können unterhalb des Kirchenraums (Zugang im Innenraum der Kirche) besichtigt werden.

Kölner Denkmäler/römisches Köln/Groß St. Martin (AusgrabungenKölner Denkmäler/römisches Köln/Groß St. Martin (AusgrabungenDenkmäler/römisches Köln/Groß St. Martin (AusgrabungenDenkmäler/römisches Köln/Groß St. Martin (Ausgrabungen
Denkmäler/römisches Köln/Groß St. Martin (AusgrabungenKölner Denkmäler/römisches Köln/Groß St. Martin (AusgrabungenKölner Denkmäler/römisches Köln/Groß St. Martin (Ausgrabungen
 römisches Schwimmbecken
.

       
1.7 Weitere römische Denkmäler
                       
                                 
Römischer Abwasserkanälel
 (Cloaca Maxima)

Kölner Denkmäler/römisches Köln/Abwasserkanal
begehbarer Kanalabschnitt unter Budengasse
 (Zugang vom Praetorium)/
 Budengasse
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Abwasserkanal
 Teilstück des Abwasser-Kanals,
          ausgestellt am Rathaus (Spanischer Bau)/
  Budengasse
.Kölner Denkmäler/römisches Köln/Abwasserkanal
Teilstück eines Kanals (??),
ausgestellt Nähe St.Maria Lyskirchen/
Am Ley-Stapel ( Rheinuferstr.)
römische Hafenstrasse/
Nähe Roncalliplatz (Dom)
  >
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Hafenstrasse...
Teil des Ost-Tors der Mauer um das rechtsrheinische Militär-Kastell Divitia/
Köln-Deutz (neben der zu den kleinen Romanischen Kichen Kölns zählenden
Kirche Alt St. Heribert)

- z. Zt. wegen Bauarbeiten unzugänglich -
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Divitia

Kölner Denkmäler/römisches Köln/Divitia

* siehe Vermerk am Ende Ziffer 7
römisches Familiengrab
in Köln-Weiden/
Köln-Weiden, Aachener Str. (Eingang) 
>
Kölner Denkmäler/römisches Köln/Römergrab Weidenneuzeitlicher  Römerbrunnen (20. Jhdt.)  
 
als Symbol für einen der Wehrtürme in der Stadtmauer des römischen Köln/
Zeughausstrasse (am Stadt-Museum)
>
Kölner Denkmäler/römisches Köln/RömerbrunnenKölner Denkmäler/römisches Köln/Römerbrunnen
römischer Keller
- ca. 20 qm - (2./3. Jhdt.)
/  

Eingang Dombesteigung (Südturm)
>
Kölne Denkmäler/römisches Köln/römischer KellerDenkmäler/römisches Köln/römischer Keller..
*
Das Gelände um das ehemalige Militär-Kastell ist von hoher archäologischer Bedeutung. Bei den Ausgrabungen im Zusammenhang mit dem Bau des Rheinboulevards (2010/2011) wurden bisher dort gefunden: weitere Reste des spätrömischen Kastells, Fundamente der mittelalterlichen Pfarrkirche Alt St. Urban (um 7. - 9. Jhdt.) und Gräber des Friedhofs dieser Kirche, Fundamente eines mittelalterlichen Wehrturms (evtl. des Grafen von Berg, um 1205), Grundmauern einer preußischen Kürassier-Kaserne mit einem Turm auf den Grundmauern eines Eckturms des römischen Kastells (sog. "Schinkenkessel") sowie Bauten des Kopfbahnhofs der Bergisch-Märkischen-Eisenbahn (1882) (u. a. Fundament einer Eisenbahn-Drehscheibe und ein Teil der rheinseitigen Stützmauer des Bahnhofs), die 1913 mit dem Bau des heutigen Deutzer Bahnhofs aufgegeben worden waren ... also Fundstücke aus 1700 Jahren Deutz auf engstem Raum!  Hoffentlich gelingt es, diese historischen Denkmäler weitmöglichst zu erhalten und erlebbar zu machen, statt sie zu vernichten,  wie z. B. seinerzeit zum großen Teil mit der mittelalterlichen Stadtmauer geschehen. Planungen hierzu sind in Arbeit.. Und hernach müssen diese Funde anders als viele andere historische Bodendenkmäler (siehe vorgenannte Mängelliste) angemessen gepflegt und zu präsentiert werden. Der Förderverein "Historischer Park Deutz e. V." sollte unterstützt werden.


Infos und Fotos zu den Bauwerken/Denkmälern des Römischen Köln siehe auch Themen-Seite "Kölner Bauwerke". 

                                                  
2. Denkmäler des Mittelalterlichen Köln und Neuzeitlichen heutigen Köln
(ab ca. 455 n. Chr.) 

Das herausragendste und wichtigste Denkmal der mittelalterlichen Epoche ist natürlich der Kölner Dom, der auf einer eigenen Detail-Themenseite beschrieben ist. Ein weiteres bedeutendes kulturhistorisches Gesamtkunstwerk dieser Epoche ist das Ensemble der 12 großen Romanischen  Kirchen Kölns, die ebenfalls auf eine Detail-Themenseite  beschrieben sind. Aus dem Neuzeitlichen Köln ist das denkmalgeschützte  Opernhaus  herauszuheben.

Als Ergänzung zu den Seiten über das  Mittelalterliche Köln und das Neuzeitliche heutige Köln sowie über Kölner Bauwerke werden hier einige Denkmäler  sowie Skulpturen aus diesen Epochen Kölns vorgestellt.

Inhalt

2.1
Mittelalterliche Stadtmauer
2.2 Innerer und äußerer preußischer Festungsring
2.3 weitere mittelalterliche und neuzeitliche Denkmäler (Kapitel noch im Aufbau)


2.1.
Mittelalterliche Stadtmauer *
Das mittelalterliche Köln war von einer großen Stadtmauer mit 12 großen Torburgen, 52 Wehrtürmen und etliche Pforten zum  Rhein umgeben, die von um 1180 bis ca. 1260 (Torburgen ab nach 1200) erbaut worden war. Die Zahl 12 für die Stadttore war übrigens von den Kölner Bürgern bewusst gewählt worden, um sich so als damaliges mittelalterliches "hillije Köln" auf das himmliche Jerusalem beziehen zu können. Vor der Mauer befand sich ein 20 m breiter Graben, der in der zweiten Hälfte des 14.Jhdt. um einen weiteren Graben ergänzt worden ist. Aufgrund der waffentechnischen Entwicklung folgten im späten Mittelalter weitere Sicherungsbauwerke vor der Mauer: Mitte des 15. Jhdt. vorgelagerte Wehranlagen (Bollwerke mit Zwinger zwischen Torburgen und Bollwerken) und im 17. Jhdt. ein bastionärer Ring mit 25 pfeilförmigen Bastionen, die mittels sog. Kurtinen verbunden waren. Zuletzt wurden die Vorfeldeinrichtungen um 1820 von den Preußen, denen 1815 das Rheinland und Köln zugeteilt worden war, militärisch modernisiert.

Die
inkl. der Rheinseite über 8 km lange Mauer umfasste ein ca. 400 ha großes Gebiet (Länge und Fläche nach Angaben des Historischen Archivs der Stadt Köln des mittelalterlichen Köln mit seiner östlichen Grenze am Rhein und seiner halbkreisförmigen Grenze im Verlauf der heutigen Ringstrasse. Der Verlauf der großen mittelalterlichen Stadtmauer ist also in der Trasse der heutigen kölntypischen halbkreisförmigen Ringstraße vom Ubier-Ring als südliches Ende am Rhein bis zum Theodor-Heuß-Ring als nördliches Ende am Rhein noch zu erkennen. Leider beschlossen dann die Kölner 1881 im Zuge der Ausweitung der mittelalterlichen Stadt den Abriss der Mauer als eines der wichtigsten Bauwerke der Kölner Geschichte, die heute sicherlich zu dem Weltkulturerbestätten gehören würde - aus heutiger Sicht ein kultureller Frevel ohnegleichen -. Von dem halbkreisförmigen Ring dieser mittelalterlichen Stadtmauer sind als Kultur-Denkmäler im Stadtbild erhalten (von Süden nach Norden):
(Diese Denkmäler werden leider den Kölner Bürgern und den vielen Besuchern der Stadt teilweise nicht angemessen präsentiert; siehe hierzu Mängelliste Kölner Denkmäler  )


Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/Stadtmauer
Mittelalterliches Köln
(Ziffern 1 ... 10 beziehen sich auf die Fotos)
>

Anmerkung:
Wer den Verlauf der früheren Stadtmauer, die entllang der heutigen Ringstraße stadteinwärts stand, verfolgen möchte, kann dies am besten mit Hilfe des Buches "Das mittelalterliche Köln" von Carl Dietmar (Bachem-Verlag) tun, beginnend z. B.  im Süden am  Bayenturm am Rhein.  


Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/Bayenturm
1. Bayenturm/
Am Bayenturm (Rheinufer-Str.)
Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/Bayenturm
1. Bayenturm/
Am Bayenturm (Rheinufer-Str.)
Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/Bayenturm
1. Bayenturm/
in neuer Umgebung (Bebauung um Rheinau-Hafen)
.

 
Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/Severinsto
3.  Severinstor/
Chlodwigplatz
Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/Severinsto
3. Severinstor und Mauerstück/
Chlodwigplatz
Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/Ulrepforte
4. Ulrepforte (mit Mühlenturm Mitte 15. Jhdt.)/
Sachsenring

Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/Ulrepforte
4. Ulrepforte (mit Mühlenturm Mitte 15. Jhdt.)/
Sachsenring
Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/Stadtmauer
            5. Teil der Süd-West-Mauer/ 
Sachsenring
Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/Stadtmauer
Stufen der Stadterweiterung,
 IV = Erweiterung 1180 (große Stadtmauer)/
 Auszug aus öff. Tafel am Bayenturm

Mittelalterliches Köln/Stadterweiterungen
Tafel am Bayenturm

Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/Hahnentor
6. Hahnentor/
Rudolfplatz
Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/Hahnentor
6. Hahnentor/
 Rudolfplatz
.
Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/Stadtmauer
8. Teil der Nord-West-Mauer /
Gereonswall 
Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/Gereonsmühle
8. Gereonsmühle/
Gereonswall
 
Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/Gereonsmühle
8. Gereonsmühle + Mauerstück/
Gereonswall
 
Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/Stadtmauer
Ein trauriges Denkmal:
Erinnerungsschild zum Beginn des Abrisses der Stadtmauer 1881/
Von-Werth-Straße

Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/Eigelsteintor
9. Eigelsteintor/
Ebertplatz
Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/Eigelsteintor
9. Eigelsteintor/
Ebertplatz
Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/Kunibertstürmchen
10. Kunibertstürmchen ("Weckschnapp")/
Rhein (in Nähe Bastei)
   * Zur Länge der mittelalterlichen Stadtmauer hört und findet man Angaben zwischen 7,5 und 10 km (jeweils mit Rheinseite). Mit Google gemessen sind es ca. 8,4 km! 

                                                                                                                                         
2.2 Innerer und äußerer preußischer Festungsring

Nach den antiken und mittelalterlichen Stadtbefestigungen wurde im neuzeitlichen Köln im Zuge der militärischen Entwicklungen von den Preußen von 1816 bis 1863 ca. 600 m vor der damals noch vorhandenen mittelalterlichen Stadtmauer der "innerere  Festigungsring" gebaut . Aufgrund der waffentechnischen Entwicklung reichte dieser Ring bald nicht mehr aus. So wurden von 1873 bis 1881 die Festungswerke des "äußeren Festungsrings", eine neue die Stadt links- und rechtsrheinisch umkreisende sog. Gürtelfestung, errichtet. Dieser Ring löste den inneren Ring als Verteidigungsanlage ab und wurde ab 1887 verstärkt. Die verbliebenen Bauwerke dieser Festungsringe gehören heute mit zu den historischen Denkmälern der Stadt. Infos über die Festung Köln sind u. a. auf den Internet-Seiten Fortis ColoniaFestungsstadt Köln  und  AG Festung Köln zu erhalten.

(Diese Denkmäler werden leider den Kölner Bürgern und den vielen Besuchern der Stadt teilweise nicht angemessen präsentiert; siehe hierzu Mängelliste Kölner Denkmäler  )

Kölner Denkmäler/Festungsring Köln
Preußische Festungsringe
Festung Köln/innerer  Festungsring (Forts X)
innerer preußischer Festungsring (Forts X)
..
Festung Köln/äußerer  Festungsring (Forts VI)
äußerer preußischer Festungsring (Forts VI)






.


Festung Köln/äußerer  Festungsring (ZwWerk VIB)
äußerer preußischer Festungsring (Zwischenwerk VIB)
heute: Clubheim 1. FC Köln auf den Fundamenten des ZwW
.
Festung Köln/äußerer  Festungsring (ZwW VIII B)
äußerer preußischer Festungsring (Zwischenwerk VIII B)
Festung Köln/äußerer  Festungsring (ZwW VIII B)
äußerer preußischer Festungsring (ZwW VIII B)
Festung Köln/äußerer  Festungsring (ZwW VIII B)
äußerer preußischer Festungsring (ZwW VIII B)
.

2.3
weitere mittelalterliche und neuzeitliche Denkmäler (Kapitel noch im Aufbau)
Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/mittelalterliche Häuser
Overstolzenhaus/
Rheingasse Nähe Heumarkt
Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/mittelalterliche HäuserKölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/mittelalterliche Häuse
Bürgerhaus St. Peter/
Heumarkt
Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/mittelalterliche HäuserKölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/mittelalterliche Häuser
"Gaffelhaus"/
Alter Markt
Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/Richmodisturm
Richmodissturm
Nähe Neumarkt
Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/mittelalterliche HäuserKölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/mittelalterliche Häuser
ehem. Haus Zum Maulbeerbaum/
Kleine Sandkaul Nähe Gürzenich
Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/Alt St. AlbanKölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/Alt St. Alban
Alt St. Alban
(neben Gürzenich)
...




Das Overstolzenhaus, einziges erhaltenes  romanisches Patrizier-Haus Kölns, wurde um 1220 erbaut. Es gehört zu den ältesten Gebäuden der Stadt und war ein Lager- und Wohnhaus. Die Overstolzen waren eine reiche Kaufmannsfamilie, die im mittelalterlichen Köln in der Auseinandersetzung zwischen den Kölner Bürgern und dem Erzbischof eine wichtige Rolle gespielt haben. Sie hatten die Truppen der Bürger unterstützt. Heute ist in dem historischen Bau eine Medienakademie untergebracht.

Das mittelalterliche Bürgerhaus St. Peter am Heumarkt ist ein 1563 erbautes Renaissance-Haus (erste Erwähnung des Vorgängerhauses 1163, Wiederaufbau 1946). Heutige ist dort das Gasthaus "Gilden im Zims. Heimat kölscher Helden" untergebracht (vormals Gasthaus St. Peter).  Ein weiteres Bürgerhaus in mittelalterlicher Renaissance-Architektur (1582) ist das wegen der heute dort untergebrachten Brauhaus-Kneipe zumeist "Gaffel-Haus" genannte Gebäude am Alter Markt.

Der Richmodisturm in Nähe Neumarkt bezieht sich auf eine mittelalterliche Legende (mit Nachbildungen von zwei Pferdeköpfen im Turm).
  Von dem ehemaligem Haus Zum Maulbeerbaum stammt die einzig in Köln erhaltene Fassade des Hochbarocks von 1696. Alt St. Alban ist eine der ältesten Pfarrkirchen Kölns (um 1170), heute eine Kriegsruine und Mahnstätte neben dem Gürzenich (mit der Skulptur "Trauernde Eltern" - Kopie nach Käthe Kollwitz -).
Rathaus
>
..Kölner Denkmäler/Rathaus
Tafel am historischen Rathaus (mit der Unterschrift S.P.Q.AGRIPP)
(in Anlehnung an die Insignien Roms "Senatus Populusque Romae"
 (Der Senat und das Volk Roms)
Rathausturm
>
Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/Rathausturm
Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/Rathausturm
Turm mit Skulpturen von
historischen Kölner Persönlichhkeiten
Kölner Denkmäler/mittelalterliches Köln/Rathausturm
Skulpturen
 von historischen Kölner Persönlichhkeiten
              
Das historische Rathaus mit dem heutigen Kernbau aus der 1. Hälfte des 14. Jhdt.  war  das erste Rathaus Deutschlands (1135 erstmals erwähnt als "Haus der  Bürger").  Zu dem historischen Teil gehören der prächtige spätgotische Rathausturm (fertiggestellt 1414) -  bedeutendster gotischer Profanbau Kölns - und die Renaissance-Laube (fertiggestellt 1573).  

Das Rathaus mit dem historischen Rathaus und dem neueren sog. Spanischen Bau
(fertiggestellt 1956), genannt nach dem mittelalterlichen Vorläuferbau (1615), in dem 1623 die Spanische Liga (ein kath. Militärbündnis im 30-jährigen Krieg) getagt hatte, stehen über dem Praetorrium, dem Palast des römischen Stadthalters des römischen Köln. Das Rathaus steht am östlichen Rande des hochwassersicheren Hügels, auf dem die Römer die Colonia ausbauten und an derem Rand die römische Stadtmauer verlief. Köln wird also seit 2000 Jahren vom gleichen Platz aus regiert. Auf dem historischen Rathausturm aus dem 15. Jhdt., dem bedeutendsten gotischen Profanbau unter den historischen Kölner Bauwerken, stehen Steinfiguren von 124 historischen Persönlichkeiten der Kölner Stadtgeschichte.

                                                                                                                                                                                                   (Fotos folgen)

Der
Butzweilerhof im Westen Kölns, zunächst militärische Fliegerstation (Aufbau ab 1912) und ab 1926 erster ziviler Flughafen im Neuzeitlichen Köln, der sich in den 1930-iger Jahren zum Luftkreuz des Westens und nach Berlin-Tempelhof zweitgrößten Flughafen Deutschlands entwickelte. Heute ist in dem denkmalgeschützten Teil des Butzweilerhofs ein Flughafen-Museum der Stiftung Butzweilerhof mit einer Daueraustellung zur Geschichte der Kölner Luftfahrt untergebracht.

Kölner Denkmäler/neuzeitliches Köln/HauptbahnhofKölner Denkmäler/neuzeitliches Köln/HauptbahnhofKölner Denkmäler/neuzeitliches Köln/Hauptbahnhof
Kölner Denkmäler/neuzeitliches Köln/Bahnhofshalle
Bahnhofshalle von Ausgang Museum Ludwig gesehen
Kölner Denkmäler/neuzeitliches Köln/Bahnhofshalle.
Kölner Denkmäler/neuzeitliches Köln/HauptbahnhofKölner Denkmäler/neuzeitliches Köln/Hauptbahnhof
Hohenzollernbrücke
Kölner Denkmäler/neuzeitliches Köln/Hauptbahnhof
Bahnhofvorplatz
                 
Zentrales Bauwerke des denkmalgeschützten Hauptbahnhofs sind die große Bahnsteighalle, ein von 1984 bis 1987 völlig sanierter imposanter Bau aus der sog. Gründerzeit, und die neugestaltete moderne Bahnhofshalle mit attraktiven Verkaufs- und Gastronomie-Einrichtungen, den "Colonaden", die täglich von 280000 Passagieren und Besuchern besucht wird. Dieser Bahnhof war 1894 als Nachfolger des Central-Personenbahnhofs von 1859  eingeweiht worden und liegt direkt hinter der Hohenzollernbrücke.

Der 1859 eingeweihte Central-Personenbahnhof war eine Kombination von Kopf- und Durchgangs-Bahnhof. Mit der weiteren Zunahme des  Eisenbahnverkehrs und nach Verstaatlichung der Eisenbahnen durch die Preußen in 1880 wurde dieser Bahnhof 1894 an gleicher Stelle durch einen neuen reinen Durchgangs-Bahnhof, den heutigen Hauptbahnhof, abgelöst. In diesem Eisenbahn-Verkehrskreuz kreuzen sich heute die deutschen und europäischen Nord-Süd- und Ost-West-Eisenbahnlinien. Die Hohenzollernbrücke wurde dadurch zur meistbefahrensten Eisenbahnbrücke Europas und wohl auch der Welt.

Infos und Fotos zu den Bauwerken/Denkmälern des Mittelalterlichen und des Neuzeitlichen Köln siehe auch Themen-Seite "Kölner Bauwerke". 


                                
3. Kölner Wappen und kleinere personen- oder ereignisbezogene Denkmäler

Kölner Stadtwappen

           Kölner Wappen          
                                         
Das Wappen von Köln enthält in der offiziellen Gesamtfassung (hier nicht dargestellt) den doppelköpfigen Reichsadler, der Schwert und Zepter hält Der Adler symbolisiert, dass die Stadt seit 1475 offiziell eine "Freie Reichsstadt" im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation war. Die 2 Köpfe stellen das Doppelamt des Kaisers des Reiches und zugleich des Königs dar.

Die drei Kronen im Kernteil des Wappens sind seit dem 12. Jahrhundert im Wappen der Stadt enthalten. Sie weisen auf die Reliquien der Heiligen Drei Könige hin, die seit 1164  im Kölner Dom (zunächst im sog. Alten Dom, ab ca. 1225 in einem goldenen Schrein, und dann später im heutigen gotischen Dom, dessen Bau durch die Überführung der Gebeine ausgelöst worden war) aufbewahrt werden. Unter den Heiligen Drei Könige versteht die katholische Kirche die bei Matthäus erwähnten Weisen aus dem Morgenland. Die Legenda Aurea deutet sie als Sterndeuter, Philosophen und Zauberer, die womöglich wie Könige aufgetreten sind. Insges. ist die Existenz und damit auch die Echtheit der Reliquien historisch nicht eindeutig belegt. Eine formale Heiligsprechung hat es jedenfalls nie gegeben und der Begriff "Könige" für die Weisen ist wohl erst mit der Überführung nach Köln eingeführt worden - unter heutigen Marketinggesichtspunkten eine Glanzleistung, denn diese Reliquien  haben bei den Gläubigen eine sehr hohe Bedeutung und  durch sie hat im Mittelalter die Bedeutung Kölns als Pilgerstadt enorm zugenommen. Und auch beim Weltjugendtag 2005 führten unzählige Pilgerwege an dem Schrein im Dom vorbei.

Die 11 Flammen symbolisieren seit dem 16. Jhdt. die in Köln sehr populäre Geschichte der Heiligen Ursula und ihrer 11 (11000?) Begleiterinnen. Ursula - zusammen mit den Hl. Drei Königen und dem Hl. Gereon Stadtpatronin Kölns - soll im 4. Jhdt. gelebt haben. Ihre Existenz  ist jedoch historisch nicht belegt, sondern entstammt viel später entstandenen Legenden, so dass sie heute weitgehendst als Legendenfigur betrachtet wird. Belegt ist allerdings ein Gräberfeld aus der römisch-fränkischen Zeit mit Funden von unzähligen Knochen, die möglicherweise von von den Römern z. Zt. der Christenverfolgung Ende des 3. Jhdt. ermordeten frühzeitlichen Christen stammen, von denen ein große Zahl  in der Romanischen Kirche St. Ursula (Goldenen Kammer)  aufbewahrt werden. Diese Kirche ist im Gebiet dieses Gräberfeldes - wie schon ihre auf die Märtyrer verweisende Vorläuferkirche - errichtet worden.

Ursula war der Legende nach eine christliche bretonische (nach mancher Lesart britische) Prinzessin. Auf der Rückfahrt von einer Pilgerreise nach Rom über den Rhein, die sie vor ihrer geplanten Hochzeit mit einem englischen Prinzen angetreten hatte, wurde sie in Köln mit ihren Gefährtinnen von Atilla, der mit seinen Hunnen damals gerade Köln belagertet haben soll (was historisch strittig ist), ermordet, weil sie sich dem ungläubigen Atilla verweigert hatte. Sie und ihre 11000 (?) Begleiterinnen ("Jungfrauen") gelten daher als Märtyrerinnen, was ihnen vor der Reise auch von einem Engel angekündigt worden sein soll. Die 11 Flammen symbolisieren nach mancher Ansicht  in Wirklichkeit  Hermelinschwänze gem. dem Wappen der Bretagne.  
städt. Wappenhalter
und Stadtpatrone
Gürzenich
Gürzenich

Marcus Vipsanius Agrippa (* um 63 v. Chr.,  † 12 v. Chr.), Freund und Schwiegersohn des Prinzipaten und Begründer des römischen Kaiserreiches Augustus,  war ein römischer Feldherr und Politiker. Agrippa war 39/38 und 20/19 v. Chr. Statthalter in Gallien, der u. a. in Kämpfen gegen germanische Stämme  erstmalig nach Caesar wieder den Rhein überschritt. Er siedelte um 19. v. Chr. die rrh. Ubier an das  linke Rheinufer um und gründete das Oppidum Ubiorum, die spätere Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA) (das heutige Köln). Agrippa ist damit Stadtgründer der römischen CCAA und damit von Köln (zusammen mit dem Kaiser Claudius und dessen Frau Agrippina, die 50 n. Chr. der Siedlung die höchsten Stadtrechte einer Colonia verliehen haben).

Marsilius, der Vertreter des Statthalters, soll einer Legende nach das römische Köln bei einer Belagerung von Vitellius (?), Stadthalter und Kurzzeitkaiser 69 n. Chr., den man vertrieben haben soll durch eine List (mit der sog. Holzfahrt, aus der später das Holzfahrtfest wurde)  vor  der Zerstörung gerettet haben.

Agrippa und Marsilius gehören zusammen mit den Hl. Ursula und Gereon sowie den Hl. Drei Königen zu den Kölner Stadtpatronen. Ihre Denkmäler (als Ritter dargestellt) hängen über Portalen an der Ostseite des Gürzenich.

Kölner Denkmäler
Agrippa
Kölner Denkmäler
Marsilius
                                                                           am Gürzenich  (Ostseite)
Gereons-Denkmal
Kölner Denkmäler/Gereon
Gereons-Kopf
Der Heilige Gereon ist eine der historischen Persönlichkeiten Kölns. Gereon war im 3. Jhdt. ein römischer Offizier der Thebäischen Legion. Wegen seines christlichen Glaubens soll er um 303 bei Köln enthauptet worden sein. Er ist einer der Stadtpatrone von Köln und wird in Ritterrüstung mit Kreuzfahne dargestellt. Seine Gebeine wurden 1121 entdeckt und werden seitdem verehrt. Sein Denkmal (ein Werk des türkischen Künstlers Iskender Yediler) steht vor der nach Gereon benannten Kirche St. Gereon, eine der 12 großen Romanischen Kirchen Kölns.
Severins-Denkmal
Kölner Denkmäler/SeverinKölner Denkmäler/Severin
an lrh. Auffahrt zur Severinsbrücke
Der Heilige Severin wurde erstmalig 590 erwähnt ...  als 3. Bischof von Köln (um 346 - 397; seine Bestattung soll auf dem Gräberfeld vor dem römischen Köln erfolgt sein). Für 948 ist die  Umbettung der Reliquien des Hl. Severin in einen neuen Sarkophag beurkundet. Im Zuge einer Schreinöffnung 1999 wurden die vorgefundenen Reliquien auf "um 400" datiert. Ende 4. Jhdt. wurde eine kleine Saalkirche auf dem römischen Gräberfeld vor der ehemals römischen Stadtmauer errichtet, die laut einer Legende vom Bischof Severin geweiht worden sein soll. Hieraus entstand später eine Stiftskirche und die heutige Romanische Kirche St. Severin. In der Figur an der linksrheinischen Auffahrt zur Severinsbrücke in Nähe der Severinsstraße und vor St. Johann Baptist streckt er segnend seine Hand über der Brückenzufahrt.
Baptisterium
Kölner Denkmäler/Baptisterium
Die Ausgrabung eines frühchristlichen Baptisteriums (= Taufhaus mit achteckigem Taufbecken) aus dem ca. 6. Jhdt. n. Chr. befindet sich an der östlichen Seite des heutigen Doms in derzeit leider noch höchst unwürdiger Umgebung (Zugang von der Straße aus, allerdings leider kölntypisch und ärgerlicherweise derzeit nur im Rahmen von Führungen wie z. B. "Köln von unten" mit dem Veranstalter "Spurenlese" oder anderen). Unter diesem Taufbecken wurden Reste eines früheren Beckens mit unbekannter Nutzung gefunden. Nach neueren Forschungen könnte westlich dieses Baptisteriums ein frühchristlicher Sakralbau (aus dem 4./5. Jhdt.) als ein Vorläufer des Alten Doms und des späteren gotischen Doms gestanden haben. Später war dieser Bereich mit der mittelalterlichen (nicht mehr vorhandenen) Kirche St. Maria ad gradus östlich des Doms überbaut worden.
                                         
Kölner Denkmäler/BaptisteriumKölner Denkmäler/BaptisteriumKölner Denkmäler/Baptisterium
Kölner Mikwe
Kölner Denkmaeler/Mikwe
Modell/
(Ausgrabung auf dem Rathausplatz)

Die Mikwe ist das rituelle Tauchbad in einer jüdischen Gemeinde. Das Wasser einer Mikwe muss reinstes fließendes Wasser sein (z. B das Grundwasser auf der Höhe des lokalen Grundwasserspiegels). Die Mikwe dient nicht der hygienischen, sondern der rituellen Reinigung. Als rituell unrein gilt nach jüdischer Tradition zum Beispiel Blut (bei Frauen die Menstruation) oder das Berühren von Toten.

Die große mittelalterliche jüdische Gemeinde Köln erhielt ihre erste Mikwe in der Karolingerzeit (ca. 8. Jhdt.). Die heute noch erhaltene mittelalterliche Mikwe am Rathausplatz wurde Ende des 12. Jhdt.(um 1170) inmitten des damaligen Judenviertels erstellt. Sie war beispielgebend für andere Mikwen in Deutschland. Die Mikwe wird in die geplante Archäologische Zone integriert. Sie ist derzeit nur Rahmen von Führungen zugänglich.

Ein Erlass des römischen Kaisers Konstantin I von 321 mit der Erlaubnis, Juden in den Stadtrat aufzunehmen, gilt als Beleg für die Gründung der ältesten jüdischen Gemeinde nördlich der Alpen im 3./4. Jhdt. in Köln. Die erste jüdische Synagoge Kölns wurde vermutlich Ende des 9.Jhdt. errichtet; sie wäre die älteste nördlich der Alpen. Die spätere Synagoge inmitten des Judenviertels wurde nach der Vertreibung der Juden 1424  in die Ratskapelle "St. Maria in Jerusalem" umgewandelt.
Hildebold-Denkmal
Kölner Denkmäler
Hildebold-Platz
Hildebold († 818 in Köln) war von 787 bis 795 Bischof  und von 795 bis 818 erster Erzbischof des von Karl dem Großen einführten Erzbistums Köln im mittelalterlichen Köln.
Brunnen des Alten Doms
Kölner Denkmäler/Brunnen des Alten Doms
Dom-Tiefgarage
Brunnen des Westatreums des Alten (karolingischen) Kölner Doms, dem Vorläufer des heutigen gotischen Kölner Doms. Der Brunnen aus dem 12. Jhdt. befindet sich an der ursprünglichen Stelle (heute Dom-Tiefgarage, zu sehen auf 2 Ebenen).
                               Kölner Denkmäler/Brunnen des Alten Doms

St. Petrus Martyr
Kölner Denkmäler

Über dem Eingang zum Brauhaus Früh in der Kölner Altstadt (Nähe Dom) zeigt ein Relief den Schutzheiligen und Schutzpatron der Kölsch-Brauer, nämlich des St. Petrus von Mailand (oder auch St. Peter Martyr). Er wurde 1252 ermordet und ein Jahr später von Papst Innozenz IV als Märtyrer heilig gesprochen. 1396 wählte die Kölner Bruderschaft der Brauer ihn zu ihrem Schutzpatron. Er ist einer der wichtigsten Schutzpatrone Kölns. Wie der Dominikanermönch aus Verona (1205-1251) dies wurde, ist nicht gesichert. Er war als Kirchenlehrer und Diplomat sehr populär und sein Orden hatte in Köln großen Einfluß hatte. Sie gründeten 1248 die erste Kölner Hochschule; am Studium Generale lehrten u.a. Albertus Magnus, Thomas von Aquin und Meister Eckhart.  In St. Andreas befindet sich neben dem  Grab des Heiligen Albertus Magnus auch ein Altarbild von St. Petrus von Mailand.

Gedenktafel zur
Schlacht an der Ulrepforte
Kölner Denkmäler

  Kölner Denkmäler
Die Ulrepforte war Teil der mittelalterlichen Stadtmauer der freien Reichsstadt Köln. Sie lag an keiner der großen stadtauswärts führenden Strassen mit ihren großen Stadttoren, sondern wurde wohl als Zugang zu den vor der Mauer liegenden landwirtschaftlichen Flächen benutzt

Ein historische Bedeutung erhielt die Ulrepforte, weil 1268 in ihrer unmittelbaren Nähe die Stadt Köln von den Truppen des von den Kölner Bürgern vertriebenen Erzbischofs Engelbert überfallen worden ist. Hierbei soll mit Hilfe eines Verräters, des in einem Haus an der Stadtmauer wohnenden Schuster Havenith, unter der Stadtmauer ein Durchlass gegraben worden sein, durch den die Truppen eindringen konnten. Es kam zu einem furchtbaren Gemetzel, in dem die Kölner Bürger letztendlich Sieger blieben. An diese Schlacht an der Ulrepforte erinnert eine Tafel (= das erste deutsche Denkmal), von dem eine Kopie an einem Mauerteilstück in Nähe der Ulrepforte und des heutigen Prinzengardeturms angebracht ist (Original im Stadtmuseum).

Albertus-Magnus-Denkmal
Kölner Denkmäler
Albertus Magnus  war der  größte deutsche Philosoph und Theologe des Mittelalters. Das Albertus-Magnus- Denkmal steht vor dem Haupteingang der 1388 gegründeten Kölner Universität.


Platz-Jabbeck
Kölner Denkmäler

Der Platz-Jabbeck ist eine längliche Holzmaske an der Alter-Markt-Seite des historischen Rathausturmes unter- halb einer Uhr. Dieser "Herr" ist mit dem Uhrwerk verbunden und streckt zu jeder vollen Stunde die Zunge heraus. Die Figur symbolisiert das Selbstbewusstsein der freien mittelalterlichen Bürgerschaft gegenüber der Obrigkeit

Neben der Uhr sind 4 der 124 auf dem  Rathausturm stehenden Skulpturen von wichtigen historischen Persönlichkeiten Kölns zu sehen.

Grienkopf
Kölner Denkmäler
an mehreren Häusern der Altstadt
In der Kölner Altstadt findet man an manchen älteren Häusern steinerne Köpfe - die sog. Grienköpfe -, mit denen beim Lastentransport in die Häuser die Kran-Balken  abgestützt wurden. Es gibt aber auch manche Legenden um diese Köpfe.


Jan-von-Werth-Denkmal
 Kölner Denkmäler
Alter Markt

Graf Jan von Werth  (1591-1652) war ein erfolgreicher Reitergeneral im Dreißigjährigen Krieg im Dienst des Kurfürstentums Köln. Nach erfolgreichen Kämpfen und einer Gefangenschaft wurde er in Köln stürmisch empfangen.

In Köln stadtbekannt ist eine Sage aus aus dem Leben des Jan von Werth, die jedes Jahr zu Weiberfastnacht von der Karnevalsgesellschaft "Jan von Werth" nachgespielt wird:

Jan war ein armer Knecht, der sich in die Magd verliebt hatte. Griet lehnte sein Werben und seinen Heiratsantrag ab, weil er ihr von zu niedrigem Stand war. Schwer enttäuscht trat Jan in die Armee ein und zog in den Krieg. Er brachte es bis zum General und war ein erfolgreicher Soldat. Nach einem Sieg zog er mit seinen Truppen im Triumphzug durch das Severinstor in Köln ein. Dabei entdeckte er auf dem Markt Griet, die dort an einem Bauernstand Obst anbot. Er lenkte sein Pferd auf Ihren Stand zu, stieg ab, zog seinen Hut und sagte zur ihr: "Griet, wer et hätt jedonn!" (Griet, wenn du es doch getan hättest!) Und sie antwortete ihm: "Jan, wer et hätt jewoss!" (Jan, wenn ich es gewusst hätte!). Jan stieg wieder auf sein Pferd und ritt davon.
Heinzelmännchen-Brunnen
 Kölner Denkmäler 
Strasse Am Hof  (Nähe Dom)

Heinzelmännchen sind einer Kölner Sage nach hilfsbereite Hausgeister. Sie verrichten nachts, wenn die Bürger schlafen, deren Arbeit. Werden sie dabei jedoch beobachtet, verschwinden sie für immer, was bei dem Brunnen-Bildnis geschehen ist.

Die Sage ist erstmals vom Kölner Schriftstellers Ernst Weyden (1805-1869) verfasst worden. In Köln sehr populär geworden ist die Gedichtfassung von August Kopisch (1799-1853):

   Wie war zu Cölln es doch vordem mit Heinzelmännchen so bequem!
   Denn war man faul, ... man legte sich hin auf die Bank und pflegte sich.
   Da kamen bei Nacht, eh' man's gedacht,

 
 die Männlein und schwärmten und klappten und lärmten und rupften und zupften und hüpften und trabten
   und putzten und schabten - und eh ein Faulpelz noch erwacht, war all sein Tagwerk bereits gemacht!...

Ostermann-Brunnen
 Kölner Denkmäler
Nähe Heumarkt/Alter Markt
Das Ostermann-Denkmal erinnert mit seinen Figuren aus bekannten Kölner Liedern an den immer noch bekanntesten Kölner Liedermacher und Interpreten der Kölner Karnevalsgeschichte  Willy Ostermann (1876-1936), der über 100 Titel - Kölsche Leedcher,  aber auch hochdeutsche Rhein- und Wein-Lieder - schuf, von denen weit  über 20 in Köln und darüberhinaus  unvergessen sind  (wie "Och wat wor dat fröher schön doch enn Colonia", "Einmal am Rhein" und sein letztes Lied "Heimweh noh Kölle", das im 2. Weltkrieg so etwas wie die heimliche Nationalhymne wurde).

Das Lied  Heimweh noh Kölle ist so eine Art inoffizielle Kölner Stadthymne. Refrain:
Wenn ich su an ming Heimat denke
un sin d'r Dom su vör mir ston,
mööch ich direk op Heim an schwenke,
ich mööch zo Foß noh Kölle gon.
Kallendresser
Kölner Denkmäler
Alter Markt

Für die Figur Kallendresser (= einer der in die Kall  - die Dachrinne - seine Notdurft verrichtet) an einem Haus am Alter Markt (neben dem Gaffelhaus) gibt es verschiedenen Deutungen. Eine Deutung für die Figur, die es auch an einem Nachbarhaus aus dem 18. Jhdt. gegeben hat, ist, dass die Hausbesitzer ausdrücken wollten, was man von der Politikern im gegenüberliegenden Rathaus hielt.

Denkmal Wallraf und Richartz

Kölner Denkmäler/Wallraf u. Richartz
Am Wallrafplatz

Ferdinand Franz Wallraf (* 1748 in Köln, † 1824 in Köln) war ein bedeutender Kunstsammler, der seine umfangreiche Kunstsammlung seiner Heimatstadt Köln übergeben hat. Der größte Teil der Gemälde-Sammlung ist im Wallraf-Richartz-Museum ausgestellt. Der Kölner Kaufmann Johann Heinrich Richartz (* 1795, 1861) finanzierte den ersten Bau des Wallraf-Richartz-Museum. Das Denkmal befindet sich vor dem Museum für angewandte Kunst, einem Bau, in dem einstens das Wallraf-Richartz-Museum untergebracht gewesen war. Allerdings ist dem Direktor des WRM zuzustimmen, der fordert, die beiden Denkmäler dahin zu verlegen, wo sie ursächlich hingehören: in die Nähe des neuen WRM-Gebäudes.


Gedenktafel Sulpiz  Boisserée
Kölner Denkmäler/Boisserée
Blaubach 14
Sulpiz Boisserée (* 1783 in Köln, †  1854), ein Kunstsammler und  Historiker, war maßgeblich beteiligt an der Idee und der Planung zum  Weiterbau des Kölner Doms im 19. Jhdt. und damit eine wichtige Persönlichkeit der Kölner Geschichte.Boisserée gehörte auch zu den engagiertesten Gründern des Kölner Zentral-Dombauvereins (gegründet 1842), mit dessen großer - vor allem materieller - Hilfe das Bauwerk ab 1842 weitergebaut und 1880 vollendet werden konnte. Eine Gedenktafel ist an seinem Geburtshaus in der Straße Blaubach in Nähe Heumarkt  zu sehen.
Kolping-Denkmal
Kölner Denkmäler
vor der Minoritenkirche Nähe WDR

Adolf Kolping (* 1813 in Kerpen bei Köln, † 1865 in Köln) war ein katholischer Priester und Begründer des Kolpingwerkes. Er schloss 1850 die  bestehenden Gesellenvereine zum Rheinischen Gesellenbund zusammen, aus dem das internationale Kolpingwerk hervorgegangen ist, für dessen Verbreitung er sorgte. Adolf Kolping ist in der Minoritenkirchen (Nähe Dom und WDR) begraben.


Nicolaus Otto u. Eugen Langen
Kölner Denkmäler
vor Eingang Bahnhof Messe/Deutz
Nikolaus August Otto (* 1832, 1891 in Köln)  war eine Maschinebauer, der 1862 mit der Entwicklung eines Viertakt-Motors begann. 1864 gründete er mit Eugen Langen (* 1833 in Köln, 1895) die Gasmotorenfabrik "N. A. Otto und Cie", die 1972 in die Deutz AG überging. Der Otto-Motor hat die Welt revolutioniert wie kaum eine andere technische Erfindung. Nach diesem Viertaktprinzip arbeiten auch heute noch weltweit Motoren in ca. 750 Mio. Fahrzeugen. In der Tradition dieser weltverändernden Erfindung liegt, dass heute Köln eine der führenden Auto- und Motorenbau-Städte ist. Das Denkmal steht vor dem Bahnhof Messe/Deutz auf dem Otto-Platz.

Eugen Langen war auch beim Bau von Schienenfahrzeugen erfolgreich. Er gilt als Vater der Wuppertaler "Schwebebahn", die eigentlich eine Hängebahn ist.

Reiter-Denkmal
 ("Dat Pääd")
Kölner Denkmäler 
Heumarkt
Das Reiter-Denkmal auf dem Heumarkt ist zu Ehren von König Friedrich Wilhelm III von Preußen aus dem Geschlecht der Hohenzollern (1770-1840, König ab 1797) aufgestellt und 1878 eingeweiht worden. Der König war preußischer Herrscher zu der Zeit, als Köln nach dem Wiener Kongreß 1815 - sicher nach Ansicht vieler Rheinländer leider - innerhalb der Rheinprovinz an das Königreich Preußen fiel. Die im Krieg zerstörte Reiterfigur ist eine Nachkriegs-Rekonstruktion mit Resten des Originals, die 1990 neu auf dem Heumarkt aufgestellt worden ist. Das Denkmal steht auf einem Sockel oberhalb von sechzehn Großfiguren aus der jüngsten preußisch-deutschen Geschichte. 2007 musste es jedich wegen starker Schäden wieder abgebaut werden. Nun wurde lange Zeit öffentlich diskutiert, ob und mit welchen Mitteln die stark beschädigte Reiterfigur restauriert werden soll. Ob das auch daran lag, dass dereinst die Preußen bei den Kölnern mit ihrer völlig anders gearteten lockeren rheinischen Lebensart wohl nicht sonderlich beliebt waren? Nun aber ist seit Oktober 2009 "dat Pääd" restauriert wieder an seinem Platz!
  Salzgasse
(eine der Altstadtgassen)
Kölner DenkmälerKölner Denkmäler
Die Bezeichnung vieler Kölner Altstadt-Strassen und -Gassen erinnert an deren gewerbliche Nutzung im mittelalterlichen Köln (wie z. B. Unter Goldschmied, Unter Taschenmacher). Das gilt auch für die Salzgasse. Diese Gasse ist aber auch ein sozusagen Strassendenkmal. Denn im Zuge der heutigen Salzgasse verlief zur späten Römerzeit die Strasse zur ersten Rheinbrücke von der Colonia (CCAA) zum rechtsrheinische Kastell Divitia (siehe oben). Heute gelangt man vom Heumarkt aus über die Salzgasse in das Altstadtviertel mit seinen zahlreichen gastronomischen Betrieben.

Reiter-Denkmal Wilhelm II
Kölner Denkmäler/Reiter-Denkmal Hohenzollern-Brücke
Hohenhzollern-Brücke
Die Reiterfigur an der Hohenzollern-Brücke (Südest-Ecke linksrheinisch) stellt den Kaiser Wilheim II dar (* 1859,  † 1941, Regierungszeit 1888 - 1918).

Dert Name der Kölner Hohenzollern-Brücke bezieht sich auf das preußische Königshaus Hohenzollern. Reiterstatuen der vier bedeutendsten Herrscher dieses Hauses stehen beidseitig der Brücke und an beiden Rhein-Ufern.  Sie erinnern an Preußenherrschaft in der Rheinprovinz und damit im Neuzeitlichen Köln nach der Franzosenherrschaft.





Adenauer-Denkmal
Kölner Denkmäler/Adenauer
vor St. Aposteln

Konrad  Adenauer (* 05.01.1876 in Köln,  † 19.04.1967 in Rhöndorf) war von 1917 bis 1933 und 1945 Kölner Oberbürgermeister  sowie von 1949 bis 1963 erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland.
Kardinal-Frings-Denkmal
Kölner Denkmäler
an Unter Goldschmid (Nähe Dom)
Joseph Kardinal Frings (* 1887,  1978 in Köln) war von 1942 bis 1969 Erzbischof in Köln.
Karl-Berbuir-Denkmal
Kölner Denkmäler
Karl-Berbuir-Platz (Südstadt)

Karl Berbuer (* 1900 in Köln, † 1977 in Köln) war einer der bekanntesten Kölner Komponisten und Kräzchens-Sänger (Karnevalslieder-Sänger). Zu den bekanntesten Liedern gehören Heidewitzka Herr Kapitän und das Trizonesien-Lied. Das in der Kölner Südstadt 1987 Nahe der Auffahrt zur Severinsbrücke errichtete bronzene Denkmal stellt ein Narrenschiff (das Müllemer Bötche) dar.





Jupp-Schmitz-Denkmal
 Kölner Denkmäler
Jupp-Schmitz-Plätzchen
Jupp Schmitz (* 1910 in Köln, † 1991 in Köln) war einer der in Köln und darüberhinaus bekanntesten Kölner Schlager- und Kräzchens-Sänger (Karnevalslieder-Sänger). Gleich sein erstes Karnevalslied Wer soll das bezahlen, ein Hinweis auf das im Krieg überaus stark zerstörte Köln und die gerade begonnene Währungsreform, war einer der meistgesungenen Schlager der Nachkriegsjahre; ferner sehr bekannt war Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Das Denkmal steht auf einem kleinen Plätzchen hinter dem Gebäudekomplex An Farina nahe dem Wallraf-Richartz-Museum und dem Rathausplatz.


Millowitsch-Denkmal
Kölner Denkmäler/Millowitsch
Eisenmarkt
(am Hänneschen-Theater)

Willy Millowitsch (* 1909 in Köln,  † 1999 in Köln) war  in Köln und weit darüberhinaus ein überaus bekannter und beliebter Volkschauspieler sowie Film- und Fertnseh-Schauspieler. Seine Familie betreibt seit Generationen ein eigenes Theater (anfangs mit Stockpuppen, dann mit Schauspielern). "Willy" war seit 1940 bis 1996 Leiter des privateigenen Millowitsch-Theaters in der Aachener Str. am Rande der Kölner Innenstadt.  Noch zu Lebzeiten (1992) errichtet die Stadt Köln ein Denkmal für Willy Millowitsch am Eisenmarkt in der Altstadt.

Tünnes und Schäl
Kölner Denkmäler/Tünnes und Schäl
          Nähe Alter Markt        
 (gegenüber Groß St. Martin)

Tünnes und Schäl - zwei Figuren des Kölner Haenneschen-Theaters - sind zwei Urtypen des kölschen Humors und werden mit Köln verbunden wie der Dom und Kölnisch Wasser. Hierbei ist Tünnes ein eher gutmütiger ulkiger rustikaler Kerl, Schäl hingegen schlitzohrig, listig und boshaft ironisch, beide aber bissig im Humor. Historische Figuren wie einige andere bekannte kölsche Originale sind sie allerdings nicht. Wegen ihrer vielen kölntypischen Eigenschaften werden sie aber wie Originale angesehen.

Tünnes ist die rheinische Form von Anton. Tünnes wird als knollennasige Figur dargestellt. Schäl bezieht sich auf das Schielen dieser Figur, meint aber im Kölschen auch schlecht oder falsch  Die Figur ist schlanker als Tünnes und trägt einen Frack. Durch ihre große Bekanntheit erzählt man sich in Köln und darüberhinaus eine Vielzahl
von Tünnes-und-Schäl-Witzen.

Fastnachtsbrunnen
Kölner DenkmälerKölner Denkmäler
        Gülich-Platz 
(gegenüber WRM + Farina-Haus)
Dieser kleine Brunnen steht auf dem Gülich-Platz gegenüber dem Farina-Haus und dem Wallraf-Richartz- Museum. Der Platz ist benannt nach dem mittelalterlichen Aufständischen Nikolaus Jülich. An dieser Stelle stand früher eine sog. Schandsäule mit dem bronzenen Kopf des Nikolaus Gülich.
Trauernde Eltern
Kölner Denkmäler/Die Trauernden
Ruine St. Alban,
Quatermarkt (neben Gürzenich)
Die Skulptur "Trauende Eltern", eine Kopie von Josef Beuys und Erwin Heerich (1954) nach dem Original von Käthe Kollwitz, steht als Mahnmal für den Frieden im Inneren der Kriegs-Ruine von St. Alban neben dem Gürzenich.








Schmitz-Säule
Kölner Denkmäler/Schmitz-Säule
(Nähe Groß St. Martin)
Die Schmitz-Säule, eine Stiftung eines Kölner Bürgers, steht auf dem Platz vor der Westseite der Romanischen Kirche Groß St. Martin in Nähe Alter Markt. Sie erinnert an die antike Rheininsel vor der römischen Colonia. Fertigstellung: 1969 im Jahr der ersten Mondlandung (21.07.1969), an die mit einer Inschrift an der Säule erinnert wird.

Kölner Denkmäler/Schmitz-Säule

  Dionysos-Brunnen
Kölner Denkmäler/Dionysos-Brunnen
Dom-Osteite (Straße Im Domhof)
Dionysos-Brunnen von Hans Karl Burgeff (1979) an der Dom-Ostseite (Nähe Eingang Baptisterium).
Frauendenkmal (mit Römerin)
Kölner Denkmäler
(im Hof von An Farina )
Ein (modernes) Denkmal zur Kölner Geschichte mit der Bezeichnung "Die Kölner Frauen im Wandel der Zeiten" (von A. Langenbach + Sohn) steht im Hof des Gebäudekomplexes An Farina unweit des Wallraf-Richartz-Museums und des Rathauplatzes mit Frauengestalten der verschiedenen Epochen, beginnend mit den Ubierinnen.
 Kölner Gipfel 1999
Kölner Denkmäler
Plakette am Gürzenich
Erinnerungsplakette an die Veranstaltungen im Gürzenich anläßlich eines der größten Kongresse im Nachkriegs- Köln, dem "Kölner Juni-Gipfel 1999" mit dem EU-Gipfel-Treffen des Europäischen Rates (03. - 04.06.99) und da- nach dem Weltwirtschaftsgipfel der Staats- und Regierungs-Chef der G 8-Staaten in Köln  (u. a. mit Bill Clinton/ USA, Boris Jelzin/Rußland und Gerhard Schröder/Deutschland).



Der Verfasser empfiehlt als jeweiliges Mitglied die Unterstützung der gemeinnützigen Vereine
> Förderverein Romanische Kirchen Köln e. V.,
>
Zentral-Dombau-Verein zu Köln von 1842,
> Fortis Colonia - 2000 Jahre befestigtes Köln e. V.,
die sich um sehr wichtige und bedeutende Kölner Denkmäler, durch Mitgliedschaft und/oder Spenden.


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© GL Köln

Stand: 01.02.2012


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